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Charles Spencer Das sagt Prinzessin Dianas Bruder zu der BBC-Untersuchung

Charles Spencer
Charles Spencer
© Getty Images
Seit gestern ist klar: Ja, Prinzessin Diana wurde für ihr explosives BBC-Interview manipuliert. Das beweist ein Abschlussbericht einer internen Untersuchung. Nach diesem erschütternden Ergebnis meldet sich nun Dianas Bruder Charles Spencer zu Wort.

"Unsere Mutter hat dadurch ihr Leben verloren." Deutliche Worte von Prinz Harry, 36, nach Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse. "Das Interview hat zur Verschlechterung der Beziehung meiner Eltern beigetragen und hat seitdem unzählige andere verletzt", stellt Prinz William, 38, klar.

Für ihre Mutter halten die zerstrittenen Brüder nun zusammen. Denn eins ist klar: Wegen des Interviews forderte Queen Elizabeth, 95, Prinz Charles, 72, und Prinzessin Diana, 36, endgültig zur Scheidung auf, Diana verlor ihren Status als "Königliche Hoheit" und damit auch ihren Personenschutz. Schutz, den sie dringend gebraucht hätte.

Prinzessin Diana: Ihr Bruder bedankt sich für die Untersuchung

Nachdem sich nun bereits Harry und William mit bewegenden Statements an die Öffentlichkeit gewandt haben, meldet sich auch Prinzessin Dianas, †36, Bruder Charles Spencer, 57, zu Wort. "Ich möchte dem Fernsehjournalisten Andy Webb für seine unermüdliche Professionalität danken, mit der er den Bashir-Panorama-BBC-Skandal ans Licht gebracht hat. Hätte er diese Geschichte nicht weit über ein Jahrzehnt lang verfolgt und seine Erkenntnisse im vergangenen Oktober mit mir geteilt, wären die heutigen Erkenntnisse nicht aufgetaucht", schreibt Spencer auf Twitter.

Wenige Stunden zuvor teilte er ein Foto mit seiner Schwester aus Kindertagen, beide tragen Bademode und blicken glücklich in die Kamera. "Manche Bindungen reichen sehr weit zurück", lautet sein Kommentar zu dem Schnappschuss.

Charles Spencer arrangierte das erste Treffen mit Martin Bashir

Charles Spencer spielte 1995 eine wichtige Rolle für das BBC-Interview. Er war es, der das erste Kennenlernen zwischen dem Reporter Martin Bashir, 58, und seiner Schwester arrangiert hat. Dabei wurden ihm die zwei gefälschten Kontoauszüge vorgelegt. Der vermeintliche Empfänger: Alan Waller, Spencers Ex-Sicherheitschef.

Mit dieser Lüge wollte Bashir Spencer "beweisen", dass sein Ex-Sicherheitschef Informationen über die königliche Familie an die Medien verkaufe. Zudem behauptete Bashir, er habe Hinweise, dass Dianas Privatwohnung im Kensington Palast abgehört wird. Aussagen, die Prinzessin Diana in ihrem Verfolgungswahn bestätigten. Und der Grund, wieso sie dem Interview schlussendlich zugestimmt hat.

Diana wurde mit gefälschten Dokumenten getäuscht

Bereits ein Jahr nach dem Interview, 1996, leitete die BBC eine Untersuchung ein. Das Ergebnis: Die Kontoauszüge haben nicht zu Prinzessin Dianas Zustimmung beigetragen. Diana bestätigte dies laut BBC schriftlich. 2020, 25 Jahre nach dem Interview, wurde von Richter Lord Dyson, 77, eine neue Untersuchung eingeleitet. Jetzt steht fest: Martin Bashir hat Diana getäuscht, die Dokumente waren gefälscht. Und führende BBC-Manager versuchten, den Betrug zu vertuschen. 

Verwendete Quellen: twitter.com, dailymail.co.uk, telegraph.co.uk

aen Gala


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