Prinz William + Herzogin Catherine: Das Herzogpaar wächst in der Krise über sich hinaus

Herzogin Catherine und Prinz William sind aktuell die wichtigste Stütze der Monarchie. Wie sie trotzdem ihren Familienalltag meistern - und was ihnen Kraft gibt. 

Prinz William und Herzogin Kate 

Ein Anruf im Buckingham Palace beweist, dass auch dort Ausnahmezustand herrscht. "Wir beobachten die aktuelle Situation ständig und werden gegebenenfalls weitere Termine anpassen", sagt ein hörbar angespannter Presse-Referent zu GALA. Das ist neu: Normalerweise gibt's aus dem Büro der Queen außer einem trockenen Hüsteln nur "Kein Kommentar" zu hören. 

Die Queen: Rückzug nach Schloss Windsor

Viel ist im Machtzentrum der britischen Royals nicht mehr los: Die Queen hat sich mit ihren beiden verbliebenen Dorgis nach Schloss Windsor zurückgezogen, wird zunächst keine Termine mehr absolvieren und frühestens zwei Wochen nach Ostern zurückkehren.

Würstchen, Wombat und Co.

Die lustigen Spitznamen der Royals

Herzogin Meghan
Kurz vor Weihnachten will eine Verkäuferin beim Geschenke-Shopping gehört haben, dass Herzogin Catherine ihre kleine Charlotte mit dem süßen Spitznamen "Poppet" - also Schätzchen - anspricht. Süß!
Ganz ähnlich klingt die Bezeichnung, die Prinz George für seinen Vater, Prinz William, gewählt hat. Er sagt "Pops" zu ihm.
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind seit ihrer Hochzeit im Mai 2018 das neue royale Traumpaar. Meghan hat für ihren Liebsten natürlich auch einen eigenen Spitznamen.  "Haz" soll sie Harry nennen, wie ihre Agentin gegenüber der "Daily Mail" ausgeplaudert haben soll.

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Mit einer Ansprache wandte sie sich von Windsor aus an die Briten, ermunterte zum Zusammenhalt und versicherte, dass die Royals weiter präsent sein würden. Aber wer bloß? Die 93-jährige Regentin, um deren Gesundheit zu Recht gefürchtet wird, kann zurzeit nicht mehr unter Menschen gehen, um ihnen persönlich Hoffnung zu schenken. Das übernehmen sympathisch und verantwortungsvoll wie immer Prinz William, 37, und seine Kate, 38. Wie die "Daily Mail" berichtet, werde William nun statt Prinz Charles, 71, – wegen seines Alters gleichfalls gefährdet – vorübergehend als Platzhalter für die Königin fungieren; Prinzessin Beatrice und im äußersten Notfall sogar der abtrünnige Prinz Harry sollen assistieren. Vorerst jedoch steht nur William im Fokus.

Prinz Charles

Bestätigt: Er hat sich mit dem Coronavirus infiziert

Prinz Charles

Prinz William: Botschaft an die Nation 

Per Videobotschaft wandte der Prinz sich gerade an die Bürger: "Wann immer und wo immer Schwierigkeiten auftreten, hat das britische Volk die einzigartige Fähigkeit, an einem Strang zu ziehen", lobte er seine Landsleute. Gleichzeitig warb er für Spenden zugunsten des 2019 eingerichteten National Emergencies Trust, der Gelder für durch das Virus in Not Geratene zur Verfügung stellen wird. 

Herzogin Catherine + Prinz William

So reagieren sie auf die Änderung des Ablaufs

Kate und William
So reagierten Herzogin Catherine und Prinz William darauf, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan sich ausgeschlossen fühlten.
©Gala

Das Signal ist klar: Seht her, ich bin hier und werde diese schwierige Zeit mit euch durchstehen. Denn ob Königlicher oder Normal-Bürger, in einer Ausnahmesituation sind wir alle eins. Wer jetzt die Möglichkeit hat, folgt den allgemeinen Empfehlungen und separiert sich. Wie GALA erfuhr, wohnen auch Kate und William seit Kurzem auf ihrem Landsitz Anmer Hall in Norfolk, würden aber bei Bedarf in den Londoner Kensington-Palast zurückkehren.

Herzogin Kate: Sie strahlt Zuversicht aus

Flagge zeigen, Zuversicht ausstrahlen, heißt ihr Motto. So sei es kein Zufall gewesen, dass Kate jüngst im nahe gelegenen Sainsbury’s-Supermarkt mit dem fast zweijährigen Louis auf dem Arm und den beiden anderen Kindern durch die Regalreihen schlenderte, sagt der Insider aus dem Palast zu GALA. "Das war Kates erste Mission in Sachen Normalität und Zuversicht ausstrahlen. Sie sollte zeigen, dass man trotz allem noch ohne Angst mit der Familie einkaufen gehen kann."

GALA Royal Talk

Hält Herzogin Catherine dem Druck stand?

Herzogin Catherine
Herzogin Catherine steht nach dem Megxit vor neuen Herausforderungen. Darüber sprechen GALA-Unterhaltungschefin Luise Wackerl und GALA-Redakteurin Jennifer Renk im GALA Royal Talk.
©Gala

Den spontanen Rückzug nach Norfolk verdanken Kate und William auch dem umsichtigen Handeln der Thomas’s Battersea School, die George, sechs, und Charlotte, vier, in London besuchen. Die Schule war landesweit eine der ersten, die nach etlichen Corona-Verdachtsfällen noch vor der behördlichen Anordnung komplett den Betrieb einstellte und alle Kinder nach Hause schickte.

Corona-Ersatzprogramm für George, Charlotte und Louis

Und wie halten die Cambridges ihre Kleinen nun bei Laune? "George, Charlotte und Louis werden selbst bei miesem Wetter für mindestens eine Stunde raus in den Garten geschickt", sagt unsere Quelle. Austoben muss sein. Zwar ist Kates Allzweckwaffe, Nanny Maria Teresa Turrion Borrallo, ebenfalls vor Ort (niemals würde sie ihre Augensternchen freiwillig verlassen), doch Hands-on-Mum Kate kümmert sich vornehmlich selbst ums Corona-Ersatzprogramm.

George wird dabei am meisten in die Pflicht genommen: Während Charlotte nur einfache Aufgaben lösen muss und danach mit Louis malen, basteln oder beim Kochen helfen darf, bearbeiten wahlweise Mama oder Papa mit dem kleinen Thronerben das von der Schule vorgegebene Pensum. Nachlassen ist nicht angesagt: "George ist sehr verträumt, nicht gerade als eifriger Schüler bekannt und muss immer ein wenig angestupst werden", erzählt die Quelle aus dem Palast.

Zusammenhalten im kleinen Kreis 

Besonders liebevoll erledigt das übrigens Oma Carole Middleton, 65, – aktuell leider nur aus der Ferne. Per Skype ermuntert sie ihren Enkel zum Üben, bleibt auch dann dabei, wenn es mal ein bisschen länger geht. Auch das ist Familiensinn in Zeiten von Corona: sich Zeit nehmen, Geduld beweisen.

Für ihre Landsleute ist die ganze Familie Cambridge in diesen Tagen ein wichtiges Vorbild. Die Botschaft der Royals ist richtig und kommt an: Wir müssen im kleinen Kreis zusammenhalten. Und gemeinsam alles dafür tun, dass wir diese Krise gut und vor allem gesund überstehen.

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