Prinz William: Erste Schicht als Rettungsflieger

Prinz William ist zum ersten Einsatz bei der "East Anglian Air Ambulance" mit leichtem Nervenflattern angetreten. Als zweifacher Vater, Pilot und Thronfolger hat er nun quasi drei Jobs. Und über diese neuen Herausforderungen sprach er in einem Interview

Auf Prinz William kommen ganz neue Verpflichtungen zu, auf die er sich erst einstellen muss. Zum Schichtbeginn als Rettungspilot bei der "East Anglian Air Ambulance" ("EAAA") am Montag (13. Juni) um 7 Uhr Ortszeit erschien er mit leichtem Nervenflattern, wie er "BBC.com" zufolge zugab.

Karriere in der Luft

In einem Interview, aufgezeichnet auf dem Stützpunkt am "Cambridge Airport", sagte er aber, er freue sich sehr - nach dem vorangegangenen Training und den vielen Tests - nun bei der Truppe dabei zu sein und loslegen zu können. Seine neue Aufgabe als Rettungspilot bei der zivilen Firma sei "eine natürliche Entwicklung" dessen, was er bei der "Royal Air Force" bereits geleistet habe. Zudem bringe er ihn in seiner Karriere als Flieger weiter.

An seinem ersten Arbeitstag erwartete Prinz William nicht gerade königliches Wetter - im Gegenteil: Der Himmel zeigte sich bedeckt und regnerisch. Aber Sonderbehandlungen gibt es für "William Wales", so heißt der Prinz bei der "EAAA", nur im begrenzten Maße. Der Schichtplan sehe vor, so "BBC.com", dass die Piloten vier Tage Dienst schieben und dann vier Tage frei hätten. Sollte der 33-Jährige allerdings royale Verpflichtungen wahrnehmen müssen, würde dies berücksichtigt.

Queen Elizabeth

Ein Leben für die Krone

2. Juni 1953  Vor 66 Jahren wurde aus der jungen Elizabeth auch ganz offiziell eine Königin. Nach dem Tod ihres Vaters König Georg VI. im Februar 1952 hatte sie den Thron schon bestiegen, die Krönungsfeierlichkeiten brauchten jedoch Zeit. Diese seltene Farbaufnahme stammt aus der TV-Dokumentation "A Queen Is Crowned", ihre Krönung war schließlich die allererste, die im Fernsehen übertragen wurde.  Aber beginnen wir von vorne ...
1926: Elizabeth mit ihren stolzen Eltern.
29. Mai 1926  Queen Elizabeth wird in der Privatkapelle des Buckingham Palastes auf den Namen Elisabeth Alexandra Mary getauft. Ihre Paten waren ihre Eltern, Lord Strathmore, Prinz Arthur (Urgroßonkel väterlicherseits), Prinzessin Mary (Tante väterlicherseits) und Mary Elphinstone (Tante mütterlicherseits).
1927  Mit einem Jahr bezauberte die kleine Lizzie schon mit sonnigem Gemüt.

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Die nicht-royale Arbeit ist ihm wichtig

Im Interview sagte William, er hoffe, er habe das das Pflichtgefühl seiner Großmutter geerbt. Die Arbeit bei der "EAAA" sei ein bedeutsamer Punkt für ihn auch deswegen, weil er ihn "erde" und ihm dabei helfe, das zu erreichen, was er im Leben wolle. Nach dieser Aussage hakte der Reporter natürlich nach, denn ein Großteil des Lebensweges des Prinzen ist seit seiner Geburt vorbestimmt. Als Sohn des Prinzen von Wales wird er einmal König werden. Die Nachfrage nach dem Lebensziel quittierte der Queen-Enkel mit einem kurzen Lachen: "Das ist eine sehr gute Frage!" - Dann fuhr er fort, er wolle ein guter und anständiger Mensch werden. Er wisse aber, dass an einem bestimmten Punkt "die andere Seite" seines Lebens sehr viel mehr Druck ausüben werde und er die Arbeit als Pilot nicht dauerhaft ausüben könne. Aktuell jongliere er mit zwei Herausforderungen, nämlich der als Familienvater und Pilot. Dies genieße er sehr.

"Solange ich relativ jung bin, kann ich die beiden Jobs so gut es geht managen." Noch müsse er nicht Vollzeit-Royal sein, die Königin sei ja weiterhin "sehr aktiv" und sein Vater Prinz Charles übernehme, genauso wie der übrige Teil der königlichen Familie, überall im Land sehr viele Verpflichtungen. Er wolle seinen Teil aber dazu weiterhin betragen, so Prinz William. Gleichzeitig sehe er seine Aufgabe bei der "EAAA" aber als sehr wichtig an und hoffe, er werde davon künftig profitieren können.

Taufe von Prinzessin Charlotte

Die schönsten Bilder

Jeder möchte die kleine Prinzessin mal sehen.
Prinz William: Prinz George stellt sich auf die Zehenspitzen um einen Blick auf seine Schwester im Kinderwagen werfen zu können. Die königliche Familie kommt gerade aus der Taufkirche.
Pippa Middleton lässt sich die Taufe ihrer ersten Nichte natürlich nicht entgehen.
Nach dem Kirchgang hält Queen Elizabeth ein Pläuschchen mit Prinz George. Nanny Maria Teresa Borrallo ist auch mit dabei.

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Zu Hause mit Charlotte und George

Das brachte das Thema auf Prinz Williams Kinder: Prinzessin Charlottes Taufe feierte die königliche Familie zwar im kleinsten Kreise, aber die Anteilnahme in England und dem Rest der Welt war riesig.

Seit Prinzessin Charlotte zu Hause sei, sei es fantastisch, sie sei eine große Freude. "Gleichzeitig ist es mehr Verantwortung, wenn man zwei Kleine hat. Besonders wenn George dabei ist … Er ist ein kleiner Affe." Eine Familie zu haben sei großartig, Catherine sei als Mutter wunderbar und er sei sehr stolz auf sie. Ob es denn schwierig sei, die Familie jeden Morgen zu verlassen, wollte der Reporter wissen. Mit einem leichten Lächeln erwiderte William diplomatisch: "Nicht schwieriger als für alle anderen, die das ebenfalls tun müssen."

Prinz William

Prinz William über seine Rolle als Vater und Pilot

©Gala

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