Harry und Meghan: Teil der Sicherheitskosten beläuft sich auf 36.000 Euro

Der kanadische Steuerzahlerbund hat die Sicherheitskosten für einen Teil des Aufenthalts von Prinz Harry und Herzogin Meghan auf Vancouver Island enthüllt.

Der kanadische Steuerzahlerbund wollte es genau wissen: Die Organisation hat bei der Royal Canadian Mounted Police (kurz: RCMP) eine Anfrage gestellt, welche Summe für die Sicherheit von Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 35, bei ihrem Aufenthalt in Kanada ausgegeben wurde. Die angeforderten Dokumente zeigen, dass sich die Sicherheitskosten zwischen 18. November 2019 bis 19. Januar 2020 auf rund 55.000 kanadische Dollar (rund 36.000 Euro) belaufen. "Die Summe enthält noch nicht die Gehälter, die an die Beamten gezahlt wurden, sie beinhaltet lediglich Kosten wie Überstunden, Reisen, Mahlzeiten, Nebenkosten und Unterkünfte", heißt es auf der Website des Steuerzahlerbundes.

Prinz Harry + Herzogin Meghan nutzten Schutz bis März

Die Summe von rund 36.000 Euro ist aber bei weiten nicht die Endsumme: Denn dieser Betrag beläuft sich nicht auf die gesamte Zeit, in der die RCMP für den Schutz des Sussex-Paares aufkam. Dieser wurde erst am 14. März 2020 eingestellt, nachdem Harry und Meghan bekannt gegeben hatten, ab 1. April nicht länger ihren Pflichten als Vertreter der britischen Krone nachzugehen. Das Sussex-Paar hatte sich mit Sohn Archie, eins, Ende 2019 eine Auszeit in einem Anwesen auf Vancouver Island genommen und war nach Bekanntwerden seines Abschieds als royale Vertreter dorthin hingezogen. Mittlerweile lebt das Paar in Los Angeles. 

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Sie haben Sicherheitsprobleme in Los Angeles

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry haben die Freiheit von royalen Verpflichtungen der Sicherheit vorgezogen, bekommen sie jetzt die negative Seite ihrer Entscheidung zu spüren?
©Gala

Petition fordert das royale Paar zur Kostenübernahme auf

E-Mail-Aufzeichnungen zeigen, dass sich Vertreter der RCMP bereits während des Aufenthaltes besorgt über das Problem der "sehr hohen Kosten" gezeigt hatten. Die Kosten seien auch zu dem Zeitpunkt weiter angestiegen, als Premierminister Justin Trudeau, 48, offen ließ, wer für den Schutz der Sussexes aufkommen werde, schreibt der Steuerzahlerbund. Die Sicherheitsfrage wurde lange diskutiert, nachdem die Organisation Mitte Januar 2020 eine Petition eingereicht hatte, die forderte, dass Prinz Harry und Meghan für ihre Sicherheit selbst aufkommen müssen. 80.000 Menschen unterschrieben die Petition.

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