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Prinz William Seit Bekanntgabe des Memoiren-Titels hat er "kaum mit Harry gesprochen"

Prinz William und Prinz Harry
Prinz William und Prinz Harry
© Avalon / Picture Alliance
Vor wenigen Tagen musste Prinz William durch die Medien erfahren, unter welchem Titel sein jüngerer Bruder Harry seine Memoiren veröffentlichen wird. Seitdem sollen die Geschwister kaum ein Wort miteinander gewechselt haben.

"Als Diana, die Prinzessin von Wales, zu Grabe getragen wurde, fragten sich Milliarden von Menschen, was die Prinzen wohl denken und fühlen würden – und wie sich ihr Leben von diesem Zeitpunkt an entwickeln würde. Für Harry ist dies endlich seine Geschichte."

Mit diesen Worten beschrieb der Verlag Penguin Random House am Donnerstag, 27. Oktober 2022, die Memoiren von Prinz Harry, 38, die ab dem 10. Januar 2023 in den Buchhandlungen dieser Welt zu kaufen sein werden. Der Titel "Spare" – hierzulande wird das Buch unter "Reserve" verkauft – ist eine klare Anspielung auf Harrys Position im Schatten von Prinz William, 40. Und genau das ist das Problem für den Thronfolger.

Prinz William hat kaum Kontakt zu Prinz Harry

Denn wie die britische Zeitung "Daily Mail" erfahren haben will, soll Prinz William seit Bekanntgabe des Buchtitel "kaum mit Harry gesprochen" haben. Kein Wunder, schließlich wurde weder William noch König Charles, 73, vorab über den Titel informiert, geschweige denn dürfen sie einen Blick in Harrys 416 Seiten langes Enthüllungsbuch werfen. Und das, obwohl Harry seine Autobiografie mit jenem tragischen Tag promotet, der auch William für immer geprägt hat: die Beerdigung ihrer geliebten Mutter, Prinzessin Diana, †36.

"SPARE" von Prinz Harry erscheint am 10. Januar 2023.
"SPARE" von Prinz Harry erscheint am 10. Januar 2023.
© Random House Group via AP / Picture Alliance

Royal-Expert:innen vermuten sogar, dass sich Prinz Harry mit seinen Enthüllungen endgültig die Gunst seiner Familie verspielen und König Charles seinem Sohn sowie Schwiegertochter Herzogin Meghan, 41, die Titel entziehen könnte. Auch die Diskussionen um einen HRH-Titel (His/Her Royal Highness) für die Sussex-Kinder Archie, 3, und Lilibet, 1, wären damit vom Tisch.

"Dieses Buch ist wirklich alles oder nichts. Ich nehme an, dass König Charles gewarnt wurde, dass diese Art der Vergeltung nicht schön sein wird. Doch alles, was König Charles III. wirklich tun kann, ist, seinen Enkeln Archie und Lilibet die Titel Prinz und Prinzessin vorzuenthalten. Letztendlich, nehme ich an, könnte er Harry und Meghan auch die Titel Herzog und Herzogin von Sussex wegnehmen, aber das ist ziemlich drastisch. Ich weiß nicht, was er sonst noch tun kann. Wenn es so schlimm ist, wie ich denke, dann sind Harry und Meghan völlig abtrünnig geworden", so Royal-Experte Tom Bower gegenüber "Mail on Sunday".

Bei der Beerdigung von Queen Elizabeth

"Es besteht die echte Sorge ..."

Ob Prinz Harry das bedacht hat? Oder überhaupt bedenken konnte? Insider haben erst kürzlich gegenüber "The Sun" angemerkt, dass Harry sein Buch nach dem Tod der Queen zwar entschärfen wollte, es allerdings bisher ungewiss ist, ob seine Änderungen wirklich durchgesetzt werden konnten. "Das Buch ist zwischen Harry und JR Moehringer und den Verlegern ein paar Mal hin und her gegangen. Sie wollten mehr, als im ersten Entwurf stand, und dann wollte Harry die Dinge nach dem Tod der Königin verfeinern", weiß eine anonyme Quelle, die betont: "Es besteht die echte Sorge, dass das bedeutet, dass Harry das Buch aufpeppen und Enthüllungen einbauen muss, mit denen er selbst vielleicht gar nicht einverstanden ist." Aussagen, die William und Charles aktuell noch mehr beunruhigen dürften ...

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thesun.co.uk

aen Gala

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