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Prinz William Seine Rede gibt Aufschluss über seinen künftigen Führungsstil

Prinz William hält eine Rede in Nassau
Prinz William hält beim Empfang durch den Generalgouverneur im  Baha Mar Resort in Nassau, Bahamas, am 25. März 2022 eine Rede.  
© Pool/Samir Hussein/WireImage / Getty Images
Prinz William steht seit seiner Kindheit in der Öffentlichkeit und wird seitdem auf seine Rolle als künftiger König vorbereitet. Ein außergewöhnlicher Moment während seiner Karibikreise mit Ehefrau Catherine gibt einen Vorgeschmack darauf, wie er sich in dieser Rolle machen könnte.

Prinz William, 39, und Herzogin Catherine, 40, sind Medienprofis durch und durch. Auf ihrer achttägigen Reise vom 19. bis 26. März 2022 durch die Karibik ist jeder Schritt und jedes Wort bis ins Detail geplant. Dafür sorgt nicht zuletzt auch das 15-köpfige Team aus Berater:innen, Assistent:innen und Stylist:innen, das das royale Paar begleitet. Dennoch kommt es auf ihrem Trip zu Situationen, für die die Cambridges heftige Kritik ernten. 

Prinz William überrascht mit ungewöhnlicher Rede

Dass der Thronerbe das Herz jedoch am rechten Fleck hat und weiß, was von ihm als Vorbild einer jüngeren Generation erwartet wird, bewies er mit einer Rede, die er kurz vor seiner Abreise hielt. Darin schlug er für die britischen Royals, die stets nach dem Motto "Never complain, never explain" (dt. "Beschwere dich nie, erkläre dich nie") handeln, ungewohnt ehrliche Töne an. 

Während dem 39-Jährigen deutlich anzumerken war, wie unglücklich er über die an ihm und seiner Frau ausgeübte Kritik für ihre Fehltritte während der Auslandsreise war, gewährte er jedoch auch einen Blick darauf, was für eine Art König das Volk in der Zukunft erwarten darf. Denn öffentlich einen Fehler einzugestehen und damit das königliche Protokoll zu umgehen, ist nicht nur absolut selten für einen Royal, es zeugt auch von Größe. Genau das aber tat Prinz William und machte damit deutlich, dass er gewillt ist, aus seinen Fehlern zu lernen. 

Ein Bild sorgt für heftige Kritik

Sein leicht verletzter Ton scheint dabei gerechtfertigt, insbesondere vor dem Hintergrund, dass einige Kommentator:innen wie auch der Royal-Korrespondent der BBC das Paar selbst für die ungünstigen Fotomomente und Fehlinterpretation postkolonialer Thematiken in der heutigen Zeit verantwortlich zu machen schienen. 

Besonders ein Bild sorgte für Gesprächsstoff: Prinz William und Herzogin Catherine sind darauf bei der Begrüßung einiger jamaikanischer Fans zu sehen, die durch einen Maschendrahtzaun die Hände nach ihnen ausstrecken. Der Vorwurf: Die beiden Royals hätten wissen müssen, was für ein erschreckendes Bild dies vermitteln würde. 

Fans strecken in Kingston die Hände durch einen Zaun zu Prinz William und Herzogin Catherine
Ein Bild sorgt für Kontroversen: Fans in Kingston strecken die Hände durch einen Drahtzaun nach Herzogin Catherine und Prinz William aus.
© Pool/Samir Hussein/WireImage / Getty Images

Prinz William zeigt sich verletzt

Dass ein Royal noch am Ende einer Tour eine öffentliche Erklärung abgibt ist durchaus ungewöhnlich. Vielleicht wollten William und Kate damit deutlich machen, wie verletzt sie darüber sind, mit Anschuldigungen für Dinge konfrontiert zu werden, für die sie sich selbst nicht als verantwortlich sehen. 

In jedem Fall zeigt Williams Reaktion aber eine ungewohnte Bereitschaft, sich öffentlich mit Kritik auseinanderzusetzen und Stellung zu beziehen. Zudem müsse er sich für eine solche Rede laut "Daily Mail" auch als Zweiter in der Thronfolge die Zustimmung der Regierung einholen. Das Auswärtige Amt, das sich aufgrund dieser Kontroversen auf der Karibikreise der Cambridges derzeit mit einigen eindringlichen Fragen auseinandersetzen muss, gab dafür sicherlich nur allzu gerne grünes Licht. 

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk

spg Gala

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