Prinz William: Sorge um die Monarchie wegen Prinz Harry und Herzogin Meghan

Prinz Harry und Herzogin Meghan stehen zuhause in England in der Kritik. Prinz William soll diesen Umstand mit Sorge betrachten. Seine Befürchtung: Das Verhalten seines Bruders und seiner Schwägerin könnte der Königsfamilie schaden.

Um die Beziehung von Prinz William, 37, und Prinz Harry, 34,  soll es seit Monaten nicht zum Besten stehen. Nach der Meinung vieler britischer Zeitungen und royaler Experten hat dies zwei Gründe. Grund eins: die schnelle Hochzeit Harrys mit Herzogin Meghan, 38, nach nicht einmal zwei Jahren Beziehung. Grund zwei: Harry und Meghan nehmen ihre Pflichten als Royals auf weniger traditionelle Weise wahr, als es das Protokoll vorsieht. 

Prinz William ist unzufrieden mit Prinz Harry und Herzogin Meghan

In einer Dokumentation mit Namen "William & Harry: Princes At War?" ("William und Harry: Prinzen im Krieg?"), die auf dem TV-Sender "Channel 5" ausgestrahlt wurde, sagt Royal-Autorin Ingrid Seward: "Ich denke, dass es William ein wenig stören könnte, weil er die Art und Weise, wie Harry und Meghan Dinge tun, als schädlich für das Geschäft der Monarchie als Ganzes ansieht."

Prinz Harry

"Er macht einen gewaltigen Fehler"

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei einem Termin am 13. Februar 2018 in Edinburgh, Schottland
Hat Herzogin Meghan einen negativen Einfluss auf Prinz Harry? Insider sind geteilter Meinung.
©Gala

Als ein Beispiel für schädigendes Verhalten seitens Harry und Meghan führt Seeward den Wunsch des Paares nach Privatsphäre an. Und tatsächlich: Dass Harry und Meghan Details zur Geburt und Taufe ihres Sohnes Archie Mountbatten-Windsor, drei Monate, geheim gehalten haben, ist vielen Briten übel aufgestoßen. "Es wurde nicht auf eine sehr königliche Weise gemacht, oder wie wir es erwarten würden. Harrys Entschuldigung war: 'Nun, ich bin eine Privatperson.' Aber du kannst kein Royal sein, den sechsten Platz in der Thronfolge einnehmen und eine Privatperson sein." 

Nicht zu vergessen: Die umfangreiche Renovierung von Frogmore Cottage, dem Familienheim der Sussex', wurde zu einem Großteil aus Steuergeldern finanziert. 2,86 Millionen Euro sollen am Ende auf der Rechnung gestanden haben. Auch dieser Fakt hat viele Briten gestört. Tenor: Wenn wir für das Leben von Harry und Meghan aufkommen, dann müssen sie uns auch mehr daran teilhaben lassen. 

Eine Herzogin fällt in Ungnade

Wie sich Meghan die Sympathien der Briten verspielt

Herzogin Meghan

In dieser aktuellen Augustwoche bringt die Briten jedoch ein anderer Punkt bei Harry und Meghan zum Kochen: ihre vermeintliche Doppelmoral in Sachen Umweltschutz. Denn obwohl das Paar diesen immer wieder propagiert und sich auf die Fahne seiner Charity-Aktivitäten geschrieben hat, ist es im August innerhalb von elf Tagen viermal mit dem umweltunfreundlichen Privatjet geflogen.

Prinz William ist der Vorzeige-Royal

Mit ihrem Bestreben, sich als Royal moderner und privater zu präsentieren, schlagen Harry und Meghan einen anderen Weg ein als William und Kate. Da die Cambridges eines Tages als Königspaar die Spitze der Familie bilden werden, sind sie stark an das Protokoll gebunden - und bieten damit kaum Angriffsfläche für negative Berichterstattung. Umso mehr schießt sich die Presse also auf Harry und Meghan ein.

Meinung: Wie geht es weiter für Meghan und Harry?

Die wichtigste Aufgabe eines Königs oder einer Königin ist es, die Existenz der Monarchie für die nachkommenden Generationen zu sichern. Dies gelingt nur dann, wenn das Volk dem Königshaus weiterhin seine Unterstützung zusagt. Möglich, dass Prinz William eines Tages die unangenehme Aufgabe haben wird, Prinz Harry und Herzogin Meghan in ihre Schranken zu weisen.

Verwendete Quellen: Express

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