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Prinz Harry Sechs explosive Enthüllungen: Was wird er in seinen Memoiren offenbaren?

Prinz Harry
Prinz Harry
© Karwai Tang / Getty Images
Im Jahr 2021 sorgte Prinz Harry nicht nur einmal für panische Schockstarre im Buckingham Palast. Nach seinem aufsehenerregenden Interview mit US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey kündigte er schon bald seine Memoiren an. Die mit Spannung erwarteten Lebenserinnerungen sollen im Herbst dieses Jahres erscheinen. Spekulationen über den Inhalt beschäftigen britische Medien und Royal-Fans bereits seit Monaten. 

Prinz Harry, 37, hat einen akkuraten und wahrheitsgemäßen Rückblick auf sein bisheriges Leben versprochen. Eine Ankündigung, die bei den Mitgliedern der königlichen Familie nicht unbedingt vertrauenseinflößend gewirkt haben dürften. Der jüngste Sohn von Prinz Charles, 73, hat mit seiner Abkehr von den royalen Pflichten eine Wandlung durchgemacht. Es scheint, er schwimme sich frei von seiner alten Identität. Sein gemeinsames Interview mit Herzogin Meghan, 40, im März 2021 hat Wunden offenbart, die schwer zu heilen scheinen. Im Gespräch mit Oprah Winfrey, 68, erhob das Paar schwere Vorwürfe gegen die Windsors. Dabei ging es auch um einen rassistischen Kommentar, angeblich ausgehend von einem Mitglied der königlichen Familie, der im Vorfeld der Geburt des ersten Sussex-Babys Archie, 3, dessen Hautfarbe zum Thema gemacht haben soll. Könnte Harry es nun wagen, den Namen der betroffenen Person zu enthüllen?

Prinz Harry: Spekulationen um seine Memoiren nehmen Fahrt auf

Noch gibt es kein offizielles Veröffentlichungsdatum für Prinz Harrys Memoiren. Auch eine spannungsgeladene Ankündigung des Verlages Penguin Random House über das in Zusammenarbeit mit dem Autor JR Moehringer entstandene Buch steht noch aus. Lediglich dieses Zitat des Royals macht neugierig: "Ich schreibe dies nicht als der Prinz, der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin.“ Britische Blätter wie der "Mirror" indes spekulieren bereits über mögliche "Bomben", die der abtrünnige Royal platzen lassen könnte.   

Wer hat sich rassistisch geäußert?

Diese Aussage im Interview mit Oprah Winfrey hat das Königshaus wohl am schwersten ins Wanken gebracht: Harry behauptete, seine Familie habe ein Problem mit dem Thema Rassismus. Er habe "Gespräche" darüber geführt, wie dunkel die Haut seines damals künftigen ersten Kindes Archie sein könnte. Den Namen der betreffenden Person behielten die Sussexes für sich. Es sei "sehr schädlich für sie“, wie Meghan erklärte. Harry versicherte, er würde niemals Details dieser Gespräche veröffentlichen.

Das Königshaus reagierte mit einem Statement von Queen Elizabeth, 96, höchstpersönlich: "Die ganze Familie ist erschüttert darüber, zu erfahren, wie herausfordernd die letzten Jahre für Harry und Meghan gewesen sind. Die angesprochenen Themen, insbesondere das der Hautfarbe, sind beunruhigend. Während manche Wahrnehmungen abweichen, wird das Thema sehr ernst genommen und im familiären Kreis privat besprochen. Harry, Meghan und Archie werden für immer geliebte Mitglieder der Familie bleiben." Eine Erklärung, die beschwichtigend wirken dürfte. Bleibt die Frage, ob Harry inzwischen nicht doch bereit ist, diesbezüglich offene Fragen zu beantworten.  

Was wurde beim Gipfel von Sandringham besprochen?

Als Prinz Harry und Herzogin Meghan im Januar 2020 ihren Rückzug aus der vorderen Reihe der Royals ankündigten, war das Königshaus in heller Aufruhr. Queen Elizabeth bestellte ihren Enkel, seinen Vater Prinz Charles und seinen Bruder Prinz William, 40, in Sandringham ein. Eine Gesprächsrunde, die einem royalen Gipfeltreffen glich. Zwei Stunden sollen die Royals über die Zukunft der Sussexes debattiert haben. Im Anschluss ließ die Monarchin in einer offiziellen Mitteilung verlauten: "Heute hat meine Familie sehr konstruktive Diskussionen über die Zukunft meines Enkelsohnes und seiner Familie geführt. Meine Familie und ich unterstützen Harrys und Meghans Wunsch, ein neues Leben als junge Familie zu beginnen. Obwohl wir es bevorzugt hätten, wenn sie in Vollzeit beschäftigte Mitglieder der Königsfamilie geblieben wären, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen, während sie ein geschätzter Teil meiner Familie bleiben." 

Wenige Monate später behauptete der Royal-Historiker Robert Lacey in seinem Buch "Battle of Brothers: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult", dass vor allem zwischen den Brüdern die Wogen hochgeschlagen seien und William sich geweigert habe, mit Harry zu Mittag zu essen. Details zu diesem mutmaßlich angespannten Treffen dürften ein helleres Licht auf die angeblich schon zuvor sehr brüchige Geschwisterbeziehung werfen. 

Warum haben sich die Brüder auseinandergelebt?

Spätestens seit der Entscheidung der Sussexes, ihre Rollen als hochrangige Vertreter des britischen Königshauses niederzulegen, haben die Krisengerüchte zwischen Harry und William Fahrt aufgenommen. Die britische Presse thematisierte immer wieder die Bedenken des Älteren, sein Bruder lasse sich zu schnell auf seine neue Liebe ein. Dass es durchaus Zündstoff zwischen den beiden gibt, gab Harry durch eine Bemerkung über William und seinen Vater im Interview mit Oprah Winfrey preis. Die beiden seien "gefangen im System. Wie der Rest meiner Familie. Mein Vater und mein Bruder sind gefangen. Sie dürfen nicht gehen. Und darum tun sie mir sehr leid", erklärte der heute 37-Jährige damals. William habe "sehr verärgert" reagiert hieß es. Doch gab es inzwischen ein klärendes Gespräch? Harry könnte es in seinen Lebenserinnerungen verraten.  

Prinz William

Wie denkt Harry über den Wunsch seiner Großmutter, Camilla zur Königsgemahlin zu machen?

Muss Herzogin Camilla, 74, vor Prinz Harrys Memoiren zittern? Königliche Beobachter:innen haben in der Vergangenheit ein schwieriges Verhältnis zwischen dem Sohn von Prinzessin Diana, † 36, und seiner Stiefmutter angedeutet. Er soll ihr und seinem Vater bis heute nicht die außereheliche Affäre verziehen haben, die seine Mutter ins Unglück stürzte – ganz im Gegensatz zu seinem älteren Bruder. "William hat Camilla in Bezug auf das, was sie für seinen Vater bedeutet, akzeptiert. Er ist erwachsen damit umgegangen. [...] Harry hingegen kann Camilla nicht ausstehen, er will nicht, dass Camilla Königin wird, er ist sehr wütend, dass dies passiert. Er hat sich noch nicht damit abgefunden und wird es wohl auch nie", sagte Royal-Expertin Tina Brown gegenüber "The Telegraph". Am Vorabend ihres 70. Thronjubiläums im Februar 2021 hatte Königin Elizabeth offiziell erklärt, dass es ihr "aufrichtiger Wunsch" sei, Camilla nach ihrem Tod an der Seite von Prinz Charles als Queen Consort [Königsgemahlin, Anmerkung der Redaktion] zu wissen. Eine öffentliche Reaktion von Harry auf dieses Anliegen von höchster Stelle steht bisher noch aus. 

Vor wem will Prinz Harry die Queen beschützen?

Erstmals seit ihrem Umzug in die USA stattete Herzogin Meghan im Frühjahr 2021 gemeinsam mit ihrem Mann der Queen einen Kurzbesuch ab. Die Sussexes befanden sich auf der Durchreise zu den Invictus Games in den Niederlanden. Wenige Tage später erregte Harry in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender NBC Aufmerksamkeit mit der Aussage, er wolle sicherstellen, dass die Monarchin "geschützt" sei und "die richtigen Leute um sich habe." Vor wem er seine Großmutter schützen möchte, blieb sein Geheimnis. Wird es es in seinem Buch lüften?

Wie lief das Wiedersehen beim Platinjubiläum?

Lange hatten sie ihre Teilnahme spannend gemacht. Doch kurz vor Beginn der Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Queen sagten Harry und Meghan offiziell ihre Teilnahme mit den beiden Kindern Archie und Lilibet Diana, 1, zu. Royal-Fans warteten mit Spannung auf die Auftritte der Sussexes. Doch abgesehen von einem eher versteckten Erscheinen an den Fenstern bei der Parade "Trooping the Colour" sah man das Paar lediglich beim Dankgottesdienst in der St. Paul's Kathedrale. 

Bei der großen Jubiläumsparty oder beim Jubilee Pageant suchte man die Reihen auf der Ehrentribüne vergeblich nach ihnen und ihren Sprösslingen ab. Ob ein Treffen abseits der Feierlichkeiten mit den engsten Verwandten stattgefunden hat, ist nicht bekannt. Für Verwunderung sorgte lediglich die frühe Abreise der kleinen Familie, die noch vor Ende der offiziellen Festivitäten stattgefunden haben soll. Ob Harry Gelegenheit zu einem ausführlichen und vielleicht klärenden Privatgespräch mit Vater Charles und Bruder William hatte, wird als unwahrscheinlich betrachtet. Doch vielleicht belehrt uns der Royal in seinen Memoiren eines Besseren. 

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, telegraph.co.uk, Robert Lacey "Battle of Brothers: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult

ama Gala

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