Prinz William: Der lange Weg in den Kreißsaal

Wenn Herzogin Catherine mit Wehen ins Krankenhaus kommt, dann könnte Prinz William bis zu dreieinhalb Stunden weit entfernt bei der Arbeit sein. Dennoch soll sein Weg zu Kate diesmal ohne bereitstehenden Helikopter funktionieren

Als im Juli 2013 Prinz George, das erste Kind von Prinz William und Herzogin Catherine zur Welt kam, wohnte und arbeitete William noch in Anglesey in der walisischen Pampa. Daher war klar, dass er für den Weg zum Kreißsaal auf eine Flugmöglichkeit angewiesen sein wird. Er lieh sich also einen Hubschrauber von einem Freund und dieser stand im Garten ihres Wohnhauses, nur für den Fall, dass er die Nachricht während der Arbeit in Wales bekam. Catherine selbst wohnte zu diesem Zeitpunkt in London und zwischendrin - wegen Londoner Sommerhitze - immer mal wieder bei ihren Eltern im ländlichen Bucklebury. George allerdings machte es den werdenden Eltern leicht, er kündigte sich ab Sonntag an, in der Nacht zum Montag fuhr William Catherine selbst vom "Kensington Palace" ins Krankenhaus und selbst nicht zur Arbeit. Der Heli blieb stehen.

Prinz Williams Ausbildung

Inzwischen wohnt die Familie zwar in London und damit näher an dem geplanten Geburtsort - "St. Mary's Hospital" in Paddington, um die Ecke von ihrer Wohnung im Kensington-Palast. Doch wenige Wochen vor der Geburt hat Prinz William mit der Ausbildung zu seinem neuen, zukünftigen Job begonnen, ein Helikoptertraining für den fliegenden Rettungsdienst. Die Ausbildung findet an zwei Orten statt, Norwich, Cambridge und in Staverton in Gloucestershire. Beide Orte sind ein ganzes Stück von London und dem Geburtskrankenhaus entfernt - 118 und 96 Meilen, das sind rund 198 und 154 Kilometer.

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Fahrzeit zwei Stunden

Und diese Strecke soll der zweite der Thronfolge diesmal nach übereinstimmenden Angaben englischer Zeitung nicht mit dem Helikopter, sondern mit dem Auto zurücklegen. William sei "nur eine Zweistundenfahrt entfernt", zitiert der "Telegraph" den Sprecher des Herzogs von Cambridge. Und fügt hinzu, dass die Strecke von Norwich nach Paddington sonst eher eine Fahrt von knapp drei Stunden ausmache. Soll eine Polizeieskorte für die Extrageschwindigkeit sorgen? Denkbar ist es. Und bei einer zweistündigen Fahrt hat der werdende Vater gute Chancen, auch bei einer zweiten Geburt noch rechtzeitig für die interessante Phase im Kreißsaal anzukommen.

Zwei weitere Krankenhäuser in Bereitschaft

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Schwieriger wird die Situation, wenn Catherine im Vorfeld ihres geplanten Entbindungstermins noch ihre Eltern in Bucklebury oder ihren Landsitz Anmer Hall in Norfolk besuchen würde. Sollte sie dort Wehen bekommen, so sind zwar die beiden nächstliegenden Krankenhäuser (das "Royal Berkshire Hospital" in Reading und das "Queen Elizabeth Hospital" in King’s Lynn) ebenfalls vorbereitet und würden die Geburt des Queen-Urenkelchens problemlos durchführen können. Doch für Prinz William würde sich die Strecke, die er fahren muss, wesentlich verlängern - auf bis zu dreieinhalb Stunden bei regulärem Verkehr.

Eine kuriose Situation: In wenigen Wochen wird Prinz William mit der Ausbildung fertig sein und in der Luftrettung arbeiten. Doch weder seine wehende Frau dürfte er transportieren noch sich selbst aktuell ins Krankenhaus und zur Geburt. Oder wird in diesem Fall doch eine Ausnahme gemacht? Einzig das deutsche Blatt "Hamburger Morgenpost" berichtet bisher, dass ein Palastsprecher auf Nachfrage gesagt habe, zur Not könne William auch den Hubschrauber nehmen. Die britischen Zeitungen wissen von so einer Variante nichts.

Am besten am Samstag

Prinz William + Herzogin Catherine

Unterwegs im Auftrag der Krone

20. November 2015: Noch hat die Herzogin von Cambridge festen Griff an der Kletterwand des "Towers Residential Outdoor Education Centre" in Capel Curig, wo sie gemeinsam mit Ehemann William eine Kletterpartie wagt.
20. November 2015: Kate hängt ganz schön in den Seilen ...
20. November: ... ist aber offenbar bestens gelaunt.
20. November 2015: In Wales besucht Herzogin Catherine eine Fotoausstellung der "Mind"-Charity und unterhält sich mit jungen Leuten.

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Der von einer englischen Zeitung als errechneter Geburtstermin der Herzogin von Cambridge verbreitete 25. April 2015 jedenfalls ist ein Samstag. Käme das Baby tatsächlich an diesem Tag oder wenigstens an diesem Wochenende zur Welt, wären die Wegprobleme zwischen Job und Familie für William perfekt gelöst.

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