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Prinz Harry Auch er zieht gegen "Mail on Sunday" vor Gericht

Prinz Harry
© Getty Images
Prinz Harry reicht's. Der Royal zieht nun offenbar auch rechtliche Konsequenzen gegen die Berichterstattung der britischen Medien.

Prinz Harry, 36, und seine Frau Herzogin Meghan, 39, sind ein gefundenes Fressen für die Medien, vor allem, seit die beiden am 8. Januar 2020 bekannt gaben, sich als Senior Royals zurückzuziehen. Mittlerweile ist der Megxit vollzogen, das Paar lebt mit seinem Sohn Archie, eins, in den USA. Dennoch reißt die Berichterstattung - vor allem in Harrys Heimatland - nicht ab. Jetzt reicht es dem Royal. Wie unter anderem "Telegraph" und "Mirror" berichten, hat der 36-Jährige Klage gegen das Unternehmen "Associated Newspapers Limited", zu dem auch "Mail on Sunday" gehört, eingereicht.

Prinz Harry macht kurzen Prozess

Nach Herzogin Meghan scheint nun also auch Prinz Harry rechtliche Schritte gegen die britische Presse einzuleiten. Es heißt, die Anwaltskanzlei Schillings habe Ende November in Harrys Namen Klage beim Obersten Gerichtshof in London eingereicht. Grund soll ein Artikel sein, der Ende Oktober veröffentlicht wurde und in dem "Mail on Sunday" behauptet, Harry habe seit dem Megxit keinen Kontakt mehr zu den Royal Marines. Harry sieht sich verleumdet und bestreitet, den Kontakt zu den Streitkräften abgebrochen zu haben. Wie "The Mirror" schreibt, sollen Unterlagen, die den Fall darlegen, voraussichtlich in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.

Vor dem Megxit hatte Harry lange Zeit bei der britischen Armee gedient, war unter anderem in Afghanistan. Immer wieder betont er, wie sehr ihn das Leben als Soldat geprägt hat. Erst kürzlich sagte er im US-TV bei der Show "Annual Stand Up for Heroes": "Meine Erfahrungen beim Militär machten mich zu dem, der ich heute bin." Mit dem Ausscheiden als Senior Royal hatte er seine militärischen Titel ablegen müssen. Insidern zufolge war dies für Harry der härteste Punkt des Megxit-Deals.

Auch Meghan im Rechtsstreit mit "Associated Newspapers"

Prinz Harry folgt mit seiner Klage dem Vorbild seiner Frau Meghan. Die 39-Jährige hatte ebenfalls rechtliche Schritte gegen "Associated Newspapers" eingeleitet. In diesem Fall geht es um Artikel, in denen "Mail on Sunday" und "Daily Mail" Auszüge eines handgeschriebenen Briefes von Meghan an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht hatten. Die Herzogin von Sussex sieht darin unter anderem ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Der Prozess hätte eigentlich im Januar 2021 starten sollen, wurde nach einer privaten Anhörung aufgrund einer "vertraulichen Begründung" seitens Meghans allerdings auf Herbst 2021 vertagt.

Verwendete Quelle: Mirror

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