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Prinz Harry Er äußert sich zur Privatjet-Kritik

Prinz Harry
Prinz Harry äußert sich in Amsterdam zu den Privatjet-Vorwürfen. 
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Prinz Harry und Herzogin Meghan waren im August unter den Beschuss der Öffentlichkeit geraten, weil sie für zwei kurze Urlaubsreisen einen Privatjet genutzt hatten. Bei seinem ersten öffentlichen Termin nach der Sommerpause bezieht Harry nun Stellung.

Prinz Harry, 34, hat am Dienstag (3. September) in Amsterdam sein neues gemeinsames Projekt mit Herzogin Meghan, 38, vorgestellt: "Travalyst", eine Kooperation mit Global Playern der Tourismusbranche. Gemeinsam will man das Reisen nachhaltiger machen und Initiativen mit dem Ziel unterstützen, "Orte zu bewahren, das Gedeihen lokaler Gemeinschaften zu gewährleisten und Wildtiere und die Umwelt durch verantwortungsbewusste Praktiken zu schützen". 

Brisant: Mitte August mussten sich Harry und Meghan den Vorwurf gefallen lassen, selbst dem Klima zu schaden. Mit ihrem Sohn Archie Mountbatten-Windsor, vier Monate, war das royale Paar innerhalb von elf Tagen viermal mit einem Privatflugzeug unterwegs.

In der Regel äußern sich Mitglieder der britischen Königsfamilie nicht zu Gerüchten und Negativschlagzeilen, um diese nicht weiter zu befeuern. Doch dass er bei dem Launch eines Klimaschutzprojekts um das Thema "Privatjet" nicht herumkommen würde, war wohl auch Harry klar, weswegen er sich zu den Vorfällen äußerte.

Elton John, Herzogin Meghan und Prinz Harry

Prinz Harry verteidigt sich in Sachen Privatjet

Während der Prinz in seiner Rede noch vage blieb ("Wir können es alle besser machen. Und obwohl niemand perfekt ist, sind wir alle für unsere individuelle Außenwirkung verantwortlich"), wurde er später konkret. Auf die Frage, warum er mit einer Privatmaschine geflogen war, sagte er:

"Ich verbringe 99 Prozent meines Lebens damit, die Welt mit Linienflugzeugen zu bereisen. Manchmal muss es eben ein Privatjet sein, um sicherzustellen, dass meine Familie in Sicherheit ist - es ist wirklich so einfach." 

Harry spendet für das Klima

Der Prinz betont, dass er seinen durch die Reisen verursachten CO2-Ausstoß stets kompensiere. In der Regel errechnet man die individuelle Emission für seinen Hin- und Rückflug mit einem CO2-Rechner im Internet. Am Ende wird eine Euro-Summe zur Kompensation der Verschmutzung angegeben, mit der Umwelt- und Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Im Falle von Harry dürften für Hin- und Rückflug insgesamt elf Euro Kompensationsbeitrag angefallen sein.

Die nächste große Reise führt Harry, Meghan und Archie im September nach Afrika. Wetten, dass die Presse bei den Transportmitteln dann ganz genau hinschauen wird ...

Verwendete Quellen: ITV News, atmosfair.de

jre Gala

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