Prinz Philip: Wieder auf den Beinen

Ein wahrer Stehauf-Prinz: Rund eine Woche nach seiner Herzoperation nahm Prinz Philip wieder an einem Gottesdienst teil. Die Queen braucht ihren 90-jährigen Gatten jetzt dringend

Royals

Königs bei der Arbeit 2011

25. Dezember 2011: Die britische Königsfamilie besucht den Weihnachtsgottesdienst in der "St Mary Magdalene Church". 

Herzogin
25. Dezember 2011: Auch Mike Tindall und Zara Phillips sind mit dabei.
25. Dezember 2011: Die Queen bekommt von einem kleinen Fan Blumen geschenkt.
24. Dezember 2011: Queen Elizabeth hält die traditionelle Weihnachtsansprache.

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Die Entwarnung war bereits kurz nach den Weihnachtstagen gekommen, als Prinz Philip am Dienstag (27. Dezember) wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Der Queen-Gemahl hatte sich dort einer Notoperation unterziehen müssen, nachdem Ärzte bei ihm ein geschlossenes Herzkranzgefäß festgestellt hatten. Jetzt zeigte sich der 90-Jährige wieder in der Öffentlichkeit - und war fit und gesund zu Fuß unterwegs.

Überraschend war er zur alljährlichen Neujahrsmesse am Sonntag (1. Januar) im ostenglischen Sandringham gekommen; hier besitzt die Königsfamilie ein Anwesen. Als wäre nichts gewesen, legte der Herzog von Edinburgh den Weg zur Kirche zu Fuß zurück - und dass, während seine Frau, Queen Elizabeth II., im Wagen vorfuhr.

Prinz William

So äußert er sich über seinen Bruder Harry und Schwägerin Meghan

Prinz William und Herzogin Catherine
Prinz William und Herzogin Catherine besuchten am 12. November eine Feier für freiwillige Helfer des Charity-Dienstes "Shout". Bei seiner Rede kam William überraschend auch auf seinen Bruder Prinz Harry und Herzogin Meghan zu sprechen.
©Gala

Prinz Philip wurde auf seinem Marsch von den Kirchgängern beklatscht; lächelnd nahm er die Wünsche und besten Grüße entgegen und verschwand dann im Gotteshaus.

Am 23. Dezember hatte das königliche Familienoberhaupt über Schmerzen in der Brust geklagt und war in einer Spezialklinik bei Cambridge behandelt worden. Dort wurde er sofort an der verstopften Herzarterie operiert. Weihnachten musste er im Krankenhaus verbringen - das erste Mal feierte er nicht an der Seite seiner Frau und Kinder. Ungeduldig soll er das Krankenhauspersonal angefahren haben, ihn endlich zu entlassen.

Und nicht nur die anwesenden Briten zeigten sich sichtlich erfreut über die schnelle Genesung Prinz Philips. Auch die Queen war sichtlich erleichtert und gelöst, auch wenn sie sich ihre Sorge zuvor nicht hatte anmerken lassen. Gewissenhaft hatte sie die Weihnachtsansprache aufgenommen, erst dann war sie zu ihrem Gatten ins Krankenhaus gefahren. Dass er nun wieder an ihrer Seite sein kann, ist für sie von großer Wichtigkeit. Denn in den kommenden Wochen stehen die Feierlichkeiten zu ihrem 60. Thronjubiläum an, bei denen sie die Unterstützung ihres engsten Vertrauten und Beraters gut gebrauchen kann. Ohne ihn, seinen bedingungslosen Beistand, Treue und scharfen Humor hätte sie die sechs Jahrzehnte nicht so meistern können, wie es ihr gelungen ist. Das hatte sie in einer ihrer seltenen öffentlichen Liebesbekundungen bereits besagt.

Für Prinz Philip mag der öffentliche Kirchbesuch eine Genugtuung gewesen sein. Wieder einmal hatte der rüstige Herzog allen Anzeichen von Altersschwäche ein Schnippchen geschlagen. Dass er sich dafür beklatschen ließ, ist eher untypisch für den scheuen Royal. Seinen Platz sieht er eher im Hintergrund. Wie wichtig seine Rolle dennoch ist, haben die letzten Tage gezeigt.

smb

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