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Prinz William + Prinz Harry Wie sehr sind die Royals wirklich zerstritten?

Prinz William und Prinz Harry
© Getty Images
Nach der Absage von Herzogin Meghan und Prinz Harry an ein gemeinsames Weihnachtsfest mit Queen Elizabeth und dem Rest der königlichen Familie brodelt in England die Gerüchteküche: Wie schief hängt der Haussegen bei den Royals wirklich? GALA fasst den aktuellen Stand zusammen.

Prinz Harry, 35, Herzogin Meghan, 38, und Baby Archie Mountbatten-Windsor, sechs Monate, werden ihr erstes Weihnachtsfest zu dritt mit Meghans Mutter Doria Ragland, 62, und nicht mit Queen Elizabeth, 93, verbringen, gab der der Palast in einer Mitteilung am 13. November bekannt. Einige britische Royal-Kommentatoren sehen dies als Zeichen einer fortschreitenden Entfremdung Harrys und seines Bruders Prinz William, 37. 

"Wenn Harry und Meghan die Spaltung würden kitten wollen, wären sie in Sandringham aufgetaucht. Es ist eine große Schande. Aber es scheint ein Problem zu geben, das nicht besser, sondern schlimmer wir", urteilt Hof-Berichterstatter Phil Dampier gegenüber "Daily Mail" am Tag nach der Verkündung. Auch Dickie Arbiter, der ehemalige Pressesprecher von Prinzessin Diana, †36, und Prinz Charles, 71, äußerte gegenüber der Zeitung ebenfalls seine Meinung zu Harry und William. "Sie müssen das klären, denn dieser [Riss] kann nicht für immer andauern."

Prinz Harry sorgt für Unruhe 

In der Doku "Harry and Meghan: An African Journey" hatte Harry im Oktober über das Verhältnis zu William gesagt, es gebe "schlechte Tage" und "gute Tage" und man gehe "momentan definitiv auf unterschiedlichen Wegen". Dennoch liebe er seinen Bruder sehr. William soll von den offenen Worten - nicht nur über die Brüderbeziehung, sondern auch über Meghans und Harrys negative Haltung gegenüber der Medien - bis zur Ausstrahlung des Interviews nichts gewusst haben, schreiben englische Zeitungen"Soweit ich weiß, gab es innerhalb der königlichen Familie keine Unterstützung für die konfrontative Haltung von Harry und Meghan gegenüber den Medien", berichtet Royal-Reporter Richard Palmer aktuell in "The Daily Express" und ergänzt: "Die Queen, Charles und Camilla und die Cambridges denken nicht, dass es eine gute Idee war und es wurden Gespräche geführt." 

Prinz William zeigt Gesten der Verbundenheit

Beim ersten öffentlichen Auftritt der Brüder nach der TV-Doku in der Londoner Royal Albert Hall am 9. November schaute man deshalb genau hin: Wie verhalten sich die beiden zueinander? Eine Antwort erhielt man nicht, denn aufgrund des royalen Protokolls kamen Harry und William weder gemeinsam am Veranstaltungsort an noch saßen sie während des Programms nebeneinander.

Doch wie sich in den Tagen danach zeigte, scheint William darum bemüht, die Wogen zu glätten. Zum einen äußerte er sich bei dem Besuch einer Charity-Veranstaltung am 12. November in London wohlwollend über Harry und Meghan. Zum anderen veröffentlichte er am 14. November auf Instagram einen Glückwunsch-Post an Prinz Charles anlässlich dessen 71. Geburtstages. Eines der drei dazugehörigen Fotos zeigt Harry, Charles und William bester Laune in ihren Militäruniformen. Die Message ist klar: Diese drei gehören zusammen.

Queen Elizabeth will Harry und Meghan helfen

Die Queen soll ebenfalls um Mediation bemüht sein und versuchen, der mit den Schattenseiten des Royal-Daseins kämpfenden Meghan unter die Arme zu greifen. Verständlich: Schon einmal hat sie miterlebt, wie eine junge Frau nach ihrer Hochzeit mit dem Leben am Hof haderte und dabei die Monarchie in eine schwere Krise stürzte. Aus Prinzessin Diana scheint die Queen ihre Lehren gezogen zu haben. Richard Palmer schreibt auf seinem Twitter-Kanal, dass die Queen oft den kurzen Weg von Windsor Castle, ihrer Wochenendresidenz, zum Frogmore Cottage, dem Heim von Meghan, Archie und Harry, nehme, um die Familie zu besuchen.

"Die Königin ist enttäuscht darüber, wie alles in den ersten 18 Monaten der Ehe der Sussexes gekommen ist. Wie andere Familienmitglieder ist sie um ihr [Harrys und Meghans] emotionales Wohlbefinden besorgt und sieht sie regelmäßig."

Der Royal-Reporter ist sich deshalb sicher, dass die Queen Meghan zuliebe Doria Ragland über Weihnachten nach Sandringham eingeladen hätte. Es ist nicht bekannt, ob die Queen ein solches Angebot ausgesprochen hat. Fakt ist aber: Sollte sie, so wurde es von Harry und Meghan abgelehnt. Für Royal-Reporter Richard Kay ein Affront. Er behauptet, dass "die Abwesenheit von Harry und Meghan eine Angelegenheit von großer Traurigkeit" für die Queen darstelle und Harry und Meghans Verhalten eine "Abkehr von "Loyalität, Familie und Pflicht" bedeute.

Ein Insider berichtet dem "Daily Express" ähnliches: "Der Herzog und die Herzogin sehen viel von der Königin, da sie jetzt in Windsor leben. Deshalb sind sie diesen Sommer nicht nach Schottland gereist [um die Queen in ihrer Sommerresidenz zu besuchen, Anmerk. d. Red.] und darum unterstützt die Königin ihre Entscheidung bezüglich Weihnachten." Dass die 93-Jährige mit Entscheidung einverstanden ist, betonte der Palast in seiner offiziellen Mitteilung ausdrücklich. 

Wo Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Doria Ragland Weihnachten verbringen, weiß das Paar angeblich noch nicht. Möglich ist ein Ort in England, aber auch den USA, der Heimat von Meghan.

Verwendete Quellen:Daily Mail, Daily Express, "Hello"-Magazine, Mirror, Twitter

jre


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