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Prinz Harry + Herzogin Meghan Erlangen sie mehr "weltweite Anerkennung“ als William und Kate?

Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan am Düsseldorfer Rathaus
© SASCHA SCHUERMANN / Getty Images
Die Europareise von Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgt weltweit für Aufruhr. Eine politische Kommentatorin behauptet jetzt, ihre "weltweite Anerkennung" sei größer, als die von William und Kate – aber wieso? 

Die Sympathien der britischen Presse haben Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 41, seit dem "Megxit" vor zwei Jahren wohl verloren. Ihr Rücktritt als arbeitende "Senior Royals" und ihre anschließenden Deals mit Netflix und Spotify werden stets kritisch beäugt. Die britisch-nigerianische Aktivistin und politische Kommentatorin Dr. Shola Mos-Shogbamimu sieht in ihren Aktionen jedoch mehr, als nur einen Schrei nach Aufmerksamkeit, was böse Zungen behaupten würden. Sie denkt, der britischen Monarchie werde erneut bewusst, was sie verloren hätten. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Sie hätten "mehr globale Anerkennung erlangt" als Kate und William

Dr. Shola Mos-Shogbamimu äußert bei der britischen Politik-Zeitung "INews" ihre Meinung und spricht den Hass an, der Prinz Harry und Herzogin Meghan auf jedem Schritt verfolge. Ihr Besuch in Europa oder wie ihn Kritiker nennen, ihre "Pseudo-Royal-Tour", würden erneut genutzt werden, um sich in "Vermutungen, Spekulationen und Manipulationen zu ergehen". Dass die ständige negative Berichterstattung besonders über Meghan auch "rassistische, sexistische und frauenfeindliche Untertöne" habe, bleibe oftmals unerkannt.

Anders als andere politische Kommentatoren sieht sie in den Taten der Sussexes nicht nur eine Auflehnung gegen die Monarchie, die sie als "erdrückende Enge", "antiquiertes Protokoll" und "starre Strukturen" beschreibt, sondern auch als verpasste Chance des Königshauses moderne Relevanz zu erlangen:

In den zwei Jahren seit ihrem Rücktritt als hochrangige Royals haben Harry und Meghan mehr weltweite Anerkennung erlangt als jeder andere amtierende Royal, mit Ausnahme der Königin.

Denn ihre Marke habe einen höheren Wiedererkennungswert, als die der königlichen Familie, die aufgrund der entsetzlichen Behandlung von Prinzessin Diana an öffentlicher Unterstützung verloren hätte. 

Wenn sie sprechen, hört die Welt zu

"Junge Menschen, die Zukunft dieses Landes, hören den Sussexes zu" – Dr. Shola Mos-Shogbamimu hebt Meghans Podcast "Archetypes" hervor, der nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der Spotify-Charts landete. Auch ihr Interview mit dem New Yorker Magazin "The Cut", sowie das große Gespräch mit Oprah Winfrey im März 2021 hätten kaum für mehr Furore sorgen können. Trotzdem fokussiert sich das größte Interesse stets auf die Aussagen, die das britische Königshaus betreffen – das steht im Widerspruch dazu, dass die Monarchie an Relevanz verloren habe. 

Verwendete Quellen: INews

Gala

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