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Prinzessin Charlotte Ein Experte erklärt, warum sie nicht nach der Queen oder Diana benannt wurde

Prinzessin Charlotte
Prinzessin Charlotte
© Pool/Samir Hussein/WireImage / Getty Images
Nach der Geburt von Prinzessin Charlotte im Jahr 2015 wunderten sich viele, warum das zweite Kind von Prinz William und Herzogin Catherine nicht den Namen ihrer Groß- oder Urgroßmutter erhalten hatte. Ein Royalexperte erklärt nun den Grund.

Keine Frage, die Wahl des Namens nach der Geburt eines Kindes ist für die meisten eine wichtige Sache. Doch eine besonders große Rolle spielt sie bei den Royals. Die Tradition wird in einer königlichen Familie groß geschrieben, meist wird sich an den vorherigen König:innen sowie Prinzen und Prinzessinnen aus dem eigenen Stammbaum bedient.

William und Kate wählten die Namen ihrer Kinder mit Bedacht

Natürlich haben auch Prinz William, 39, und Herzogin Catherine, 40, dies berücksichtigt. Alle ihre drei Kinder tragen Namen mit Geschichte. Der Älteste, Prinz George Alexander Louis, 8, erhielt als Erstnamen DEN Königsnamen schlechthin (in der britischen Königsfamilie gab es bereits sechs King Georges). Die Wahl wunderte nach seiner Geburt im Jahr 2013 also niemanden, immerhin steht George an dritter Stelle der britischen Thronfolge. Seine Geschwister hingegen wurden in weiser Voraussicht mit weit weniger bedeutsamen Namen bedacht.

Der Jüngste, Prinz Louis Arthur Charles, 3, wurde nach Prinz Williams geliebtem Urgroßonkel, Louis Mountbatten, benannt. Doch Louis steht auch nur an fünfter Stelle der Thronfolge. Einen geschichtsträchtigeren Namen hätte die Öffentlichkeit wohl bei Kates und Williams Tochter erwartet, die immerhin an vierter Stelle der Thronfolge steht. Doch Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana, 6, erhielt den Namen ihrer Urgroßmutter, Queen Elizabeth, 95, nur als Zweitnamen und den ihrer verstorbenen Großmutter Prinzessin Diana, †36, nur als Drittnamen. Warum?

Prinz George und Prinzessin Charlotte

Prinzessin Charlotte: Name "Diana" wäre eine zu große Bürde gewesen

Der Name Charlotte hat natürlich ebenfalls eine nicht unwichtige Bedeutung – er ist eine Anspielung auf Königin Charlotte, die Frau von König Georg III., sowie eine weibliche Version von Charles – doch viele hätten damals eben mit einem anderen Erstnamen gerechnet.

In der neuen Dokumentation von Channel 5 Secrets of the Royal Palaces erklärt der Daily Mail-Journalist und Kolumnist Richard Kay nun: "Ich denke, er [Prinz William] hat sehr klug entschieden, Charlotte nicht den Namen seiner Mutter als Vornamen zu geben. Alles, was sie getan und gesagt hat, wäre mit ihr verglichen worden." Das Gleiche gilt wohl auch für den Namen Elizabeth.

Stattdessen ehrt William seine Mutter und Großmutter mit dem Zweit- und dem Drittnamen.

Verwendete Quellen: express.co.uk, dailystar.co.uk

jno Gala


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