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Prinz William Als Papa ein echter König

Prinz William
© Dana Press
Seine Vaterrolle hat bei Prinz William absolute Priorität. GALA weiß, wie er als Daddy tickt – und welche Aufgabe er zu Hause übernimmt. 

Es sind die kleinen Momente, intuitive Gesten, die viel über einen Menschen verraten. Der Augenblick etwa, als Prinz William, 39, nach Englands EM-Viertelfinal-Sieg im Londoner Wembley-Stadion zärtlich seine Hände auf Brust und Rücken von Sohn George, 8, legt und ihm so zeigt: Wir gehören zusammen. Ich bin immer da für dich.

Wie sehr der Sohn umgekehrt seinen Vater bewundert und als Vorbild betrachtet, zeigt sich in einem anderen Detail. George trug an diesem Tag kein Fußballtrikot wie es normalerweise von einem fußballverrückten Jungen in seinem Alter zu erwarten wäre, sondern Anzug mit Krawatte. Dieses Outfit hatte er sich selbst gewünscht – um so ganz wie Papa auszusehen.

Prinz William und Prinz George
Prinz William und Prinz George
© imago images

Prinz William gilt als äußerst liebevoller Vater

Prinz William als Vater – in dieser Rolle blüht der ansonsten eher scheue Thronfolger richtig auf. Extrem liebevoll sei der Prinz im Umgang mit George, Charlotte, 6, und Louis, 3, sagt ein Palast-Mitarbeiter im Gespräch mit GALA. "Er schenkt seinen Kindern immer viel Aufmerksamkeit und hört ihnen sehr genau zu", so der Angestellte. Und: "Ich kenne keinen anderen Mann, der es so sehr liebt, seine Kleinen an der Hand zu halten und ihnen die Welt zu erklären." 

Eine Erzieherin, die während Georges Zeit im Montessori-Kindergarten nahe Anmer Hall arbeitete, berichtet GALA ähnliches: "Wenn William George zu uns brachte, spürte man sofort, wie innig die zwei miteinander sind. Er ließ ihm öfter mal was durchgehen, Herzogin Kate war da strenger." 

Prinz William: Seine Schwiegereltern sind für ihn wie Ersatzeltern

Liebevolle Nachsicht – dieses Konzept hat "Wills" sich von seiner Mama Diana abgeschaut. Sie war die erste Frau im Königshaus, die sich persönlich um die Erziehung ihrer Kinder kümmerte. Vater Charles hingegen konzentrierte sich in (schlechter) Windsor-Tradition auf sich selbst.

Williams Vorbild Nummer zwei: seine Schwiegereltern, die Middletons, die für ihn wie Ersatzeltern sind. Bei ihnen erlebte der Prinz erstmals, wie schön es ist, am Abendbrottisch den Tag in vertrauter Runde Revue passieren zu lassen und sich später gemeinsam über Brettspiele zu beugen. Schwiegermama Carole ist bis heute eine seiner besten Ratgeberinnen.

Bei Kate und William gibt’s in Sachen Kinder-Bespaßung eine klare Arbeitsteilung: "Der Prinz ist für die Outdoor-Aktivitäten zuständig. Und die Herzogin kümmert sich um alles, was im Haus passiert", sagt der Palast-Kenner. Ein klarer Vorteil für William. Der oft schwer zu bändigende George liebt Kicken, Verstecken spielen, Tennis und Schwimmen. Alles draußen, alles Papas Job – den der über alles liebt: Seit der Geburt der Kinder sei er "viel emotionaler geworden", erzählte William vor einiger Zeit in einem Interview. Ihm, den früher nichts aus der Ruhe bringen konnte, kämen nun oft die Tränen, weil ihn das Leben ganz neu und anders berühre.

Zwischen William und Harry fehlt das Grundvertrauen

Williams eigener Vater Charles hatte diese Erfahrung leider nicht erlebt, er kümmerte sich – wie es bei den Royals damals üblich war – wenig um seine Jungs, überließ deren Erziehung Diana. Gute-Nacht-Geschichten vorlesen? Nein, zur Bettgehzeit der Kinder war er anderweitig beschäftigt. Die Auswirkungen dieser Jahre spürt der Prinz von Wales bis heute. Konflikte wie aktuell der Zwist mit Harry lassen sich auch darum schwer aus dem Weg räumen, weil er und seine beiden Söhne nicht wirklich gut miteinander sprechen können – womöglich, weil das Grundvertrauen fehlt. Aber das ist etwas, das zwischen William, George und den anderen Kindern ganz anders sein wird. 

Gala


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