Prinz William: Sein Privatsekretär hat seinen Posten vorerst gewechselt

Für Prinz William standen in den letzten Monaten immense Veränderungen an: Zuerst der Rücktritt seines Bruders Prinz Harry, dann die Coronakrise und somit Umstellung auf das Homeoffice und jetzt das: Sein Privatsekretär arbeitet nun für die Regierung.

Prinz William, 37, muss sich von seinem wichtigsten Angestellten verabschieden: von seinem Privatsekretär Simon Case. Seit Juli 2018 ist Case die rechte Hand des Zweiten in der britischen Thronfolge. Nun wechselte dieser den Job und unterstützt vorerst die Regierung. 

Prinz Williams Privatsekretär arbeitet im Corona-Team

"Die Rolle des Privatsekretärs des Herzogs von Cambridge ist die ranghöchste Ernennung im Haushalt des Herzogs und der Herzogin von Cambridge im Rahmen der Gesamtverantwortung für die Verwaltung des Haushalts", heißt es 2018 in einem offiziellen Schreiben des Kensington-Palastes bei der Ernennung von Case. Prinz William muss jetzt allerdings ohne seinen Mitarbeiter auskommen. Wie ein Sprecher des Premierministers bekannt gab, unterstützt Simon Case die Regierung im Umgang mit der Corona-Pandemie. "Simon arbeitet als ständiger Sekretär an der Coronavirus-Reaktion", so der Sprecher. Und weiter: 

"Er ist vorübergehend aus dem königlichen Haushalt zu uns versetzt. Er koordiniert insbesondere die Reaktion auf das Coronavirus."

Demnach scheint der Wechsel vom Königshaus zur Regierung vorübergehend zu sein. Einen genauen Zeitraum nennt der Sprecher nicht. Wie Prinz William zum Verlust seines Privatsekretärs steht, ist nicht publik. Weiterhin ist unbekannt, ob Case in dieser Zeit ersetzt wird. 

Prinz William übernimmt Schirmherrschaft

Sein neuer Job fordert viel Verantwortung

Prinz William 
Prinz William unterstützt ab jetzt die National Emergencies Trust.
©Gala

Simon Case wieder in der Downing Street No. 10

Bereits vor seiner Anstellung am Hof arbeitete Case für die Regierung. "Simon war in einer Reihe von leitenden Positionen im öffentlichen Dienst tätig, unter anderem als Erster Privatsekretär des Premierministers", so die Mitteilung des Kensington Palastes 2018. Der Sitz des Premierministers, die Downing Street No. 10, ist nur etwas mehr als vier Kilometer vom Kensington-Palast entfernt. Für Case dürfte der neue Arbeitsweg also keine Umstände machen.

Britische Royals

Die Familie Windsor bei Terminen

9. Juli 2020  Prinz Charles und Herzogin Camilla besuchen ein Distributionszentrum der Supermarktkette ASDA in Bristol. Wegen des Coronavirus' ist Händeschütteln tabu ist. Kein Problem für die Herzogin: Sie grüßt mit zusammengefalteten Händen, der sogenannten "Namasté"- Geste.
Charles unterhält sich mit Mitarbeitern des Zentrums über ihre Arbeit. Einer seiner Gesprächspartner ist Richard Sigward. Der 74-Jährige arbeitet seit 17 Jahren für ASDA und möchte noch lange nicht in Rente gehen. Nach dem Treffen mit Charles hat Sigward "Mail Online" Interessantes zu berichten und nimmt dabei unbewusst Bezug auf eine Frage, die im Königreich - mal mehr, mal weniger - intensiv diskutiert wird: Sollte Charles zugunsten seines Sohnes Prinz William auf den Thron verzichten?
Sigward erzählt "Mail Online": "Die Herzogin sagte mir, sie stimme definitiv zu, dass Menschen, die arbeiten können und es gerne tun, weitermachen sollten. Sie sagte, sie weigere sich, sich zurückzuziehen. Der Prinz war der gleichen Meinung." Heißt so viel wie: Thronfolge überspringen, nichts da! Erst kommt Charles und dann Prinz William auf den Thron.
5. Juli 2020  Herzogin Catherine und Prinz William sind zurück! Nach einer Coronavirus bedingten Pause zeigt sich das royale Paar erstmals seit dem 19. März wieder gemeinsam in der Öffentlichkeit. Bis dato hatten Kate und William per Video-Call Kontakt zur Außenwelt gehalten. Seit Mitte Juni gehen sie wieder unter Menschen, doch heute erstmals als Duo.   

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Für den Mann von Herzogin Catherine, 38, dürfte es allerdings eine große Umstellung werden - besonders in diesem turbulenten Jahr. Durch den Rücktritt von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, lasten mehr Verpflichtungen auf Williams Schultern. Hinzu kommt eine neue Schirmherrschaft, die Neuorganisation von Terminen aus dem Homeoffice während der Pandemie und das Homeschooling seiner Kinder. 

Verwendete Quellen: Kensington-Palast, Marie Claire 

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