Prinz William + Herzogin Catherine: Royaler Glanz und Hamburger Enthusiasmus

Das Herzogspaar von Cambridge eroberte am Freitag im sonst so nüchternen Hamburg mit volksnahen, sympathischen Auftritten die Herzen und setzte bei seiner kleinen Deutschland-Tour einen gelungenen Schlusspunkt. Byebye, Kate, William, George und Charlotte!

Menschenmenge vor der Elbphilharmonie. Davor: Kate und William. Und ein stolzer Bürgermeister Olaf Scholz.

Endlich kommt Hamburg nach dem G20-Gipfel wieder aus den Negativ-Schlagzeilen heraus, Zuckerguss vor dem Wochenende. Der Grund:  Prinz William, 35, und Herzogin Catherine, 35, haben die Hansestadt als Abschlussort ihres Deutschland-Besuchs ausgewählt. Mit dem ICE 1616 aus Berlin trafen sie am letzten Tag ihrer Reise am Bahnhof Dammtor an und begeisterten bereits dort die Massen. Allen voran Herzogin Kate, die sich heute in einem lavendelfarbenen Kleid ihrer Lieblingsdesignerin Emilia Wickstead zeigte. Erste Blumen und Teddybären wurden eingesammelt.

Zweite Station: Hafencity

Insgesamt rund viereinhalb Stunden hatten sie dann in einem straffen Programm verplant: Zunächst begrüßte der Erste Bürgermeister Olaf Scholz, 59, SPD, die beiden im Internationalen Maritimen Museum in der HafenCity. Im Museum informierte dann Museums-Leiter Peter Tamm, 49, das royale Paar über interessante Meeresforschungsprojekte.

Menschenmengen an der Elbphilharmonie

Dann ging es weiter durch die Speicherstadt in Richtung Elbphilharmonie. Hier sollten William und Kate bei einem interaktiven Konzert mit Kindern zu Gast sein. Bei ihrer Ankunft: Jubel, noch hanseatisch verhalten, aber freundlich. Immer mal wieder erklang schon während der Wartezeit Gruppengesang rings ums Thema "God Save The Queen". Auch viele Touristen hatten sich zu den Zuschauern gestellt und freuten sich über diese Bereicherung ihres Hamburg-Programms. 

 Kate und William fuhren vor, wurden begrüßt und mussten dann zügigen Schrittes in die Elbphilharmonie hinein - der Zeitplan! Doch die Wartenden nahmen ihnen das nicht krumm und freuten sich über gelungene Fotos.  Rund 350 Kinder von Grundschulen aus sozial schwachen Stadtteilen saßen mit im Saal, sollten nach einem Stück der Symphoniker Kate und William ihre Instrumente erklären. Auch zu ein paar Dirigentenbewegungen ließen sich die Royals animieren. 

Schnell mal zwischenparken: Die Mengen an Blumen, die Kate + William in die Hand gedrückt bekommen, können auch ihre Helferlein nicht alle bis zum Boot tragen.

 Gegen 14:30 Uhr verließen William und Kate das Konzerthaus, wo die versammelten Schaulustigen am Platz der Deutschen Einheit einen Blick auf die beiden werfen konnten. Schon seit den  frühen Morgenstunden hatten sich die ersten dort versammelt, um auf jeden Fall einen Blick auf das Paar zu erhaschen. William und Kate, die immer ca. zwanzig Schritte vor ihrem Mann die Reihen entlang schritt, nahmen sich viel Zeit, schüttelten Hände, nahmen Blumen und Tüten an, ließen sich fotografieren und unterhielten sich mit Passanten - das alles bei herrlichem Wetter. 

Prinz William + Herzogin Catherine

Die Familien-Tour nach Polen und Deutschland

Der letzte Tag in Deutschland neigt sich dem Ende. William und Kate haben die vergangenen Tage viel um die Ohren gehabt. Umso größer dürfte am späten Nachmittag die Freude über das Wiedersehen mit ihren Kindern sein, die mit ihnen zusammen den Rückflug antreten werden.
Sie gucken sich Helikopter an, in die die Kinder sogar einsteigen dürfen.
Das verzückt besonders den kleinen Prinzen.
Sie ist einfach viel zu müde und reibt sich immer die Augen.

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Mit der Barkasse zu Airbus

Anschließend ging es mit der Edel-Barkasse "Senator" die Elbe entlang Richtung Finkenwerder. Die Schifffahrt hat im Übrigen Tradition: Auf demselben Schiff fuhren im Jahr 1987 bereits Prinz Williams Eltern Prinzessin Diana und Prinz Charles durch den Hamburger Hafen, und im Jahr 1965, als Williams Oma, Queen Elizabeth II., die Hansestadt besuchte, durfte eine Bootsfahrt ebenfalls nicht fehlen.

In Finkenwerder besichtigten sie die riesigen Airbus-Werke, darunter die Halle, in der die Flügel gebaut werden, und unterhielten sich mit Azubis. Airbus hat rund 120 britische Mitarbeiter, es gab also keine Sprachschwierigkeiten.  

Sein Papa kennt sich aus mit Hubschraubern: Prinz George guckt ganz genau hin.

 

Hubschrauber und Flugzeug

Den allerletzten Programmpunkt - die Besichtigung zweier Hubschrauber auf dem Rollfeld von Airbus, nahmen sie dann auch wieder zu viert wahr - kein Wunder, schließlich weiß alle Welt, dass sich der kleine Prinz George immer für Hubschrauber und alles Fliegende begeistern kann. Wenn der Papa selbst auch Hubschrauberpilot ist ... George nahm dann auch in beiden Helikoptern Platz und probierte eifrig herum.

Und freute sich dann doch, als es endlich auf das praktisch daneben geparkte kleine Flugzeug zuging, dass die Royals wieder heim nach England bringen sollte. Noch ein paar Hände geschüttelt, dann war George der erste, der blitzschnell die großen Stufen ins Flugzeug hinein nahm. Prinz William half der kleinen Charlotte und als letzte schritt Kate hinauf und verschwand in der Maschine. Fünf Minuten später waren die vier und ihr umfangreicher Stab an Reisebegleitern dann in der Luft - perfekt im Zeitplan. Kein Wunder: Morgen, am Samstag, den 22. Juli, feiert Prinz George seinen vierten Geburtstag ... 

Einstieg ins Flugzeug: Prinz George will jetzt los. Die anderen folgen.

Die schönsten George-Momente im Video: 

Prinz George

Deshalb ist er eifersüchtig auf seine Schwester

Doch wird es an Williams Hand immer langweiliger. Lustlos hängt ihm der kleine George am Arm und zerrt immer wieder daran.
Am Mittwochvormittag landet die royale Familie auf dem Flughafen Tegel. Neben Berlin sind Heidelberg und Hamburg weitere Ziele. Das straffe Programm scheint den kleinen Royal sichtlich mitzunehmen, dabei fliegt er doch so gerne mit dem Flugzeug.
©Gala
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