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Prinzessin Diana Am Tag vor dem Panorama-Interview bekam sie Zweifel

Prinzessin Diana
© Getty Images
Prinzessin Diana soll am Abend vor der Ausstrahlung des skandalösen "Panorama"-Interviews im Jahr 1995 große Zweifel gehegt haben, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat.

25 Jahre ist es her, dass Prinzessin Diana, †36, das britische Königshaus mit dem sogenannten "Panorama"-Interview tief erschütterte. Das TV-Gespräch mit BBC-Journalist Martin Bashir, 57, in dem Diana unter anderem über die Affäre von Prinz Charles, 72, mit Camilla Parker-Bowles, 73, die Schattenseiten des Lebens am Hof und ihre Bulimie-Erkrankung auspackte, ging um die Welt und entfachte einen vorher nie dagewesenen Skandal.

Prinzessin Diana wollte ihren Ruf retten

Gründe dafür, dass sich Diana so offen und privat präsentierte, seien gewesen, dass die Ex-Frau von Prinz Charles ihre Version der Geschichte erzählen wollte und entschlossen gewesen sei, ihren Ruf nach viel negativer Presse wieder zurückzugewinnen. Und obwohl sich Diana diesen Schritt gut überlegte und längere Zeit zu dem Interview überredet werden musste, sei sie laut Diana-Insider Richard Kay in der Dokumentation "Diana: An Interview That Shocked the World" vor der Ausstrahlung "nervös" und "besorgt" gewesen.

Lady Di rief Debbie Frank am Tag vor der Ausstrahlung an

Jetzt geht Dianas langjährige Astrologin Debbie Frank sogar noch einen Schritt weiter und behauptet in "The Sunday People": Diana hegte am Abend vor der TV-Ausstrahlung große Zweifel.

"Sie rief mich am Tag vor der Ausstrahlung an und sagte: 'Ich habe diese große Sache gemacht und ich hoffe, es ist das Richtige und erzeugt nicht zu viele Wellen. Ich musste meine Geschichte erzählen - es ist Zeit, dass die Leute die Wahrheit hören.' Sie klang ziemlich atemlos und in einem hoch aufgeladenen Zustand. Sie befürchtete, die Öffentlichkeit könnte sich gegen sie wenden und das Falsche gesagt zu haben. Sie hatte sich von einigen Leuten beraten lassen und war sich nicht mehr sicher, ob es das Richtige war. Ich sagte ihr: 'Es wird große Auswirkungen haben, aber ich verstehe, warum du es getan hast.' Ich habe versucht, sie zu beruhigen und sagte: 'Du wirst es schaffen, egal was passiert.'"

"Diana muss gewusst haben, dass sie ein Risiko eingegangen ist"

Debbie Frank verstand damals zwar Dianas Entscheidung, sich direkt an die Öffentlichkeit zu wenden, den Reporter Martin Bashir kritisiert sie aber stark für sein Verhalten:

"Er hat Diana so ausgebeutet, wie so viele andere Männer sie in ihrem Leben ausgebeutet haben. Diana mochte Bashir. Sie fand, dass er ein frisches Gesicht war [...], aber sie erlaubte ihm, sie im Grunde zu manipulieren. Er nutzte jemanden aus, der sich in einem extrem verletzlichen Zustand befand. Diana muss gewusst haben, dass sie ein Risiko eingegangen ist, weil sie niemandem in ihrem inneren Kreis von dem Interview erzählt hat, bis es zu spät war."
Nach dem Interview tauchten Vorwürfe auf, Bashir hätte sich das Gespräch durch gefälschte Dokumente erschlichen. BBC hat eine "umfassende unabhängige Untersuchung" eingeleitet, um zu klären, wie es wirklich zu dem Interview kam.

Verwendete Quellen: mirror.co.uk

jno Gala


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