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25. Todestag von Prinzessin Diana Die GALA-Redaktion erinnert sich an den tragischen Tag ihres Todes

Prinzessin Diana
Prinzessin Diana
© Tim Graham Photo Library via Getty Images / Getty Images
Kaum ein Tod hat derart viele Menschen auf der ganzen Welt so mitgenommen wie der von Prinzessin Diana. Die "Königin der Herzen" bleibt unvergessen – auch in der GALA-Redaktion, die sich 25 Jahre nach ihrem Tod noch genau an den Tag der tragischen Nachricht zurückerinnern kann. 

Prinzessin Diana, †36, war schon zu Lebzeiten eine Ikone in Sachen Mode, ein Vorbild für humanitäre Arbeit und die "Königin der Herzen", wie sie vom Volk liebevoll getauft wurde. Daran hat sich auch 25 Jahre nach ihrem Tod nichts geändert. Die Ex-Ehefrau von Prinz Charles, 73, und Mutter von Prinz William, 40, und Prinz Harry, 37, ist noch immer präsent – in den Medien genauso wie in den Herzen der Menschen, die sie berührt hat. 

Prinzessin Diana: Ihr Tod bewegte die Welt

Ihr tragischer Tod schockierte die Welt. In der Nacht zum 31. August 1997 prallte das Auto, in dem sie und ihr damaliger Partner Dodi Al-Fayed, †42, saßen, mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler in einem Tunnel in Paris. Beide überlebten den Unfall nicht. Aufgrund der großen, weltweiten Anteilnahme wurde Lady Di am 6. September 1997 entgegen des Protokolls in einer öffentlichen Zeremonie beigesetzt.

Die Bilder, die damals um die Welt gingen, haben auch die GALA-Redakteur:innen berührt: 

Ulrike, SEO-Redaktion: Wir haben die Nachricht von Dianas Tod im Autoradio gehört. Ich stand gerade mit meinen Eltern und meinem Bruder im Stau. Wir waren auf dem Weg zum Hafen, in dem unsere Fähre nach Schottland lag. Ich dachte damals, was es für ein verrückter Zufall ist, dass wir gerade auf dem Weg nach Großbritannien sind, wenn die Prinzessin von Wales stirbt. Während des Urlaubs konnte man dann dabei zusehen, wie die Souvenir-Artikel immer kitschiger wurden und sich alles immer mehr auf Diana konzentrierte. Die Bilder von William und Harry, denen man auch in den Highlands nicht entkommen konnte, haben mich damals sehr berührt und bis heute habe ich immer einen fürchterlichen Kloß im Hals, wenn ich die beiden verlorenen Jungs auf diesen Fotos sehe.

Marie, Video-Redaktion: Ich war damals fünf Jahre alt und glaube nicht, dass ich schon wusste, wer Diana war. Doch wir haben die Beerdigung im Fernsehen gesehen und ich erinnere mich, dass mein Vater sagte: "Jetzt kommt sie auf eine Insel, wo sie endlich in Ruhe gelassen wird." Mein an Demenz leidender Opa hat oft erzählt, dass er "in London auf der Beerdigung war". Wir wussten lange nicht, was er damit genau meinte, bis uns schließlich einfiel, dass er im Sommer 1997 in England im Urlaub war – und ihn die dortigen Umstände offenbar noch lange beschäftigt haben.

Jessica, Mode-Beauty-Redaktion: Als Diana am 31. August 1997 stirbt und die erschreckende Nachricht darüber kurz danach um die ganze Welt geht, war ich gerade vier Jahre alt. Bewusst kann ich mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Was mir jedoch sehr stark in Erinnerung geblieben ist, war der Moment, in dem ich meine Mama weinend vor dem Fernseher gesehen habe. Sie hatte sich – wie rund zwei Milliarden weitere Menschen auch – die Trauerfeier am 6. September angesehen. Es war das erste Mal, dass ich meine Mama so traurig gesehen habe.

Carolin, News-Redaktion: Ich saß mit meinem Bruder auf der Rückbank im Auto meiner Eltern, auf dem Weg zu Bekannten. Als die Nachrichten liefen, drehten meine Eltern das Radio auf, schauten sich an und machten einen tief bestürzten Eindruck. Verstanden habe ich die Tragik, die in der Luft hing, damals nicht. Am nächsten Tag in der Grundschule kam mir eine Klassenkameradin entgegen. Ich fragte sie, warum sie Schwarz tragen würde, da ich sie sonst sehr farbenfroh erlebte. Sie erwiderte, es wäre ein trauriger Tag, schließlich wäre eine Prinzessin gestorben und ihre Mutter hätte ihr erklärt, dass man mit schwarzer Kleidung die Trauer nach einem Todesfall nach außen sichtbar macht. Ich war zehn Jahre alt und habe erst viel später verstanden, warum das Schicksal von Diana die ganze Welt in den Bann zog und es bis heute tut. Ohne sie hätte ich den Weg zu den Royals vermutlich nie gefunden.

Lara, Mode-Beauty-Redaktion: Ich war zwar erst im Grundschulalter, aber ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag – und an den großen Schock meiner Eltern, die übrigens im selben Jahr wie Diana geboren wurden. Im Fernsehen lief nichts anderes, ein Brennpunkt jagte den nächsten, alle Zeitungen und Zeitschriften waren voll mit Bildern dieser Frau. Ich erkläre mir meine persönliche Diana-Faszination auch damit, ich bin schließlich mit Diana als Ikone aufgewachsen. In meiner Wahrnehmung ist sie eine Frau, um die Milliarden getrauert haben, um die meine Eltern vor dem Fernseher geweint haben. Ihre Strahlkraft war und ist grenzenlos.

Andrea, Redaktion Gesundheit: Tatsächlich erinnere ich mich noch sehr genau an den Tag. Ich habe morgens nach dem Aufstehen die Meldung im Radio gehört, Prinzessin Di sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Und – obwohl ich nie ein expliziter Royals- oder Diana-Fan war – war ich total geschockt, konnte es erst gar nicht glauben. Es war ein Wochenende, das weiß ich noch. Eine Freundin kam zum Frühstück und das erste, was ich sagte, war: Hast du es schon gehört? Häufig reagiert man ja auf eine solche Meldung, also wenn ein Promi stirbt, mit "Oh, wie traurig" und das war‘s dann. Aber bei Diana war das anders. Ich habe mich gewundert, wie sehr es mich berührt und mitgenommen hat. Wir haben dann weiter Radio gehört. Später am Tag und vor allem abends dann auch alles verschlungen, was dazu im TV kam. Es war einfach DAS Thema. Über Wochen.

Sabrina, News-Redaktion: Ich war 14 Jahre alt und mit meiner Familie bei meinen Großeltern zu Besuch. Wir quatschten wie immer alle durcheinander, während der Fernseher im Hintergrund lief. Als die laufende Sendung für die Schocknachricht unterbrochen wurde, war es plötzlich ganz still bei uns. Gebannt und fassungslos verfolgten wir den Nachrichtenbericht. Von der Seite konnte ich sehen, wie sich die Augen meiner Oma und meiner Mutter mit Tränen füllten, sie waren beide große Fans der "Königin der Herzen" gewesen. Ich selbst verfiel wie in eine Schockstarre. Die darauffolgenden Tage waren überschattet von Dianas tragischem Tod, sowohl die Fernsehprogramme als auch unsere Gespräche beherrschte das Thema.

spg Gala

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