Schlechte Vorzeichen für ihre Ehe?: Prinzessin Dianas Kindheit war schrecklich

Nicht nur ihre Ehe mit Prinz Charles war für die verstorbenen Prinzessin Diana eine Qual - auch ihre Kindheit war geprägt von schrecklichen Erfahrungen

Am sechsten September 1997 verfolgten laut diversen Medienberichten etwa zweieinhalb Milliarden Menschen auf der Welt die Trauerfeier für Prinzessin Diana. Kurz vor ihrem 20. Todestag am 31. August dieses Jahres stellt sich jedoch die Frage: Wie gut kannten diese Leute die "Königin der Herzen" wirklich? Eine neu aufgelegte Biographie bringt immer mehr dunkle Geheimnisse ihres Lebens an Licht.

Prinzessin Dianas unglückliche Kindheit

Anfang der 1990er-Jahre nahm Diana all ihren Mut zusammen und ließ Tonbandaufnahmen anfertigen, die ihr Innerstes offenbarten. Die Tapes vertraute sie dem Autor Andrew Morton an. Jahre später sollte der damit Dianas Biographie verfassen. In einer Neuauflage des Buches "Diana - Ihre wahre Geschichte" sind die Transkripte der Mitschnitte veröffentlicht. Einer davon verrät, wie schlimm ihre Kindheit, geprägt von giftigen Streits ihrer Eltern und der folgenden Scheidung, wirklich war. 

"Ich habe Mutter immer nur weinen gesehen"

Als Diana am ersten Juli 1961 geboren wurde, war die Stimmung ihrer Eltern Frances und Edward John Spencer verhalten. Das Paar hatte bereits zwei Töchter, der Vater wünschte sich sehnlichst einen männlichen Stammhalter. Edward zwang seine Frau zu Fruchtbarkeitsbehandlungen, die beiden stritten sich ständig. Im Jahr 1967 begann Frances eine Affäre, sie und ihr Gatte trennten sich. Dianas Vater setzte durch, dass sie und ihr Bruder Charles bei ihm, leben sollen. Dass ihre Mutter ohne sie ein neues Leben begann, war für die spätere Princess of Wales ein schwerer Schlag. "Es war eine sehr unglückliche Kindheit.

Ich hatte etwa 20 Stofftiere im Bett. Alle hatten Namen. Sie waren meine Familie",

heißt es von ihr in den Aufnahmen. Nach Frances' Weggang, musste sich Diana mit ständig wechselnden Nannys arrangieren.

Sie hasste ihre Stiefmutter

Diana berichtete außerdem, dass sie beobachtet habe, wie ihr Vater ihrer Mutter ins Gesicht schlug: "Ich hatte mich hinter der Tür versteckt und Mama weinte furchtbar." Zu ihrem schlechten Verhältnis zu den Eltern kam noch, dass sich Diana ihren Geschwistern gegenüber immer unterlegen fühlte, sie kam sich dumm vor. Und auch in der Schule wurde sie schlecht behandelt, andere Kinder mieden sie, weil ihre Eltern geschieden waren. Als Diana 13 Jahre alt war, zog sie mit Vater und Bruder nach Althorp in Northampton und Stiefmutter Raine trat in ihr Leben. Auch eine zwischenmenschliche Beziehung, die katastrophaler nicht hätte sein können. Diana hasste sie. Kurz vor der Hochzeit ihres Bruders im Jahr 1989, als Diana schon die Frau von Prinz Charles war, kam dann der große Knall: Sie sagte Raine, was sie sie wirklich über sie dachte. Die Konsequenz: ihr Vater sprach sechs Monate lang nicht mit seiner Tochter, Raine mehrere Jahre nicht.

Späte Liebe

Bis zu ihrer Beziehung mit Prinz Charles, den sie im November 1977 bei einer Jagdgesellschaft kennenlernte, hatte Diana keinen anderen Mann. Sie selbst sagte später darüber: "Ich habe für ein paar Jungs geschwärmt. Für einige. Vor allem für die Freunde meiner Schwestern." Als sie Charles dann heiratete, hätte es für Diana das ganz große Glück bedeuten können. Stattdessen begann das wohl schlimmste Kapitel ihres viel zu kurzen Lebens.

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