Prinz William : Emotionales Geständnis über seine seelische Gesundheit

Prinz William macht beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein ehrliches Geständnis über die dunklen Momente in seinem Leben 

Prinz William, 36, liegt bei seiner karitativen Arbeit besonders ein Thema am Herzen: die seelische Gesundheit. Mit der "Head Together"-Initiative, die er 2017 mit Herzogin Catherine, 37, und Prinz Harry, 34, 2017 ins Leben rief, will er Menschen helfen, ihr psychisches Wohlbefinden zu steigern und dazu beitragen, die Vorbehalte gegen psychische Probleme in der Öffentlichkeit abzubauen. 

Es ist ein Thema, über das William nicht nur in der Theorie spricht: Auch er weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Seele leidet. Darüber sprach er am Dienstag (22. Januar) als Teilnehmer einer Talkrunde beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos

Prinz William über die dunklen Momente in seinem Leben

Bevor Prinz William 2017 zum Vollzeit-Royal wurde, war er Rettungspilot bei der "Royal Air Force" und der "East Anglian Air Ambulance". Auf die Frage, ob er dabei ein Erlebnis hatte, das ihn persönlich belaste habe, gibt William in Davos zu: "Ja, und ich finde es immer noch sehr schwierig darüber zu sprechen. Ich werde sehr emotional dabei, weil es sehr eng mit meinen Kindern zusammenhängt und es daher sehr schwer ist, darüber zu sprechen." Den Ausschnitt des Gesprächs veröfftenlichte der Kensington Palast auf seiner Twitter-Seite. 

Das Wichtigste sei für ihn sei damals gewesen, zu realisieren und zu verstehen, dass ihn das Erlebte nicht loslasse. Er habe mit seinen Kollegen über den traumatischen Einsatz gesprochen und auf diese Weise versucht, seine Gefühle zu bewältigen. "Ich weiß: Wenn ich die Maßnahme nicht ergriffen hätte, die ich damals ergriffen habe, wäre ich definitiv in Gefahr gewesen, mich später auf einem anderen Level mit einer psychischen Erkrankungen auseinandersetzen zu müssen." 

Das ging William ans Herz

Was genau bei jenem Einsatz passierte, der ihn so aus der Bahn warf, darüber schweigt der Dreifach-Vater. Bei einem Auftritt im November 2018 hatte William schon einmal über die Auswirkungen seines Job als Rettungspilot gesprochen und erwähnt, welche Einsätze ihn besonders bewegt hatten. 

Prinz William ist ausgebildeter Helikopter-Pilot. Von Januar 20019 bis September 2013 war er für die "Royal Air Force" tätig, von Juli 2015 bis Juli 2017 für die "East Anglian Air Ambulance".

"Ich habe mehrere Male an sehr traumatischen Einsätzen mit Kindern gearbeitet, und nachdem ich meine eigenen Kinder hatte, glaube ich, dass das Verhältnis zwischen Job und Privatleben mich wirklich überfordert hat", sagte er damals bei der" This Can Happen Konferenz" in London. Er habe angefangen, Dinge zu fühlen, die er noch nie zuvor gefühlt habe und diese mit sich ausgemacht. "Natürlich möchte man das nicht mit seinen Lieben teilen, weil man so etwas nicht mit nach Hause bringen möchten", erklärte William damals. 

Für Kinder - und damit auch für seinen eigenen Nachwuchs Prinz George, 5, Prinzessin Charlotte, 3, und Prinz Louis, neun Monate - wünscht er sich einen anderen, einen offenen Umgang mit seelischen Problemen. "Wir müssen jetzt damit anfangen, damit unsere Kinder und unsere Enkel so einen Prozess nicht erleben und offener sein können", sagte Prinz William in Davos über Bemühungen, Depressionen zu entstigmatisieren.  

Wie rührend!

Darum wollte William früher Polizist werden

Prinz William
Der Herzog von Cambridge wird einst König von England. Doch der Mann von Herzogin Catherine hatte damals ganz andere Pläne.
©Gala

Verwendete Quellen: Hello, PEOPLE, Daily Mail, Kensington Palast

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals