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Prinz Louis Kommt jetzt bald sein großer Tag?

Prinz Louis
Prinz Louis
© Getty Images
Eigentlich wäre Prinz Louis schon längst im Kindergarten. Eigentlich. Durch die Coronapandemie hat sich der Start in ein neues Kapitel des kleinen Royals verschoben. Doch das könnte sich bald ändern.

Die Coronapandemie beeinflusst unser Leben seit bald einem Jahr enorm. Und auch Royals bleiben von der globalen Krise nicht verschont: Prinz Louis, 2, sollte eigentlich bereits ab Januar 2021 den Kindergarten besuchen. Daraus wurde nichts – bis jetzt. 

Wie Boris Johnson, 56, verkündete, will die britische Regierung bis zum 21. Juni alle Beschränkungen der Coronavirus-Pandemie in Großbritannien aufheben. Das sagte Johnson am Montag (22. Februar) bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London.

Der neue Corona-Fahrplan von Boris Johnson

In einem ersten Schritt sollen ab dem 8. März Schulen und weitere Bildungseinrichtungen wieder öffnen, außerdem ist es dann wieder erlaubt, eine Kontaktperson im Freien zu treffen. Der nächste Schritt soll am 29. März erfolgen: Bis zu sechs Personen oder zwei Haushalte dürfen sich dann wieder im Freien treffen. Auch Sporteinrichtungen im Freien wie Tennis- oder Golfplätze dürfen dann wieder öffnen. 

Rund zwei Wochen später, ab dem 12. April, sollen Geschäfte, Museen und Büchereien wieder Besucher empfangen dürfen. Auch Pubs und Restaurants sollen dann wieder öffnen, wenn auch nur für den Betrieb in Außenbereichen. Ab dem 17. Mai wird geplant, dass Kinobesuche und Hotelübernachtungen sowie Vereinssport in Innenräumen wieder möglich sind. Bis zu 30 Menschen dürfen sich wieder zu Hochzeiten oder anderen wichtigen Veranstaltungen treffen. Eventuell könnten auch internationale Reisen wieder erlaubt werden, in Fußballstadien könnten rund 10.000 Menschen wieder zusammenkommen. Wenn alles so läuft wie geplant, könnte Ende Juni wieder Normalität einkehren.

Für Prinz Louis könnte bald ein neues Kapitel beginnen

Ob Herzogin Catherine, 39, und Prinz William, 38, ihren jüngsten Sohn auch am 8. März in den Kindergarten schicken, bleibt abzuwarten. Großbritannien verzeichnet mit mehr als 120.000 Corona-Toten mehr Opfer als alle EU-Mitglieder. Bisherige Lockerungen der Ausgangs- und Kontaktsperren hatten in der Vergangenheit zu neuen heftigen Infektionswellen und der Ausbreitung einer hochansteckenden Virusmutation geführt. 

Und: Prinz Louis kann sich – im Gegensatz zu vielen anderen Kindern – auf dem familieneigenen Landsitz Amner Hall in Norfolk nach Lust und Laune austoben, das Grundstück bietet allerlei Möglichkeiten, um zu spielen. Und auch an Spielgefährten sollte es Prinz Louis nicht mangeln, seine älteren Geschwister Prinz George, 7, und Prinzessin Charlotte, 5, gehen aktuell auch nicht zur Schule, sondern müssen sich mit "Homeschooling" zufriedengeben. Ob die beiden ab dem 8. März wieder die Privatschule Thomas Battersea in London besuchen, ist ebenso noch ungewiss. Fest steht aber: Ohne seinen Bruder und seine Schwester könnte es Louis auf Dauer ganz schön langweilig werden ...

Verwendete Quellen:spiegel.de, Deutsche Presse-Agentur, eigene Recherche

aen Gala


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