Prinzessin Diana (†): War sie beim tödlichen Unfall schwanger?

Um den Tod von Prinzessin Diana im August 1997 ranken sich bis heute allerlei Gerüchte und Mythen. Eine der drängendsten Fragen: War die damals 36-Jährige schwanger von ihrem Freund Dodi Al-Fayed? Der Pathologe, der den Leichnam der Prinzessin untersuchte, gibt nun ein für alle Mal die Antwort

Prinzessin Diana und Dodi Al-Fayed in ihrem letzten Urlaub in St. Tropez

Prinzessin Diana (†36) und der ägyptische Geschäftsmann Dodi Al-Fayed (†43) sorgten mit ihrer Beziehung im Sommer 1997 für ein Schlagzeilen-Gewitter in Großbritannien und der Welt. Am 31. August sollte die Liebe des Paares ein jähes und tragisches Ende finden: In einem Tunnel in Paris starben Diana und Dodi bei einem Autounfall. Den Leichnam der Prinzessin untersuchte der britische Pathologe Dr. Richard Shepherd, 65. In einem aktuellen Bericht der britischen Zeitung "Express" sagt er, dass Royal-Fans ihm bis heute immer wieder eine Frage stellen: 

Was Prinzessin Diana zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger?

Ja, behauptet der Vater von Dodi, Mohammed Al-Fayed. Diana habe ihm ihr Geheimnis in einem Telefonat kurz vor dem Unfall anvertraut. Doch was sagt der Mann, der es wirklich wissen muss - der, der die Autopsie der Mutter von Prinz William und Prinz Harry durchführte? 
"Ich habe immer dafür gesorgt, dass ich nie etwas gesagt habe (...) die noch nicht in der Presse erschienen sind", erklärt Dr. Shepherd seine bisherige Zurückhaltung zu dem Thema Schwangerschaft. Und offenbart dann doch: "Pathologisch gab es keine Beweise, dass Prinzessin Diana schwanger war."
Hatte Diana vielleicht nur ein Gefühl, eine Vorahnung, die sie veranlasste, ihrem Schwiegervater von einem Baby zu erzählen? "Manche Frauen sagen, sie spüren, dass sie schwanger sind vom Moment der Empfängnis. War Diana eine davon?" wirft Dr. Sheperd eine Theorie auf. Abschließend klären lassen wird sich dies wohl nie. 

Prinzessin Diana

Keiner war Mr. Right

Barry Mannakee: Der verheiratete Polizist wurde 1985 als Dianas Leibwächter abkommandiert und entwickelte sich bald zu ihrem Vertrauten und Trostspender. Die Prinzessin selbst gestand in den Sitzungen mit ihrem Sprachcoach Peter Settelen, sie habe davon geträumt, mit Mannakee zusammenzuleben: "Ich war nur glücklich, wenn er in meiner Nähe war." Wie weit die Beziehung ging, offenbarte sie jedoch nicht. Barry Mannakee wurde 1986 – angeblich weil Dianas Gefühle für ihn aufgeflogen waren – versetzt. Er starb drei Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Prinzessin Diana stellte später die Theorie auf, ihr ehemaliger Leibwächter sei ihretwegen ermordet worden.
James Hewitt: Auf einer Cocktailparty lernte Diana 1986 den zwei Jahre älteren Hauptmann kennen. Kurze Zeit nach dem ersten Treffen engagierte sie ihn als Reitlehrer für ihre Söhne, später nahm auch sie Reitstunden bei ihm. Bei gemeinsamen Ausritten in den Londoner Parks kamen sie sich näher. Die Umstände hätten sie zusammengebracht, so Hewitt später. Die intensive Beziehung dauerte rund vier Jahre. Sie endete, als Hewitt ins Ausland abkommandiert wurde. Später versuchte er, von seinem Ruhm als ehemaliger Liebhaber der Prinzessin zu profitieren: Er tingelte durch Reality- TV-Shows, gab Interviews, wirkte an Enthüllungsbüchern mit und schrieb seine Autobiografie. Diana empfand dies als Verrat. Im Mai dieses Jahres erlitt James Hewitt einen Schlaganfall und eine Herzattacke und musste wochenlang im Krankenhaus behandelt werden.
James Gilbey: Der Autohändler und die Prinzessin kannten sich aus ihrer Jugend. Zwar verneinte Diana im Interview, eine Affäre mit ihrem "sehr guten Freund" gehabt zu haben. 1989 wurde aber ein Telefonat der beiden aufgezeichnet, welches den Schluss nahelegt, dass einiges mehr lief. Der pikante Wortlaut des Gesprächs, in dessen Verlauf Gilbey Diana liebevoll "Squidgy", also Tintenfischchen, nennt, wurde 1992 veröffentlicht und zum "Squidgygate"-Skandal. Im Gegensatz zu James Hewitt behielt Gilbey die Details über die Liaison für sich. Der "ewige Junggeselle" heiratete 2014 die geschiedene, fünffache Mutter Lavinia Hadsley-Chaplin, Innenarchitektin.
Oliver Hoare: Die Affäre mit dem Kunstexperten und Prinz- Charles-Freund datiert Diana- Biografin Tina Brown auf 1992.  Die Prinzessin habe alles dafür getan, Oliver Hoare zu gewinnen. Sogar von einem Leben in Italien habe sie geträumt. Der damals 47-Jährige blieb jedoch bei seiner Frau.

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Mutter von Harry und William könnte noch leben, wenn...

Abgesehen von dem Geheimnis um die Schwangerschaft gibt der Pathologe noch ein weiteres Detail über den Unfall preis. Er glaubt, Diana hätte überleben können, wenn sie eine einfache, eigentlich selbstverständliche Maßnahme ergriffen hätte: den Anschnallgurt umlegen. Sie "wäre mit einem blauen Auge oder vielleicht einem gebrochenen Arm gegangen, aber nichts mehr." Stattdessen, berichtet Shepherd in einem anderen Interview mit der "Daily Mail", sei sie vom Rücksitz in den vorderen Teil des Wagens geschleudert worden; für diese Kräfte sei ein Körper nicht stabil genug. 

Prinzessin Diana

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©Gala


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