Prinz William: Kicken in Omas Garten

Er hat den Poloschläger gegen Stollenschuhe getauscht: Bei einem Fußballspiel vor dem Buckingham Palast versuchte Prinz William in Wayne Rooneys Fußstapfen zu treten - und war zu Scherzen aufgelegt

Mit den orangefarbenen Fußballschuhen, die ein Geschenk von Manchester-United-Kicker Wayne Rooney waren, macht Prinz William gar keine schlechte Figur auf dem Spielfeld. Zumindest traf der 31-Jährige bei einem Fußballtraining mit Angestellten des Buckingham Palasts ab und an den Ball. In seiner Funktion als Präsident der britischen Football Association organisierte der Prinz am Sonntag (6. Oktober) anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Verbandes erstmals ein Match zweier Amateurmannschaften im Park vor dem Palast.

"Es gibt wohl keinen passenderen Ort, um unseren Nationalsport zu feiern", sagte William in einer Rede vor dem Spiel, bei dem die Londoner Teams Polytechnic FC und Civil Service FC, laut "Daily Mail" der einzig noch existierende Verein, der 1863 den Verband mitgegründet hatte, gegeneinander antraten. Wie die britische Zeitung weiter berichtet, hatten Palastmitarbeiter das Spielfeld dafür wochenlang vorbereitet.

Herzogin Meghan

Mit dieser Reaktion hat sie nicht gerechnet

Herzogin Meghan, Maggie Emanuel
Die kleine Maggie Emanuel bringt sich in Position, um Herzogin Meghan einen kleinen Rosenstrauß zu überreichen. Doch dann überlegt es sich die süße Rosenkavalierin plötzlich anders.
©Gala

Prinz William, der am Rande der Veranstaltung selbst kickte, ermahnte seine Mitspieler: "Ich kann gar nicht beschreiben, wie aufgeregt ich bin, dass wir später auf dem Rasen meiner Großmutter Fußball spielen werden". Augenzwinkernd fügte er hinzu: "Eine Warnung dennoch: Wer ein Fenster kaputt schießt, darf ihr das selbst erklären".

Im Garten des Buckingham Palast zeigt Prinz William seine Ballkünste.

Wahrscheinlich hätte die Queen, die sich momentan noch in ihrer Sommerresidenz im schottischen Balmoral aufhält, sogar Verständnis für einen verirrten Schuss, schließlich war sie selbst 61 Jahre lang Schirmherrin der Fußballorganisation. Gerne wäre sie sogar dabei gewesen, richtete ihr Enkel die Grüße der Queen aus. "Dass Ihre Majestät nicht da ist, hat aber auch eine gute Seite: Es werden keine Corgis aufs Spielfeld rennen", sagte William.

In Gegenwart der Fußballamateure und ehrenamtlichen Helfer war der Prinz sowieso zu Scherzen aufgelegt. Als er für ein Foto mit dem Civil Service FC posierte und zwei kleine Trikots für Söhnchen George entgegennahm, nutzte er die Gelegenheit, um sich als Teammitglied ins Spiel zu bringen. "Ich könnte euer Star-Stürmer werden." Ein großartiger Präsident des Fußballverbandes ist er auf jeden Fall schon.

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