Prinz Charles, Prinz William + Prinz Andrew: Showdown im Palast

Prinz William soll sich zu seinem Onkel Prinz Andrew und dessen Verwicklung in den Epstein-Skandal geäußert haben. Begeistert scheint er definitiv nicht zu sein. Und auch Prinz Charles soll vor Wut über die Entwicklungen getobt haben. Das erste Aufeinandertreffen der Männer könnte zum großen Showdown avancieren.

Prinz William, Prinz Andrew und Prinz Charles

Prinz Andrews, 59, Verwicklungen in den Epstein-Skandal missfällt laut Medienberichten nicht nur Queen Elizabeth, 93, sondern auch weiteren Familienmitgliedern des britischen Königshauses - allen voran Prinz William, 37. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, habe sich die Nummer zwei der britischen Thronfolge für einen dauerhaften Rückzug seines Onkels aus der royalen Öffentlichkeit ausgesprochen. In seiner Rolle als zukünftiger König von England ist Prinz William zunehmend in die Angelegenheiten der Monarchie involviert - die Zukunft der königlichen Familie liegt mit in seinen Händen. In dieser Funktion sorgt er sich entsprechend auch um das Wohl und Ansehen der Familie. Dass ein solcher Skandal, bei dem es um einen Sexhandelsring und Prostitution Minderjähriger geht, den Ruf der britischen Monarchie dauerhaft schaden könnte, liegt auf der Hand.

Prinz Andrew: Hat er es sich mit Prinz William verscherzt?

Laut "Daily Mail", sei Prinz William dementsprechend "sehr unglücklich über das Verhalten seines Onkels". Die Entscheidung Prinz Andrews, sich (zunächst) aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, halte er für richtig, berichtet die Tageszeitung mit Verweis auf einen Informanten der Sonntagsausgabe der "Times". Des Weiteren sei er seit dem Skandal "kein großer Fan" seines Onkels. Eine baldige Rückkehr desselben ins "Tagesgeschäft" scheint für Prinz William ausgeschlossen. Was eine schnelle Rückkehr Andrews ins Rampenlicht noch unwahrscheinlicher werden lässt: Prinz William bekommt immer mehr Mitspracherecht, was die Krone angeht und findet auch bei der Queen immer mehr Gehör. Wie die "Daily Mail" weiter berichtet, habe William das Gespräch mit seinem Vater und seiner Großmutter gesucht und maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Andrew aus der Öffentlichkeit zurückzieht. 

Prinz Andrew

Er spricht über die Sex-Vorwürfe

Prinz Andrew
Prinz Andrew bezieht in einem Interview mit dem TV-Sender "BBC-News" erstmals öffentlich Stellung zu den Sex-Vorwürfen mit einer Minderjährigen.
©Gala

Prinz Charles trifft in Kürze auf seinen Bruder

Ob Prinz William als zukünftiger König seinen Onkel bereits direkt konfrontiert und zur Rede gestellt hat, ist nicht bekannt. Womöglich wartet er mit diesem Schritt auf seinen Vater, der sich aktuell auf der Rückreise von Neuseeland nach London befindet. Wie verschiedene Medien berichteten, sei Prinz Charles über die Entwicklungen in der Heimat ziemlich wütend. Er sei erst kurz vor der Veröffentlichung des Interviews über dieses informiert worden, heißt es. Den Berichten zufolge hätten Andrew und sein Team nur darauf gewartet, dass Charles außer Landes sei und nicht in die Planung eingreifen könne.

Ein ziemlicher Vertrauensbruch, der die eh schon schlechte Stimmung noch weiter verschlimmern dürfte. Das Wiedersehen der Brüder - und Prinz William - dürfte demnach mehr Showdown als eine lockere Plauderei über Charles' Neuseeland-Reise werden. Immerhin solle Charles schon länger überlegen, das britische Königshaus zu modernisieren und zu verkleinern. Der Skandal um Andrew könnte diese Pläne, die einige Mitglieder der Familie ihrer Titel berauben könnte, schnell konkret werden lassen.

Queen Elizabeth cancelt Geburtstagsfeier

Nicht nur Charles und William sollen sich über die Causa Andrew den Kopf zerbrechen. Auch die Queen setzt auf Deeskalation und bemüht sich, Andrew aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit zu holen. Dazu gehört auch, dass sie die Vorbereitungen einer große Geburtstagsfeier für ihren Sohn inzwischen abgesagt haben soll, um weitere Schlagzeilen zu vermeiden. Die öffentliche Meinung über Prinz Andrew sei aktuell zu negativ, um eine große Feier zu seinen Ehren zu veranstalten. 

Verwendete Quellen: Daily Mail, Sunday Times

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