Wegen Prinzessin Diana: Prinz Williams harte Worte an Prinz Charles: "Ich hasse dich, Papa"

Wie sehr die Ehekrise von Prinzessin Diana und Prinz Charles ihren damals noch jungen Sohn Prinz William belastete, will Royal-Insider Katie Nicholl recherchiert haben

Prinz William, fünf Tage vor seinem neunten Geburtstag

"Ich glaube, der Tag meiner Hochzeit war der schlimmste Tag meines Lebens", offenbarte (†36) in einem Interview mit ihrem Stimmtrainer und Vertrauten Anfang der 1990er Jahre. "Wenn ich mein eigenes Drehbuch hätte schreiben könnte, wäre mein Mann mit dieser Frau weggegangen und nie wiedergekommen." Die Rede war, natürlich, von und  . Als hätte Diana an ihrem Hochzeitstag eine düstere Vorahnung gehabt, sollte sich ihre Ehe so fortsetzen, wie sie an jedem 29. Juli 1981 in der St Pauls Cathedral begonnen hatte. Zeugen der Krise wurde nicht nur die Presse, sondern auch die Kinder des Paares, und  - mit traurigen Folgen.

Prinz William rebellierte gegen Prinz Charles

"Er konnte es nicht mehr länger ertragen zu hören, wie sich seine Eltern gestritten haben", schreibt Royal-Expertin in ihrem Buch "William and Harry" über William. Das Verhalten von Charles habe seinen ältesten Sohn zu einer folgenschweren Äußerung gebracht, um Diana beizustehen:

Ich hasse dich, Papa. Ich hasse dich so sehr. Warum bringst du Mama ständig zum Weinen?

William, schreibt Nicholl weiter, habe vor lauter Wut über seinen Vater geschrieen und die die Türe geknallt. Er habe seiner Mutter Prinzessin Diana in der schweren Zeit zunehmend Halt gegeben und ihr sogar "Taschentücher unter der Türe des Schlafzimmer durchgeschoben,  während sie auf der anderen Seite schluchzte". Keine einfache Situation. "Es war eine Bürde für einen so jungen Jungen", erklärt Nicholl.  
Im Dezember 1992, ein halbes Jahr nach Williams zehntem Geburtstag und elfeinhalb Jahre nach der vermeintlichen Traumhochzeit in der St Pauls Chatedral, gaben Diana und Charles ihre Trennung bekannt. 1996 wurde die Scheidung vollzogen. 

Prinzessin Diana, Prinzessin Tessy + Co.

Royale Ehekrisen und Scheidungen

Eine Märchenhochzeit stand am Anfang - ein Rosenkrieg am Ende: 1981 heiratet der britische Thronfolger Charles die junge Lady Diana Spencer und die Welt bejubelt ihre royale Traumhochzeit. Diana Spencer scheint die perfekte Partie für den Prinzen von Wales zu sein und noch dazu wirkt sie sehr verliebt.
Nach der Geburt der Söhne William und Harry hätte alles perfekt sein können. Aber Charles und Diana haben sich offensichtlich nichts mehr zu sagen, es kriselt. Fotos der leidvoll guckenden Prinzessin gehen Anfang der 1990er um die Welt.  Im Juni 1992 eskaliert die Situation, als durch "Diana – Ihre wahre Geschichte" Einzelheiten der Affäre des Thronfolgers mit Camilla Parker-Bowles aufgedeckt werden. Diana hatte dem Autor Andrew Morton Einzelheiten preisgegeben über ihre Bulimie und die Selbstmordversuche. Die Prinzessin selbst gerät ebenfalls in die Schlagzeilen, als Details aus einem abgehörten Telefongespräch zwischen ihr und einem vermeintlichen Liebhaber veröffentlicht werden.  Am 9. Dezember 1992 wird die Trennung des Thronfolgerpaares offiziell gemacht. 1996 fällt das Scheidungsurteil.
Am 9. April 2005 heiraten Camilla Parker-Bowles und Prinz Charles standesamtlich im Rathaus von Windsor. Eine kirchliche Trauung erfolgte nicht. In einer Kapelle von Schloss Windsor wird das Paar gesegnet.  Zu den Gästen bei der Trauung gehörten, neben Queen Elizabeth und Prinz Philip und der engsten Familie, natürlich auch Prinz Charles' Söhne William und Harry (im Bild rechts).
Prinzessin Anne ist das erste der Kinder von Queen Elizabeth, das heiratet: In der Westminster Abbey gibt sie 1973 Mark Phillips das Jawort.  In dem Armee-Hauptmann und Reiterkollegen hat die Prinzessin einen idealen Ehemann gefunden. So wirkt es zumindest.

28

Verwendete Quellen: The Express

Themen

Palastgeflüster: Das machen die Royals

Mehr zum Thema