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Prinz Philip Wieder im Einsatz

Prinz Philip
© Reuters
Prinz Philip hat nach seiner krankheitsbedingten Auszeit erstmals wieder einen öffentlichen Termin wahrgenommen. Der Mann von Queen Elizabeth zeigte sich bei bester Gesundheit im schottischen Edinburgh

Mit einem Lächeln im Gesicht winkte Prinz Philip am Montag (12. August) der wartenden Menge zu und betrat dann rasch Schottlands nationale Akademie der Wissenschaften, um dort seinen ersten Termin nach der zweimonatigen Pause zu absolvieren. Bei der "Royal Society of Edinburgh" verlieh der 92-Jährige laut "bbc.co.uk" Auszeichnungen an Wissenschaftler. Bereits zum achten Mal übernahm Philip, der auch den Titel "Herzog von Edinburgh" trägt, diese Aufgabe und zeigte sich gut gelaunt. "Ich mache das schon eine Weile. Und es ist eine große Freude, wieder mitmischen zu können", sagte er. Nach der Medaillenvergabe war Philip dann sogar zu Scherzen aufgelegt. "Ich wünschte, ich wüsste, was sie gemacht haben", sagte er und sprach damit die ausgezeichneten Wissenschaftler an. Das Publikum lachte und klatschte.

Prinz Philip ist nach der Medaillenvergabe im schottischen Edinburgh bester Dinge.
Prinz Philip ist nach der Medaillenvergabe im schottischen Edinburgh bester Dinge.
© Reuters

50 Minuten dauerte der Auftritt von Prinz Philip laut "telegraph.co.uk", danach setzte er sich wieder ins Auto. Später soll er seiner Frau, Queen Elizabeth, in die Sommerresidenz im schottischen Balmoral gefolgt sein. Die ist schon seit einigen Tagen dort. Zuvor war Prinz Philip aus Sandringham gekommen, wo die Königsfamilie einen Landsitz hat.

Prinz Philip war im Juni in einer Londoner Klinik am Unterleib operiert worden. Nach elf Tagen Krankenhausaufenthalt wurde er wieder entlassen.

In den vergangenen zwei Jahren hatte der bis dahin höchst gesunde Philip immer wieder gesundheitliche Probleme: Kurz vor Weihnachten 2011 musste sich der Herzog von Edinburgh einer Notoperation am Herzen unterziehen. Ende August vergangenen Jahres litt er zum wiederholten Male an einer Blasenentzündung und hatte sich daher entschieden, stationär behandelt zu werden.

aze


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