Prinz William: Er trauert um seinen Freund

Der britische Abenteurer Henry Worsley ist bei seiner Antarktis-Expedition ums Leben gekommen. Mit ihm verliert Prinz William einen guten Freund

Henry Worsley, 55, war ein ehemaliger Offizier, der mit seiner Antarktis-Reise Spenden für Veteranen sammeln wollte. Die eingenommenen Spenden sollten an Williams Stiftung "The Endeavour Fund" gehen. Bei seiner Expedition durchquerte Worsley zu Fuß und ohne Beistand die Antarktis, doch rund 48 Kilometer vor seinem Ziel musste er aufgrund einer bakterialen Infektion abbrechen und starb wenig später an Organversagen in einem chilenischen Krankenhaus.

Trotz vorzeitigem Abbruch ist ein hoher Spendenbetrag zusammengekommen

Prinz William, Henry Worsley

Bei seiner Route orientierte sich Henry Worsley an seinem großen Vorbid, dem Polarforscher Sir Ernest Shackelton. Rund 1.400 Kilometer wollte er im Alleingang durch die Antarktis schaffen. Doch kurz vor dem Ziel konnte er aufgrund seiner Infektion sein Zelt nicht mehr verlassen und setzte einen Notruf ab. Wenig später wurde der Ex-Offizier in ein Krankenhaus in der chilenischen Stadt Punta Arenas geflogen. Hier konnte ihm jedoch nicht mehr geholfen werden. Trotz dem Expeditionsabbruch hat Henry Worsley mit seiner Reise einen hohen Spendenbetrag sammeln können: mehr als 130.000 Euro sind zusammengekommen!

Prinz Harry

Ulkige Szene: Er erschreckt sich vor einem Luftballon

Prinz Harry und der Luftballon
Dass ein niedlicher Luftballon Prinz Harry erschreckt, hätte wohl niemand gedacht. Dabei wollte er dem kleinen Fraser eigentlich nur einen Gefallen tun.
©Gala

William und Harry trauern

Kurz nach Worsleys Tod meldete sich der britische Thronfolger zu Wort: "Harry und ich sind sehr traurig über den Tod von Henry Worsley. Er war ein Mann der großen Mut und Ehrgeiz bewiesen hat und wir sind unglaublich stolz darauf, ihn gekannt zu haben. (...) Wir haben einen Freund verloren, doch er wird immer eine Inspiration für uns alle bleiben, vor allem für die, denen durch seine Unterstützung der Endeavour-Stiftung geholfen wird."

Die Abschiede 2016

Um diese Stars trauern wir

28. Dezember 2016: Debbie Reynolds (84 Jahre)  Sie hat den schweren Schicksalsschlag nicht verkraftet. Einen Tag nach dem Tod ihrer Tochter Carrie Fisher wurde Schauspielerin Debbie Reynolds (mitte) in Los Angeles ins Krankenhaus eingeliefert. Verdacht auf Schlaganfall! Nur wenige Stunden später kam die traurige Nachricht: Auch Reynolds ist gestorben.
27. Dezember 2016: Carrie Fisher (60 Jahre)  Kurz nach einem schweren Herzanfall ist die "Prinzessin Leia"-Darstellerin mit 60 Jahren in Los Angeles gestorben.
George Michael (†)
Franca Sozzani (†)

64

William, 33, hat als Schirmherr der Reise die Vorbereitungen Worsleys begleitet und hat in ihm einen guten Freund gefunden. Worsleys Familie wünscht er in dieser schweren Zeit viel Kraft und möchte sicherstellen, dass sie all die Unterstützung bekommen, die sie benötigen.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals