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Prinz William, Herzogin Catherine + Prinz Harry Neue Geständnisse des royalen Trios

Prinz William, Herzogin Catherine + Prinz Harry
© Getty Images
Die Woche der royalen Enthüllungen geht weiter: Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Catherine haben in einem gemeinsamen Film weitere Einblicke in ihr Privatleben gegeben

Es ist eine Woche der royalen Enthüllungen von Prinz William, Herzogin Catherine und Prinz Harry. Selten sprachen die drei so offen, vor allem aber so häufig über Privates und gaben kleine, wohldosierte Einblicke in ihr Leben.

Die hohe Häufigkeit der Auftritte und Interviews des königlichen Trios ist Teil der Kampagne "'#OktoSay", die die Organisation "Heads Together", deren Botschafter die drei Royals sind, initiiert hat. Es geht im weitesten Sinne immer wieder um das Thema psychische Gesundheit, dem sich William, Harry und Kate gemeinsam angenommen haben.

Harry macht den Anfang

Den Anfang der royalen Enthüllungswoche machte Prinz Harry, der in einem Interview über den Verlust seiner Mutter Diana sprach und gestand, der sei kurz vor einem Zusammenbruch gewesen, ehe er sich professionelle Hilfe holte.

Am Donnerstag (20. April) erlebte die "Global Academy" in London einen gemeinsamen Auftritt des Dreiergespannes, das sich zu einer Diskussionsrunde gesellte und - vor laufenden Kameras und Mikrofonen - weitere Details ihres Seelen- und Gefühlslebens enthüllte.

Zu dritt spricht es sich leichter über Probleme: Harry, Catherine und William bei der "Global Academy" in London.
Zu dritt spricht es sich leichter über Probleme: Harry, Catherine und William bei der "Global Academy" in London.
© Getty Images

Mutter sein macht einsam

Hierbei gestand Herzogin Catherine, in Bezug auf ihr Dasein als Mutter: "Es ist manchmal einsam. Man fühlt sich ziemlich isoliert." Sie reagierte damit auf die Erzählungen von zwei anderen Jungmüttern und machten ihnen sicherlich Mut.

Beim Thema "Wie lebt es sich als Eltern?" kann Prinz Harry noch nicht mitreden. So überlässt der 32-Jährige seinem Bruder und vor allem seiner Schwägerin den Vortritt in einem aufgezeichneten Gespräch, das das Königshaus unter anderem bei Facebook und auszugsweise bei Twitter postete.

Der Film dazu zeigt die drei im Garten ihrer Residenz am Mittwoch (19. April) auf einer rustikalen Bank. Scheinbar ohne weitere Zuhörer oder Gäste. Die Atmosphäre ist entspannt und gelöst, man scherzt miteinander, es ist aber zu spüren, dass das, was gesagt wird, wohl überlegt und gut durchdacht ist.

"Du hast wirklich keine Ahnung, was Du tust"

Es geht wieder um die Themen der "Heads Together"-Kampagne und die Wichtigkeit, miteinander zu reden und sich Hilfe zu holen, wenn man Probleme hat. Herzogin Catherine, die ein wenig die Moderation übernommen hat, bringt das Thema Elternschaft auf. "Wenn man ein Kind hat, besonders das erste, ist das ein Lebens verändernder Moment. Nichts kann Dich darauf vorbereiten."

An Ehemann William gewandt sagt sie weiter: "Erinnere Dich an die ersten Tage mit 'Little George'? … Du hast wirklich keine Ahnung, was Du tust. Egal wie viele Bücher Du gelesen hast, nichts kann Dich darauf vorbereiten."

Ehemann William pflichtet ihr bei und sagt, es gebe kein Regelwerk und kein Training für diese Erfahrung. Man versuche von älteren Generationen zu lernen und hoffe, dass man daraus das ziehen könnte, was man selber tun möchte.

Erinnerungen an die erste Zeit mit George

In den ersten Wochen nach Georges Geburt konnten die frischgebackenen Eltern noch die Unterstützung der Familie genießen, erzählt Catherine. Dann aber habe William zurückkehren wollen zu seiner Arbeit und das Paar übersiedelte zurück nach Anglesey und war damit auf sich alleine gestellt. "Die ersten paar Wochen waren ein steiler Lernprozess," erinnert sich die 35-Jährige heute.

Harry und William sprechen über ihre Mutter

Noch einmal geht es auch um Prinzessin Diana und ihren Unfalltod 1997. Prinz William gesteht, er und sein Bruder, hätten nicht genug über den frühen Verlust ihrer Mutter gesprochen, woraufhin seine Frau nachhakt und fragt, ob er durch die Kampagne darauf aufmerksam wurde. Harry bejaht. "Ich habe immer zu mir gesagt, dass es keinen Sinn macht, die Vergangenheit aufleben zu lassen und etwas, dass einen traurig macht." Das würde nichts ändern und seine Mutter nicht zurückbringen. Sein Bruder habe ihm immer geraten, sich mit seinen Erinnerungen zu beschäftigen, aber er habe das nicht gewollt.

kdi

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