VG-Wort Pixel

Prinzessin Diana Ihr Ex-Butler enthüllt: BBC-Journalist brachte sie zum Weinen

Paul Burrell arbeitete von 1976 bis 1997 für die britische Königsfamilie. Das Foto zeigt ihn und Prinzessin Diana im Jahr 1994.
Paul Burrell arbeitete von 1976 bis 1997 für die britische Königsfamilie. Das Foto zeigt ihn und Prinzessin Diana im Jahr 1994.
© Getty Images
Prinzessin Dianas ehemaliger Butler, Paul Burrell, hat jetzt neue Details über das Interview der Ex-Frau von Prinz Charles mit dem britischen Sender BBC und ihre Freundschaft zu dem Reporter Martin Bashir preisgegeben. 

Es war im November 1995 der Skandal im britischen Königshaus: Prinzessin Diana, †36, gab dem Journalisten Martin Bashir, 58, des Senders BBC ein exklusives Interview und erlaubte ihm Einblicke in ihre bereits 1992 gescheiterte Ehe mit Prinz Charles, 72. Sätze wie "Wir waren zu dritt in unserer Ehe", im Hinblick auf Charles' Affäre mit Camilla Parker-Bowles, 73, schockierten die ganze Welt.

Auch nach der Ausstrahlung dieses Interviews blieben die Prinzessin von Wales und der Journalist befreundet. Warum diese Freundschaft schließlich so abrupt endete, verrät nun der ehemalige Butler Dianas, Paul Burrell, 62. In einem Interview mit der britischen Zeitung "The Sun" erinnert er sich an ein Telefongespräch mit dem Journalisten Martin Bashir im Jahr 1996. Bashir habe den Butler nach dem skandalösen Interview mit Diana wöchentlich angerufen, um von ihm neue intime Details über das Privatleben der Prinzessin zu erfahren. 

Martin Bashirs skandalträchtiges Interview mit Prinzessin Diana im Jahr 1995 schockierte die ganze Welt.
Martin Bashirs skandalträchtiges Interview mit Prinzessin Diana im Jahr 1995 schockierte die ganze Welt.
© Getty Images

"Ich habe ihm nie etwas verraten, denn das war mehr, als es mein Job zuließ", versichert Burrell im Interview, "aber er versuchte immer wieder, mich für sich zu gewinnen". An jenem Tag schien Prinzessin Diana erstmals ein derartiges Gespräch mitzuhören, wie ihr ehemaliger Butler beschreibt: "Als [Bashir] an diesem Tag anrief, kam die Prinzessin gerade nach Hause und ich hielt ihn in der Leitung, falls sie mit ihm sprechen wolle. Ich erinnere mich daran wie er mich fragte: 'Hält sie dich auf Trapp, so wie immer?' Ich hörte wie [Diana] den Raum betrat und leise fragte: 'Wer ist das?' Ich antwortete 'Martin' und sie sagte 'Shhh' und stellte sich neben mich, um mitzuhören". 

Paul Burrell: "Martin war sehr respektlos"

Prinzessin Dianas Butler erinnert sich weiter an die expliziten Fragen des Journalisten: "Er fragte, wo sie sei und ob sie sich mal wieder mit einem ihrer Partner treffe. Er sprach von ihr als sei sie flatterhaft. Er beschwerte sich, dass sie keinen seiner Anrufe entgegennahm und nicht so viele Details aus ihrem Privatleben mit ihm teilte, wie er es gerne gehabt hätte. Es war eine sehr unangenehme Situation". Burrell selbst sei erstaunt gewesen, wie schlecht Bashir von der Prinzessin sprach: "Martin war sehr respektlos". 

Nach dem Telefongespräch sei die Prinzessin von Wales schockiert gewesen, so Burrell: "Nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte, schaute sie mich bestürzt an und fragte mich: 'Wie kann er so etwas sagen?' [...] Dann brach sie in Tränen aus und rannte aus dem Raum. Sie war sehr verletzt und fühlte sich betrogen". 

Martin Bashir: Spielte er Diana nur etwas vor?

Im direkten Gespräch mit Prinzessin Diana sei der Journalist ganz anders gewesen, erinnert sich ihr Butler: "Wenn er sie persönlich ansprach, war er stets sehr höflich und nannte sie 'Ihre Königliche Hoheit'". Bashir und die Prinzessin von Wales lernten sich im Rahmen des explosiven BBC-Interviews 1995 kennen und hielten auch nach dessen Ausstrahlung noch Kontakt zueinander. Laut Paul Burrell habe sich der Journalist das Interview mit Diana allerdings erschlichen und ihr falsche Tatsachen vorgespielt: "Nach dem Interview sagte sie zu mir, dass Martin von der BBC nicht wertgeschätzt werden würde und sie ihm helfen wolle. Ihre Worte waren 'Er hat kein Geld, er kämpft mit sich, er braucht Hilfe, um auf der Karriereleiter aufzusteigen und ich kann ihm dabei helfen'. Sie sagte, dass seine Karriere bei der BBC festgefahren wäre [...] Diana war eine großzügige Person und sie liebte es, die Außenseiter zu unterstützen. Martin, soweit sie das beurteilen konnte, war ein Außenseiter, der ihre Hilfe benötigte. Sie erkannte nicht, dass er sie betrog". 

Lady Diana: Inspirierte ihr Interview auch Prinz Harry?

Auch nach dem Interview wollte Diana dem Journalisten weiterhin zur Seite stehen. Sie beauftragte ihn damit, diverse Reden für sie zu schreiben und willigte ein, gemeinsam an einem Buch zu arbeiten, welches die wohltätige Arbeit der Prinzessin thematisieren und von dessen Profit Bashir mindestens 100.000 Pfund erhalten sollte. Nach dem mitangehörten Telefongespräch zwischen Bashir und Paul Burrell beendete die Prinzessin ihre Zusammenarbeit mit dem Journalisten und auch die Freundschaft der beiden soll in diesem Moment zerbrochen sein, so Dianas ehemaliger Butler. 

Verwendete Quelle: thesun.co.uk

Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken