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Prinz William Ein Job mit traurigen Momenten

Die BBS-Doku zeigt Prinz William im Einsatz für die "East Anglian Air Ambulance", wo er seit vergangenem Sommer als Pilot im Schichtdienst eingesetzt ist.
Die BBS-Doku zeigt Prinz William im Einsatz für die "East Anglian Air Ambulance", wo er seit vergangenem Sommer als Pilot im Schichtdienst eingesetzt ist.
© Reuters
Prinz William und sein Team der "East Anglian Air Ambulance" haben einem BBC-Kamerateam Einblicke in ihren Job auf der Rettungsflieger-Basis gegeben. Für den künftigen König gibt es einige Herausforderungen bei seinen Aufgaben

Prinz William, 34, ist Familienvater und Teil der britischen Königsfamilie. Doch das allein reicht dem Royal nicht. Seit Sommer 2015 arbeitet er auch als Rettungshubschrauberpilot im ostenglischen East Anglia und schiebt für die dort stationierte Luftrettung Schichten. "Wir bringen das Krankenhaus zum Verletzten", lautet sein Verständnis des Jobs. Warum ihm dieser Teilzeitjob so wichtig ist, erklärt er in der BBC-Dokumentation die ausschnittweise unter anderem auf Twitter zu sehen ist.

Lockerer Umgangston

"Ich freue mich jeden Tag, hierher zu kommen, egal, ob es 5.30 Uhr am Morgen ist oder ich erst um 2.00 Uhr früh ins Bett komme", sagt der künftige König begeistert. Die Schichtarbeit sei ebenso aufregend wie "die Tatsache, dass ich es liebe, in einem Team zu arbeiten", so Prinz William. "Das ist etwas, was in meinem anderen Job nicht unbedingt der Fall ist."

Offenbar herrscht im "East Anglian Air Ambulance"-Team eine lockere Stimmung, bei der William Wales - wie der Prinz unter Kollegen heißt - genauso einstecken wie austeilen kann. Berührungsängste scheint es nicht zu geben. So erlebt man ihn scherzend mit James Pusey, dem Helikopter-Kapitän, der nach einer spitzen Bemerkung von William seinerseits auf dessen spärlichen Haarwuchs abzielt. "Touchè", lacht dieser daraufhin und beide scheinen sich gut genug zu kennen, um einschätzen zu können, was wie gemeint ist.

Prinz William
Im Team herrscht ein lockerer Umgangston.
© Reuters

Der zweifache Familienvater räumt ein, die Arbeit sei nicht immer leicht, das Team erlebe bei den Einsätzen dunkle und traurige Momente, vor allem, wenn sie mit schwer Verletzten zu tun hätten. Es helfe aber, wenn man darüber nach dem EInsatz spreche. "Darüber zu sprechen, ist der beste Weg mit einigen der Situationen umzugehen."

Prinz William vor dem Rettungshelikopter, den er mit Kapitän James Pusey gemeinsam fliegt.
Prinz William vor dem Rettungshelikopter, den er mit Kapitän James Pusey gemeinsam fliegt.
© Reuters

Bald ruft der andere Job wieder

So sehr er seinen Job als Pilot auch liebt, der Prinz muss ihn mit seinen royalen Pflichten vereinbaren - und die gehen vor. Insofern wird man William in wenigen Tagen als Teamplayer erleben, wenn er vom 24. September bis zum 1. Oktober mit Ehefrau Catherine und den beiden Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotteoffiziell Kanada besucht. Es ist die erste gemeinsame Reise der Cambridges als Familie.

SpotOnNews Karen Diehn SpotOnNews

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