VG-Wort Pixel

Queen Elizabeth, Prinz Charles & Co. 5 Momente, in denen die Royal Family das Protokoll gebrochen hat

Die royale Familie feiert "Trooping the Colour".
Die royale Familie feiert "Trooping the Colour".
© Daniel LEAL-OLIVAS / AFP / Getty Images
"Never complain, never explain": Das ist die goldene Regel von Queen Elizabeth. Vor allem, wenn es um Privates oder Politisches geht. Doch daran hält sich die Royal Family nicht immer – und sogar die Monarchin hat sich ihrem eigenen Leitsatz bereits widersetzt.

Könige und Königinnen bemühen sich, in der Öffentlichkeit politisch neutral zu bleiben. Wenn sie ihren royalen Pflichten nachgehen, ist es völlig tabu, über Politik zu sprechen. Vor allem Queen Elizabeth, 95, nimmt diese Regel sehr ernst.

Wann Queen Elizabeth politisch wird

Während ihrer 69-jährigen Regentschaft hat die Königin nur selten ihre wahren Ansichten kundgetan, doch erst kürzlich sorgte sie für einen Präzedenzfall und ließ ihre Ansichten über die aktuelle Umweltkrise durchsickern. Bei der Eröffnung des walisischen Parlaments am 14. Oktober 2021 deutete die Queen an, dass sie über die Untätigkeit der führenden Politiker:innen der Welt in Sachen Klimawandel frustriert sei. Sie sei irritiert, dass die Politiker:innen "reden", aber "nichts tun", zitieren britische Medien ihre Monarchin.

Eine Äußerung von enormer Wichtigkeit, schließlich nimmt Queen Elizabeth in diesem Jahr an der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow teil, auf der die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenkommen, um sich über ihre gemeinsame Antwort auf die Klimakrise zu beraten.

Der Palast musste einschalten

Doch das ist nicht das erste Mal, dass die Königin ihre wahren politischen Ansichten preisgegeben hat. Im Jahr 2016 titelte die britische Zeitung "The Sun" mit der Schlagzeile: "Queen unterstützt Brexit". Das Blatt behauptete, die Königin habe 2011 während eines Mittagessens auf Schloss Windsor gegenüber dem ehemaligen britischen Vize-Premierminister Nick Clegg, 54, gesagt, dass "die EU in die falsche Richtung gehe". Als Quelle wurde eine anonyme, "hochrangige politische Quelle" genannt. Ein Gerücht, dass die Queen nicht auf sich sitzen lassen wollte und durch ihre Sprecher:innen umgehend ihre politische Neutralität verlauten ließ. "Die Königin bleibt politisch neutral, wie sie es seit 63 Jahren getan hat. [...] Das Referendum ist eine Angelegenheit, über die das britische Volk entscheiden muss", lautete die Stellungnahme vom Palast.

Prinz Charles fordert "grüne Steuern"

Noch deutlicher als Queen Elizabeth hat hingegen Prinz Charles, 72, bereits mehrfach die Untätigkeit führender Politiker:innen in Bezug auf den Klimawandel kritisiert. Der Prinz von Wales unterstützt mehrere Umweltkampagnen und ist dabei schon oft beschuldigt worden, sich in die Politik einzumischen. In einer Rede vor dem Weltwirtschaftsforum im Jahr 2020 forderte der Prinz zum Beispiel "grüne Steuern", um den Klimawandel zu bekämpfen.

Prinzessin Dianas Kampf gegen Landminen

Ebenso Prinzessin Diana, †36, setzte sich zu Lebzeiten für eine gerechtere Welt ein, vor allem die Gefahr durch Landminen beschäftige die Mutter von Prinz Harry, 37, und Prinz William, 39. So sprach sich die Verstorbene mehrfach für ein Verbot von Landminen aus und bezeichnete die Politik der britischen Regierung in Bezug auf Landminen öffentlich als "hoffnungslos".

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Herzogin Meghan stößt Politiker:innen vor den Kopf

In den letzten Tagen machte vor allem Herzogin Meghan, 40, Schlagzeilen. Die Herzogin von Sussex verfasste einen offenen Brief an die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, 81, und US-Senator Charles Schumer, 70, um bezahlten Elternurlaub zu fordern. In ihrem Schreiben erklärte Meghan, dass sie und Ehemann Harry sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes Lilibet im Juni "überfordert" gefühlt hätten. Zudem erzählt die ehemalige Schauspielerin von angeblichen finanziellen Problemen in ihrer Vergangenheit. 

Ein Brief, für den Meghan von ihren Fans gefeiert, aber auch scharf kritisiert wurde. Ein US-Politiker fordert seitdem sogar öffentlich, dass die Queen Herzogin Meghan endgültig ihren Herzoginnen-Titel entzieht.

Verwendete Quelle: express.co.uk

aen Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken