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Prinz William + Herzogin Catherine In der Erziehung gehen sie neue Wege

Prinz William, Herzogin Catherine mit George und Charlotte
Prinz William, Herzogin Catherine mit George und Charlotte
© Getty Images
Prinz William hat in einem Interview verraten, worauf er und Ehefrau Catherine bei der Erziehung von George und Charlotte besonderen Wert legen. Erstaunlicherweise geht es da um Dinge, die mit dem royalen Leben wenig zu tun zu haben scheinen

Prinz William und Herzogin Catherine müssen gleich mehrere Herausforderungen als Eltern meistern. Prinz George, 3, und Prinzessin Charlotte, fast zwei, sind die wohl berühmtesten Kleinkinder der Welt, denen immer besondere Aufmerksamkeit gelten wird. Egal, ob sie auf privat dem Spielplatz mit der Nanny sind oder erste königliche Repräsentationstermine in aller Öffentlichkeit wahrnehmen.

Die royale Pflicht und ein möglichst normales Aufwachsen muss unter einen Hut gebracht werden - keine leichte Aufgabe für den Queen-Enkel und seine Frau.

Seltener Einblick in die Erziehungsmethoden

Welche Dinge die Cambridges in der Erziehung ihrer Kinder für besonders wichtig erachten, hat Prinz William in einem Interview mit dem Magazin der Charity "CALM" verraten, als er gefragt wurde, welche Werte er seinem Sohn beibringen wolle.
Er und Catherine seien sich einig, so der 34-Jährige, dass George und Charlotte so aufwachsen sollten, dass sie über ihre Gefühle und Emotionen sprechen könnten.

Gemeinsam hätten sie im letzten Jahr Schulen besucht und sie seien erstaunt gewesen, wie gut dort Kinder über teilweise sehr schwierige Gefühlsthemen gesprochen hätten. Dies hätte ihnen Hoffnung gegeben, dass eine Generation heranwachse, die es normal fände, über Emotionen zu reden. Denn: "Emotionale Intelligenz ist der Schlüssel für uns alle, um mit den Komplexitäten des Lebens und Beziehungen umzugehen", so William in Interview.

Herzensthema psychische Gesundheit

Für Queen Elizabeth Enkelsohn, seine Frau und seinen Bruder ist das Thema psychische Gesundheit ein Herzensthema, das sie mit eigenen Projekten und vor allem der Charity "Heads Together" aktiv betreiben.

Alle drei betonen in Interviews und Begegnungen immer wieder, wie wichtig es ist, sich in schweren Lebenssituationen Hilfe zu holen und mit mentalen Problemen und Gefühlen offen umzugehen.

William und Harry sprachen gerade erst über die emotionalen Herausforderungen, die der frühe Unfalltod ihrer Mutter Diana für sie bedeutete und darüber, wie sie den Schock des Verlustes überwinden konnte.

Prinz George und Prinzessin Charlotte sollen also in einem Umfeld aufwachsen, wo ihre Eltern ihnen nicht nur das royale Handwerkszeug von Lächeln, Winken und Händeschütteln vermitteln, sondern auch die Sicherheit, bei ihnen jederzeit ein offenes Ohr zu finden, wenn es um Gefühle und ihre Bewältigung geht.

Die jüngeren Royals gehen neue Wege

Damit gehen der Prinz und seine bürgerliche geborene Ehefrau andere Wege in der Erziehung ihres royalen Nachwuchses als die älteren Generationen. Noch zu Zeiten von Williams Vater wurden die Kinder so erzogen, ihre Gefühle nicht offen zu zeigen. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

kdi

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