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Prinz William Kate und George sind sein "Silberstreif"

In unserer Kolumne "Royals Inside" berichten wir über die Adelshäuser dieser Welt. Heute geht es um ein rührendes Geständnis von Prinz William an Herzogin Catherine und Prinz George

Prinz William und Prinz Harry sprechen nicht über Lady Diana. Ihre 1997 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte Mutter ist am britischen Hof ein Tabu-Thema - normalerweise. Doch am Mittwoch (9. Juli) machte Prinz William eine Ausnahme. Im Rahmen der Eröffnung des "The Queen's Young Leaders"-Programms, mit dem talentierte junge Leute aus dem gesamten Commonwealth gefunden werden sollen, sprach er mit den Brüdern Rob und Paul Forkan im Buckingham Palace.

Die Brüder verloren ihre Eltern bei der Tsunami-Katastrope am 26. Dezember 2004 und mussten mit ihrem kleineren Bruder und ihrer kleineren Schwester ins Inland vor den Wassermassen flüchten. Rob und Paul Forkan waren 17 und 15 Jahre alt als ihre Eltern von den Fluten mitgerissen wurden. Bei ihrem Treffen im Buckingham Palace die Brüder Prinz William, dass deren Eltern damals ihre Jobs in der Modeindustrie aufgegeben hatten, um humanitäre Arbeit zu leisten. Das inspirierte die Brüder dazu, mit den Einnahmen aus ihrem Flip-Flop-Unternehmen "Gandy's" Waisenkindern zu helfen.

Prinz William, der 2011 Herzogin Catherine heiratete und im vergangenen Jahr Vater von Prinz George wurde, konnte die Erfahrungen der beiden Brüder nachvollziehen. "Er sagte, er habe seine Mutter mit 15 Jahren verloren, aber es gebe immer einen Silberstreifen am Horizont und man sollte den Staub abschütteln und weitermachen", sagte Rob Forkan zu "telegraph.co.uk".

Und weiter: "Er applaudierte, als er hörte, was wir gemacht haben und sagte, wir sollten unsere gute Arbeit fortsetzen. Er habe jetzt seine eigene Familie - das sei sein Silberstreif."

pko Gala


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