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Royals Prinz William und Herzogin Catherine in der Kritik wegen George

Prinz William und Herzogin Catherine
© Getty Images
Prinz William hat Prinz George auf eine Jagd mitgenommen, berichtet die englische Presse. Dafür gibt es Kritik.

Dass die britischen Royals gerne auf die Jagd gehen ist kein Geheimnis, sondern eine jahrhundertelange Tradition. Die Familie Windsor trifft sich beispielsweise gerne auf Schloss Balmoral, der Residenz von Queen Elizabeth, 94, in Schottland, um von dort aus mit Gewehren in die Umgebung zu strömen. Genau dort soll Prinz George, sieben, laut Information der "Daily Mail" als Bobachter an einer Jagd teilgenommen habe. Damit tritt er in die Fußstapfen seines Vaters, der mit seinem Bruder Prinz Harry, 35, von klein auf an Jagden teilgenommen hat.

Prinz George begleitet Prinz William

George soll Zeuge gewesen sein, so berichtet es "Daily Mail", wie Prinz William und andere Windsors am Samstagmorgen (29. August) in Corgarff, eine kurze Fahrt von Balmoral entfernt, Moorhühner geschossen haben. In Corgarff besitzt die Queen ein fast 3.000 Hektar großes Moor. 

Es wird vermutet, dass Herzogin Catherine, 38, ihren Mann und ihren Sohn begleitet hat. Mit von der Partie waren laut eines Insiders auch Prinzessin Anne, 70, ihr Mann Sir Timothy Laurence, 65, ihr Sohn Peter Phillips, 42, sowie Prinz Edward, 56, und dessen Sohn James, Viscount von Severn, zwölf. Prinzessin Charlotte, fünf, und Prinz Louis, zwei, die jüngeren Cambridge-Kinder, sollen auf dem Schloss geblieben sein.

PETA fürchtet Albträume für George

Die Tierschutzorganisation hat von dem Bericht über Prinz George gehört und zeigt sich gleichermaßen empört wie besorgt. "Um ihm zu helfen, sich zu einem verantwortungsbewussten, mitfühlenden Führer zu entwickeln, müssen seine Eltern ihm Respekt für alle Lebewesen beibringen", heißt es auf dem Twitter-Account von PETA über die Cambridges. 

PETA-Direktor Mimi Bekhechi mahnte zudem gegenüber der Daily Mail: "Wenn ein Kind gezwungen ist, Zeuge eines solch leichtfertigen Mordes zu werden - und das bei einem Elternteil, zu dem es aufschaut, umso mehr - ist dies möglicherweise genauso schädlich für seine Psyche wie für das Leben des Vogels." Der Tierschützer fährt fort: "Es kann Kinder für das Leiden von Tieren desensibilisieren - was angesichts des bekannten Zusammenhangs zwischen Tierquälerei in der Kindheit und asozialem Verhalten im Erwachsenenalter Anlass zur Sorge gibt - und George Albträume bereiten."

Auch das Volk beschwert sich

Nicht jedem gefällt, was die Royals da treiben. Im Kommentarbereich unter dem Artikel der "Daily Mail" schreibt ein Kritiker: "Ich kann nicht sagen, dass ich das mag, da ich es für unnötig halte und nicht möchte, dass mein Kind das sieht! Sicherlich sollte so etwas heutzutage gestoppt werden." Ein anderer stellt deutlich klar: "Ein widerlicher, kranker Sport, unschuldige Vögel zu töten. Schande über die Royals!" Ein dritter Leser meint: "Diese schönen Vögel zum Spaß zu töten ist barbarisch. Ich wünschte nur, die Vögel könnten zurück schießen." Auf Prinz George bezogen kommentieren andere "Ein anderer, kleiner Killer in der Mache" und "Was für eine wirklich ekelhafte Familie sie sind. Der arme kleine George wird im Alter von 7 Jahren zum Mord (...) indoktriniert."

Verwendete Quelle: mailonline.co.uk

jre Gala

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