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Prinz William über Queen Elizabeth "Wir dachten, meine Großmutter hätte ein bisschen länger"

Prinz William und Catherine, Princess of Wales in Sandingham
Prinz William und Catherine, Princess of Wales in Sandingham
© Mark Cuthbert / Getty Images
Queen Elizabeth hinterlässt nach ihrem Tod eine große Lücke – nicht nur beim Volk, sondern vor allem auch bei ihren Verwandten, die offenbar auf mehr Zeit mit ihr gehofft hatten. 

Nach einem ereignisreichen und kräftezehrenden Mittwoch in London wurden Prinz William, 40, und Catherine, Princess of Wales, 40, einen Tag später in Sandringham von zahlreichen Menschen empfangen, die mit ihnen um Queen Elizabeth, †96, trauern. Der neue Prince of Wales nahm dabei die Kondolenzen der wartenden Trauernden entgegen und plauderte zwanglos mit ihnen. 

Prinz William hatte auf mehr Zeit mit seiner Granny gehofft

Im Gespräch mit einer Frau verriet er unter anderem, dass er glücklich darüber sei, wie viel Zeit auch seine Kinder mit ihrer Urgroßmutter hatten. "Ich erinnere mich auch an meine Urgroßmutter", erzählte er zudem, während er eine Hand auf sein Herz legte, und gestand: "Sie war 101. Wir dachten, meine Großmutter würde länger haben."

Die Monarchin ist am 8. September 2022 in ihrem Zuhause in Balmoral verstorben. Ihr Sarg wurde am 14. September in einer Prozession vom Buckingham Palast zur Westminster Hall gebracht. Ein emotionaler Moment, der nicht nur beim Volk traurige Erinnerungen hochkommen ließ. 

Prinz William: Prozession für die Queen war "sehr schwierig"

Mit gesenkten Häuptern und ernsten Mienen schritten Prinz William und Prinz Harry, 38, am Mittwochnachmittag die Londoner Mall entlang, vor ihnen der Sarg ihrer geliebten Großmutter. Es sind Bilder, die unweigerlich an die Szenen von 1997 erinnern, als die beiden Brüder hinter dem Sarg ihrer geliebten Mutter Prinzessin Diana, †36, durch London schritten.

Wie hart der gestrige Tag für den 40-Jährigen war, gestand er einer weiteren Zuschauerin in Sandringham in Norfolk. Wie Richard Palmer, Royal-Korrespondent des "Daily Express" auf Twitter berichtete, habe William erklärt, dass die Prozession am Mittwoch "sehr schwierig" gewesen sei und ihn daran erinnert habe, hinter dem Sarg seiner Mutter herzulaufen.

Das bestätigte auch "Sunday Times"-Redakteurin Roya Nikkhah via Twitter: "Der Prinz Von Wales sagte, dass der gestrige Gang im Leichenzug für die Queen Erinnerungen an Dianas Beerdigungszug 1997 weckte, als William 15 Jahre alt war, während er mit der Prinzessin von Wales die Ehrungen für Queen Elizabeth II. in Sandringham betrachtete."

Der Prinz von Wales zeigt sich emotional

Der Thronfolger zeigte sich volksnah und vor allem ungewohnt emotional. So soll er zu einer anderen Frau gesagt haben: "Weinen Sie jetzt nicht, sonst fange ich auch an."

Laut "Daily Mail"-Redakteurin Rebecca English erklärte der Vater von drei Kindern auch: "Ich merke, dass sie die Großmutter von allen war – so wie die Leute reagiert haben." Vielleicht spendet ihm und seinen Angehörigen dies einen kleinen Trost in dieser traurigen Zeit. Denn auch Ehefrau Catherine machte beim Begrüßen des Volkes keinen Hehl daraus, wie nahe ihr der Tod der Monarchin geht

Verwendete Quellen: twitter.com, dailymail.co.uk, mirror.co.uk, express.co.uk

spg Gala

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