Prinz William: Er spricht über seine verstorbene Mutter, Prinzessin Diana

Prinz William hält sich mit Äußerungen über den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana in der Öffentlichkeit zurück. Für einen besonderen Zweck machte er jetzt eine Ausnahme

Als Prinzessin Diana am 31. August 1997 mit nur 36 Jahren im Pitié-Salpêtrière Hospital in Paris starb, war Prinz William erst 15 Jahre alt. Bilder, die ihn sechs Tage später mit seinem Bruder Prinz Harry (damals 12) hinter dem Sarg seiner Mutter durch London herlaufend zeigen, gingen um die Welt. Heute, 22 Jahre  nach ihrem tragischen Verlust, ist es für William und Harry eine Herzensangelegenheit, sich mit ihrer Kampagne "Heads Together" für das mentale Wohlbefinden anderer einzusetzen. In diesem Rahmen sprach William jetzt über bisher den schlimmsten Moment in seinem Leben.

Prinz William spricht über den schlimmsten Schmerz 

Am Samstag (19. Mai) stellte William sein neues Projekt "Heads Up" in einem TV-Beitrag auf dem Sender "BBCOne" vor. Dafür hat er sich einen prominenten Partner an die Seite geholt: "The Football Association", den höchstrangigen englischen Fußballverband. Mit Englands Nationaltrainer Gareth Southgate, 48, und den Spielern Peter Crouch, 38, Thierry Henry, 41, Danny Roseu, 28, und Jermaine Jenas 36, unterhält sich William in dem Video über Wichtigkeit mentalen Wohlbefindens. Wegen des Todes von Prinzessin Diana weiß William, wie sehr diese ins Wanken geraten kann.

Prinz George + Herzogin Catherine


Geburtstagsfotos verraten ihre starke emotionale Bindung

Dieses Foto von Prinz George veröffentlichten Kate und William am Vorabend des 22. Juli.
Grinst Prinz George nur wegen Mama Herzogin Catherine so in die Kamera?
©Gala

"Ich denke, wenn du in einem sehr jungen Alter einen Verlust erlitten hast, fühlst du Schmerz wie keinen anderen Schmerz. Und du weißt, dass es in deinem Leben sehr schwierig sein wird, auf etwas zu stoßen, das noch schlimmer ist als das ist. Aber es bringt dich auch so nah an all die anderen, die um jemanden trauern."

William und Harry wollen helfen

William kam mit dem Thema Tod nicht nur durch seine Mutter in Berührung: Von April 2011 bis Sommer 2013 war er als Co-Rettungspilot der Royal Air Force auf der Insel Anglesey stationiert, von Juli 2015 bis Juli 2017 Rettungspilot bei der East Anglian Air Ambulance. "Einer der ersten Einsätze, die ich machte, betraf einen jungen Mann, der Selbstmord begangen hatte. Es war ein unglaublich harter Tag, der uns alle tief getroffen hat, nicht zuletzt, weil ich jetzt entschlossen bin, auf dieses Problem aufmerksam zu machen", sagte William nach dem Ende seiner Tätigkeit bei der East Anglian Air Ambulance.

Prinz Harry gab 2017 in einem Interview mit "The Telegraph" zu, wegen des Todes von Prinzessin Diana über 20 Jahre unter psychischen Problemen gelitten zu haben - bis er auf Rat von William professionelle Hilfe gesucht habe. 

Das ist "Heads Together"

Auf der Website der Kampagne "Heads Together", die William und Harry 2017 mit Kate ins Leben riefen, wird das Programm wie folgt beschrieben: "Zu oft haben die Menschen Angst zuzugeben, dass sie mit ihrer geistigen Gesundheit zu kämpfen haben. Diese Angst vor Vorurteilen und Urteilen hindert die Menschen daran, Hilfe zu bekommen, und kann Familien zerstören und das Leben beenden. 'Heads Together' möchte dazu beitragen, dass sich die Menschen im Alltag wohler fühlen und über die praktischen Werkzeuge verfügen, um ihre Freunde und Familie zu unterstützen." Weiter heißt es, die Königlichen Hoheiten hätten durch die Arbeit mit jungen Menschen, Notfallhelfern, Wohltätigkeitsorganisationen für Obdachlose und Veteranen "immer wieder gesehen, dass ungelöste psychische Gesundheitsprobleme im Mittelpunkt einiger unserer größten sozialen Herausforderungen stehen."

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Verwendete Quellen: Instagram, Daily Mail, headstogether.org.uk

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