Prinz William: "George ist ein Frechdachs"

In seinem ersten ausführlichen Interview seit der Geburt von Prinz George spricht Prinz William über seine Gefühle, als er sein Baby der Welt zeigte und erzählt, wie sich das Familienleben samt Hund Lupo entwickelt

Knapp vier Wochen ist es erst her, dass Prinz William und Herzogin Catherine ihren Sohn George erstmals der Öffentlichkeit zeigten, doch in dieser kurzen Zeit hat sich für die britischen Royals viel verändert, wie William jetzt in seinem ersten großen Interview seit der Geburt erzählte. Der 30-Jährige sprach mit dem Sender CNN für ein TV-Special, das am 15. September ausgestrahlt werden soll. "Die vergangenen Wochen waren eine sehr emotionale Erfahrung für mich. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so fühlen würde. Aber obwohl es erst eine kurze Zeit ist, betreffen mich viele Dinge jetzt anders", sagte William. Catherine, George und Lupo - der Familienhund - seien nun seine Priorität. Letzterer hätte sich übrigens bereits bestens an den Neuzugang gewöhnt.

Royal Baby

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Bevor William und Kate ihren Sohn der Öffentlichkeit präsentieren, statten die Großeltern ihm einen Besuch ab: Erst gehen Michael und Carole Middleton ins Krankenhaus, später schauen Prinz Charles und seine Frau Camilla vorbei.
Um 19.13 Uhr Ortszeit ist es dann so weit: Die frischgebackenen Eltern Herzogin Catherine und Prinz William treten vor das Krankenhaus.
Stolz zeigen Kate und William ihr Baby, das friedlich schlummert.
Catherine strahlt über das ganze Gesicht. Ihr Baby ist gesund und mit 3800 Gramm das schwerste der letzten Windsor-Generationen.

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"George ist ein kleiner Frechdachs, er erinnert mich also entweder an meinen Bruder oder an mich als wir klein waren - ich bin mir da nicht sicher", berichtete William gut gelaunt von seinem Söhnchen. "Er wächst sehr schnell und ist ein kleiner Kämpfer. Er zappelt viel rum und will nicht so viel schlafen, was ein kleines Problem ist." Er selbst sei allerdings längst nicht so viel nachts wach wie Kate. "Sie macht das fantastisch, ihr geht es gut", so William.

Dann erzählte er von dem Moment, als er Prinz George zum ersten - und bisher einzigen Mal - der Öffentlichkeit präsentiert hat, einen Tag nach dessen Geburt am 22. Juli. "Catherine und ich waren sowieso überglücklich wegen George und haben uns deshalb gefreut, ihn jedem, der ihn sehen wollte zu zeigen", so der Prinz. Wie jedes andere frisch-gebackene Elternpaar auch seien sie einfach glücklich gewesen, mit ihrem Neugeborenen anzugeben und zu behaupten, dass er der Schönste und Beste in allem sei. "Ich war nur froh, dass er sich nicht die Seele aus dem Leib geschrien hat währenddessen," fügte William hinzu und gab zu, dass er das Anbringen des Babysitzes im Auto vorher fleißig geübt hatte.

Anders als normalerweise bei Royals üblich, fuhr William höchstpersönlich samt Frau und Kind vom Krankenhaus nach Hause. Das sei ihm sehr wichtig gewesen. "Wo es geht, will ich so selbstständig wie möglich sein, genau wie Harry und Catherine", sagte er. Seit dem 7. August arbeitet William auch wieder als Rettungspilot bei der Royal Air Force. Laut britischen Medienberichten sind am Wochenende endlich auch Catherine und George wieder zu ihrem Zuhause in Anglesey, Wales, zurückgekehrt. Die ersten Wochen hatte die junge Familie abgeschieden bei Kates Eltern in Berkshire verbracht. Nun kann der Alltag mit Prinz George kommen. Die Inselbewohner hoffen bereits darauf, dass sie die Herzogin demnächst samt Kinderwagen im Supermarkt antreffen werden.

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