Prinzessin Diana: So kalt behandelte Prinz Charles sie nach Prinz Harrys Geburt

Nach der Geburt von Prinz Harrys soll in die Beziehung von Diana und Charles kein Babyglück geherrscht haben - sondern Eiseskälte

Prinz Charles, Prinzessin Diana und Prinz Harry posieren am 21. Dezember 1984, dem Tauftag Harrys, für den Fotografen. 

Der 15. September 1984 war ein besonderer Tag im Leben von Prinzessin Diana und Prinz Charles: Im St Mary's Hospital in London brachte Diana den zweiten Sohn des Paares, Prinz Harry, zur Welt. Stolz präsentierten ihn seine Eltern einen Tag später vor dem Krankenhaus der Weltpresse. Doch der Schein einer glücklichen Familie trog.

Prinz Charles' verletzende Worte über seinen Sohn Harry

In einem Interview mit Autor Andrew Morton im Jahr 1991, das später in seinem Buch "Diana: Her True Story - In Her Own Words" veröffentlicht wurde, offenbarte Diana über ihre Ehe: "Und dann plötzlich, als Harry geboren wurde, krachte alles zusammen. Das Ganze ging den Bach herunter." Charles soll sich nach Prinz William eine Tochter gewünscht haben, erklärt sie. Aus Angst, ihn zu enttäuschen, habe sie das männliche Geschlecht des Babys bis zur Geburt verheimlicht. Als Charles' erfahren habe, dass er einen zweiten Sohn bekommen habe, sei sein erster Kommentar gewesen "Oh Gott, es ist ein Junge", gefolgt von "...und er hat sogar rotes Haar."
Die bedrückende Stimmung in der Familie sollte sich halten.

Prinzessin Diana: Royales Familienglück in Scherben

Diana sei am Boden zerstört gewesen, als Charles nach ihrer Rückkehr in den Kensington Palast losgefahren sei, um im Windsor Great Park Polo zu spielen", schreibt Royal-Biographin Katie Nicholl in ihrem Buch "William and Harry". Wie zerrüttet das Verhältnis mit Charles war, zeigt sich auch an einer Situation, die sich laut Diana an Harrys Taufe am 21. Dezember 1984 ereignet haben soll. "Charles ging bei Harrys Taufe zu meiner Mutter und sagte: 'Wir waren so enttäuscht - wir dachten, es wäre ein Mädchen'", erinnert sie sich gegenüber Andrew Morton. 
Mit der Zeit jedoch änderte sich die Beziehung zwischen Charles und Harry.  "Harry war eine vollkommene Freude und ist im Moment [1991] seinem Vater näher als vielleicht William im Moment", sagte Diana. 

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Die Vater-Sohn-Beziehung sollte sich, vor allem nach Dianas Tod am 31. August 1997, festigen. In der "BBC"-Dokumentation "Diana, 7 Days", zollte Harry Charles mit den Worten Tribut:  "[Unser Vater] war für uns da - er war der eine, der uns von zweien blieb, und der versucht hat, sein Bestes zu geben und sicherzustellen, dass wir geschützt sind und umsorgt werden". Im Mai 2018 führte Charles auf Bitten seines Sohnes Meghan Markle zum Traualtar, da ihr eigener Vater der Trauung fernblieb. Eine Geste, die Harry gezeigt haben dürfre, wie sehr ihn sein Vater liebt. "Für ihn war es eine fantastische Gelegenheit, um Unterstützung zu zeigen. Und du weißt, er ist unser Vater, also wird er natürlich für uns da sein", sagte Harry in einer Dokumentation zu Ehren des 70. Geburtstages von Prinz Charles. 

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©Gala


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