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Prince + Princess of Wales USA-Reise beginnt mit unschönen Momenten

Prinz William + Catherine, Princess of Wales
Im Video hören Sie die Buh-Rufe gegen Prinz William und Catherine, Princess of Wales, und sehen ihre Reaktion.
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Prinz William und Catherine, Princess of Wales, sind am 30. November 2022 in Boston gelandet – der Startschuss für ihre dreitägige USA-Reise. Doch die ersten Stunden ihres Aufenthalts begannen mit einigen unangenehmen Momenten.

Den gestrigen Mittwoch wird die britische Königsfamilie so schnell nicht vergessen. Nach einer Veranstaltung im Rahmen der jährlichen UN-Kampagne "16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt" am Dienstag, 29. November 2022, ausgerichtet von Königin Camilla, 75, im Buckingham Palast, waren neben einigen royalen Frauen auch diverse Vertreter:innen von Wohltätigkeitsorganisation anwesend. So auch Ngozi Fulani, Direktorin der im Osten Londons ansässigen Wohltätigkeitsorganisation Sistah Space. Doch diese wurde bei einem Gespräch mit der ehemaligen Hofdame der Queen, Lady Susan Hussey, 83, mehrmals rassistisch angegangen. Den genauen Gesprächsverlauf teilte Fulani wenige Stunden später auf Instagram, der Palast reagierte sofort: Hussey wurde entlassen.

Eine Entscheidung, die auch Prinz William, 40, voll und ganz unterstützt. Über einen Sprecher ließ der Prince of Wales ausrichten, dass es "sehr enttäuschend" sei, von Ngozi Fulanis Erlebnis zu hören. Weiter betonte er: "Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft, diese Kommentare waren inakzeptabel und es ist richtig, dass die betreffende Person zurückgetreten ist."

Prinz William und Catherine werden mit dem "Erbe von Kolonialismus und Rassismus" konfrontiert

Ob William damit gerechnet hat, dass er sich kurz nach seinem Statement erneut mit dem Thema auseinandersetzen muss? Angekommen in Boston, hielt Pastorin Mariama White-Hammond, Leiterin des städtischen Amts für Umwelt, Energie und Freiraum, eine eindringliche Rede, in der sie die Anwesenden aufforderte, "das Erbe von Kolonialismus und Rassismus zu bedenken", insbesondere, wenn es um deren Auswirkungen auf den Klimawandel geht. "An diesem Tag lade ich uns alle dazu ein, über das Erbe von Kolonialismus und Rassismus nachzudenken", so Mariama White-Hammond. 

Weiter betonte sie: "Die Art und Weise, wie er sich auf Menschen in der ganzen Welt ausgewirkt hat, und seine Verbindung, seine tiefe Verbindung zur Zerstörung des Landes und unseres Planeten, die wir alle umkehren wollen. Die verlorenen Geschichten, die ausgestorbenen Arten, aber auch die Beharrlichkeit der Menschen angesichts der Unterdrückung und die grundlegende Würde all unserer Beziehungen." Ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl angesichts der Geschehnisse in Großbritannien.

Buhrufe bei Basketballspiel

Doch das sollte nicht der letzte, etwas unbehagliche Moment für Kate und William werden. Als sie rund eine Stunde nach dem wichtigen Vortrag im TD-Garden-Stadion ankamen, um die Boston Celtics bei einem Basketballspiel zu unterstützen, wurden sie von einigen Zuschauer:innen ausgebuht, während sie von einem Stadionsprecher vorgestellt und auf der Leinwand gezeigt wurden. Andere Fans riefen laut "USA, USA", als das Prinzenpaar auf den Bildschirmen in der Mitte über dem Spielfeld erschien. Ihre gute Laune ließen sich Kate und William davon allerdings nicht nehmen, sie verfolgten das Spiel lächelnd weiter und unterhielten sich angeregt mit ihren prominenten Sitznachbar:innen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, twitter.com

aen Gala

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