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Prinzessin Diana Ihr tödlicher Unfall wird in neuer "Megxit"-Verfilmung nachgestellt

Prinz Harry und Prinzessin Diana
© Dana Press
Prinzessin Diana starb 1997 bei einem verheerenden Autounfall. Prinz Harry und Prinz William verloren über Nacht ihre Mutter – ein Trauma, das sie für immer begleiten wird. Dianas Geschichte ist es auch, die Prinz Harry zu seinem größten Schritt zwingt: dem Rückzug aus der Monarchie.

Der 31. August 1997 wird Prinz Harry, 36, und seinen Bruder Prinz William, 38, für immer verfolgen. Es ist der Todestag ihrer Mutter Prinzessin Diana, die mit nur 36 Jahren aus dem Leben gerissen wurde. Es ist der Tag, der das Leben der beiden Royals verändert und ihre Entscheidungen bis heute beeinflusst – so auch Harrys Rückzug aus der Königsfamilie.

In der neuen Verfilmung "Harry & Meghan: Flucht aus dem Palast" wird eben dieser Rücktritt – auch bekannt als "Megxit" – von Harry und seiner Frau Herzogin Meghan, 39, porträtiert. Dass das Schicksal von Diana Spencer Teil des Filmes ist, ist keine Überraschung; und das aus mehreren Gründen.

1. Prinzessin Dianas Tod beeinflusst Prinz Harrys gesamtes Leben

Mehrfach hat Prinz Harry über den Tod seiner Mutter gesprochen. Er selbst war 1997 gerade einmal 12 Jahre jung, als er die schockierende Nachricht erhält und wenig später vor den Augen der ganzen Welt hinter ihrem Sarg zum Begräbnis schreiten muss. 

In der Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey", die 2019 ausgestrahlt wurde, sprach der 36-Jährige öffentlich über die "eiternde Wunde", die bis heute geblieben ist und die nie richtig heilen konnte. Unter anderem auch aufgrund seines Status als Royal, da "mit der Rolle, dem Job und dem Druck, der damit einhergeht", so Harry, er "leider an die schlechten Dinge erinnert" werde; Tag für Tag. Mit jedem öffentlichen Termin, mit jedem Händeschütteln und mit jeder Verpflichtung, die er als Prinz einzuhalten hat. Prinzessin Dianas Tod zeigt ihrem Sohn nicht nur, wie gefangen er selbst in der Monarchie ist, sondern auch, welche Rolle die Presse spielt. Ein Kampf, der mit seiner Heirat mit Meghan Markle neue Ausmaße annimmt.

2. Prinz Harry will seine Familie beschützen

Genauer dieser Kampf gegen die Presse, diese Machtlosigkeit, die mit der Politik der Monarchie "Niemals beschweren, niemals erklären" einhergeht, bringt den Herzog und die Herzogin von Sussex an ihre Grenzen. "Jedes Mal, wenn ich eine Kamera oder deren Blitz sehe, jedes Mal, wenn ich ein Klicken höre, bringt es mich sofort dahin zurück", beschrieb Harry einst seine andauernde Verknüpfung zum Tod seiner Mutter und vor allem den Umständen. [Prinzessin Dianas Wagen wurde von Paparazzi bedrängt. Die Flucht vor der Presse durch Paris führte letztlich zum tödlichen Unfall im Alma-Tunnel.] 

Prinz Harry und Herzogin Meghan

Als sich die Medien auf seine Frau stürzen, wird Harry in die Vergangenheit zurückkatapultiert. Es beginnt eine Schlammschlacht gegen die einstige Schauspielerin und die britische Presse. Denn die 39-Jährige will nicht schweigen. Meghan will ihre Sicht der Dinge offenlegen. Eine Entscheidung, die mit den Regeln der Monarchie kaum vereinbar ist. Im Interview mit Oprah Winfrey, 66, erklärt Herzogin Meghan, dass diese Extremsituation Depressionen bis hin zu Suizidgedanken bei ihr auslöste. Ihr Mann sieht nur noch eine Lösung: "Also tat ich, was jeder Vater oder Ehemann tun würde und habe überlegt, wie ich meine Familie da rausbringen kann", so Harry gegenüber James Corden.

3. Prinzessin Diana ist bis heute das Vorbild ihres Sohnes

Die britische Presse und viele Royal-Fans sehen hinter dem Umzug in die USA allerdings einen Schachzug von Herzogin Meghan und sind der Meinung, der Bruder von Prinz William, 38, hätte die britische Königsfamilie und seine Heimat nie ohne die Ex-"Suits"-Darstellerin verlassen. Medien, Fans und auch einige Mitglieder der Monarchie sollen enttäuscht sein. Doch Prinz Harry ist sich sicher, dass eine Person bei all diesen Entscheidungen hinter ihm gestanden hätte: seine Mutter Diana. 

Lady Diana: Inspirierte ihr Interview auch Prinz Harry?

Denn sie selbst war es, die der Königsfamilie den Rücken einst kehrte. In einem Buch sowie einem Enthüllungsinterview offen sprach und somit als Vorreiterin für Harry und Meghan gilt. "Ich bin überzeugt davon, dass meine Mutter unglaublich stolz auf mich wäre. Wir leben das Leben, was sie selbst leben wollte oder was sie sich für uns gewünscht hätte", erklärt Prinz Harry in der AppleTV+-Doku "The Me You Can't See", in der es um psychische Traumata und seelische Belastungen geht.

Verwendete Quellen:  "Harry and Meghan: An African Journey", Interview Oprah Winfrey, youtube.com

jna Gala


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