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Prinzessin Beatrice + Prinzessin Eugenie Sie gingen wieder leer aus

Prinzessin Beatrice + Prinzessin Eugenie
© Dana Press
So wird es nichts mit der Schärfung des royalen Profils: Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice, Enkelinnen von Queen Elizabeth, wurden erneut übergangen - von ihrer eigenen Großmutter!

Erst im Dezember hatte der Palast bekanntgegeben, dass die Queen, die im April 2017 ihren 91. Geburtstag feiern kann, die Zahl ihrer mehr als 600 Schirmherrschaften altersbedingt reduzieren wolle.

Von insgesamt 25 trennte sich die Rekordmonarchin bislang und übergab sie an ihre Kinder und Enkelkinder. Doch Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice gingen bei der Neuverteilung leer aus.

Das soll ihnen nicht passen. Die Tageszeitung "Daily Mail" schreibt, dass die beiden Prinzessinnen wieder vor den Kopf gestoßen worden seien, weil sie nicht bedacht wurden von ihrer Großmutter. Sie würden wieder nicht als wichtige Royals behandelt werden.

Die anderen Royals übernehmen

Ihr Vater, Prinz Andrew, erhielt drei der Schirmherrschaften seiner Mutter. Genauso wie Prinz Charles, Herzogin Camilla, Prinz William, Prinzessin Anne, Gräfin Sophie und Herzogin Catherine. Die Prinzen Harry und Edward bekamen jeweils zwei übertragen.

Ausgleich für Beatrice

Andrew soll, um seine Tochter Beatrice zu trösten, ihr eine seiner eigenen Schirmherrschaften, die des "English National Ballet", übergeben haben. Diese Funktion hat er von seiner Schwägerin Prinzessin Diana quasi geerbt. Dennoch liest sich die Liste der Organisationen, die seine Töchter aktiv unterstützen, im Vergleich zu denen der anderen Royals bescheiden.

Woran liegt es?

Die beiden Queen-Enkelinnen sind, im Gegensatz zu ihren Cousins, Onkeln und Tanten, allerdings auch keine Vollzeit-Royals. Eugenie arbeitet bei einem Auktionshaus und Beatrice ist, nach etlichen Kurzeitjobs und Praktika, seit Sommer letzten Jahres ohne Anstellung. Ihr Ruf bekam einen Knacks, als man sie - statt bei der Arbeitssuche - vor allem im Urlaub antraf.

Eigentlich haben die Prinzessinnen also deutlich weniger Zeit, sich um karitative Einrichtungen zu kümmern, royale Termine zu absolvieren oder aktiv Organisationen zu unterstützen.

Andrew will mehr für seine Töchter

Es hieß im vergangenen Jahr in der britischen Presse mehrmals, Prinz Andrew kämpfe dafür, dass seine Töchter in die Riege der Vollzeit-Royals aufsteigen können und habe sich deswegen sogar mit seinem Bruder Prinz Charles angelegt. Dieser wolle, so schreibt unter anderem die "Dailymail", die Monarchie verschlanken und dazu passe es nicht, dass mit seinen Nichten eine steigende Zahl von Mitgliedern des Hauses Windsor ganz ins royale Business einstiegen.

Der Herzog von York dementierte das Zerwürfnis mit seinem Bruder Charles.

Es gibt noch mehr zu verteilen

Ein Trost gibt es für Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice: Ihre "Granny" hat ja noch sehr viel mehr Schirmherrschaften zu verteilen. Und vielleicht findet sich noch eine darunter, die zum bisherigen Profil ihrer Enkelinnen passt. Denn darauf achtet die Königin sehr genau.

kdi / mit Material von Danapress Gala

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