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Prinz Harry "Wenn Meg nicht mit mir zusammen wäre, dann wäre ihr Vater immer noch ihr Vater"

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Geoff Pugh - WPA Pool / Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan packen in ihrer neuen Netflix-Doku schonungslos ehrlich über die letzten Jahre aus und lassen Zuschauer:innen auch an ihren wohl intimsten Gefühlen und Gedanken teilhaben. So verrät Harry auch, warum er starke Schuldgefühle hat. 

Kennenlernen via Instagram, heimliche Dates in England, Kampf mit den Paparazzi: Prinz Harry, 38, und Herzogin Meghan, 41, lassen in ihrer Netflix-Dokumentation keinen Aspekt unberührt und zeigen sich so privat wie nie zuvor – auch ihre Kinder Archie, 3, und Lilibet, 1, spielen eine große Rolle. Neben privaten Schnappschüssen von ihrer kleinen Familie sprechen die Sussexes allerdings auch über ihre eigenen Verwandten. Ein Thema, das bei Prinz Harry Schuldgefühle auslöst.

Prinz Harry: "Sie hatte vorher einen Vater und jetzt hat sie keinen Vater mehr"

"Wenn Meg nicht mit mir zusammen wäre, dann wäre ihr Vater immer noch ihr Vater", sagt Prinz Harry über die Beziehung zwischen Ehefrau Meghan und ihrem Vater Thomas Markle, 78. Weiter erklärt er, dass er die Verantwortung für die zerrüttete Beziehung zwischen Meghan und ihrem Vater "übernommen" habe. "Natürlich ist es unglaublich traurig, was passiert ist. Sie hatte vorher einen Vater und jetzt hat sie keinen Vater mehr. Und ich habe das geschultert [...]", betont der 38-Jährige.

Die Herzogin von Sussex und ihr Vater haben sich wenige Tage vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 entfremdet, als Thomas Markle Paparazzi-Fotos in Zusammenarbeit mit einer britischen Boulevardzeitung inszenierte und sie laut Meghan darüber belog, mit der Presse zu sprechen. Aus diesem Grund beschloss er, nicht an der Hochzeit teilzunehmen. "H und ich haben meinen Vater angerufen. Ich sagte: 'Hör mal, es heißt, du nimmst Geld von der Boulevardpresse, um Fotos zu inszenieren. Ist das wahr?'", erzählt Herzogin Meghan. Ihr Vater sagte "nein", erinnert sie sich, und fügt hinzu, dass sie ihm angeboten habe, jemanden zu schicken, der ihn aus Mexiko abholen würde, bevor die Medien aufgrund der dann erscheinenden Geschichte "sein Haus stürmen" würden. "Und er sagte: 'Nein, nein, ich habe etwas zu erledigen. Es fühlte sich sehr zurückhaltend an", so Meghan. "Ich dachte mir: 'Das macht keinen Sinn. Und als wir auflegten, sah ich H. an und dachte: 'Ich weiß nicht warum, aber ich glaube ihm nicht."

Familiendrama vor Herzogin Meghans Hochzeit

Weiter behauptet Meghan, dass ihr Vater in der Woche vor ihrer Hochzeit nicht ans Telefon ging. "Und dann hieß es plötzlich, er sei im Krankenhaus", fährt die ehemalige Schauspielerin fort. "Was ist hier los? Bitte geh einfach ans Telefon. Was ist hier los? Wir sind nicht sauer. Bitte gehen Sie einfach ans Telefon", dachte sie in diesem Moment. "Selbst als es in den Medien stand, riefen [wir] immer wieder an und sagten: 'Was ist hier los? Ich verstehe nicht, was hier los ist. Geht es dir gut? In welchem Krankenhaus bist du?' Ich meine, wir alle haben nur versucht zu verstehen, was los war", so die Herzogin von Sussex.

Herzogin Meghan und Thomas Markle haben nicht mehr miteinander gesprochen, seitdem die inszenierten Bilder von Markle in Großbritannien veröffentlicht wurden. Zuletzt kommunizierten sie per SMS, als er sich im Vorfeld ihrer Hochzeit von einer Herzoperation erholte. Seine Enkelkinder hat der 78-Jährige bis heute nicht persönlich kennengelernt.

Verwendete Quellen: "Harry & Meghan", abgerufen unter netflix.com

aen Gala

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