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Prinz Harry Wie viel Wahrheit steckt in dem Grund für seine Absage zur Gedenkfeier?

Prinz Harry
© agefotostock / imago images
Es ist eine Entscheidung, die vor allem Queen Elizabeth enttäuscht haben wird: Prinz Harry wird am Dienstag, 29. März 2022, nicht bei der Gedenkfeier für Prinz Philip dabei sein. Expert:innen glauben aber, dass vor allem Harry selbst das irgendwann bereuen wird.

Vor wenigen Wochen ließ Prinz Harry, 37, durch einen Sprecher mitteilen, dass er für die Gedenkfeier seines im April vergangenen Jahres verstorbenen Großvater Prinz Philip, †99, nicht in seine Heimat Großbritannien zurückkehren wird. Der angebliche Grund ist Harrys Klage gegen das britische Innenministerium. Er forderte die Regierung auf, ihm und seiner Familie bei Besuchen in Großbritannien Polizeischutz zu gewähren, der ihm und seiner Frau Herzogin Meghan, 40, durch ihren Rücktritt als Senior Royals eigentlich nicht mehr zusteht. Harry meint jedoch, er habe allein durch seine Geburt ein gewisses Sicherheitsrisiko geerbt.

Phil Dampier: Prinz Harry "könnte es eines Tages bereuen"

Doch eben diese Begründung erscheint gleich mehreren Royal-Expert:innen wie eine faule Ausrede. "Es ist sehr traurig, dass Harry und Meghan nicht bei der Trauerfeier für Prinz Philip dabei sein werden, und ich denke, Harry könnte es eines Tages bereuen. Er hat gesagt, dass er sich ohne die Sicherheit von Scotland Yard nicht sicher fühlt, aber für mich klingt das wie eine Entschuldigung, nicht nach Großbritannien zurückzukehren, und es zeigt, dass die Kluft zwischen ihm und seiner Familie immer noch sehr groß ist", sagt zum Beispiel der Autor Phil Dampier gegenüber "Daily Mail".

Prinz Harry

Kinsey Schofield: "Er bekommt diese Sicherheit, wenn es die ganze Familie betrifft"

Und auch die Journalistin Kinsey Schofield glaubt im Interview mit "Express" nicht daran, dass Harry den wahren Grund für seine Abwesenheit genannt hat. "Wir wissen, dass ihm, als er zur Beerdigung zurückkam, die Sicherheit gegeben wurde, von der er sagt, dass er sie ständig braucht – er bekommt diese Sicherheit, wenn es sich um ein staatliches Ereignis handelt, eine große Veranstaltung, die die ganze Familie betrifft."

Robert Jobson: "Es scheint keinen ernsthaften Grund zu geben"

Royal Correspondent Robert Jobson erwähnt gegenüber "US Weekly" sogar eine Tatsache, die Harry und seine vorgeschobene Begründung scheinbar deutlich entlarvt: "Es ist enttäuschend, (weil es) keinen ernsthaften Grund zu geben scheint, warum er nicht dort sein kann. In Kürze reist er zu den 'Invictus Games' nach Holland."

Prinz Harry wird schon bald ins niederländische Den Haag fliegen, um an den von ihm ins Leben gerufenen "Invictus Games" teilzunehmen, die vom 16. bis zum 22. April stattfinden.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, express.co.uk, usmagazine.com

jno Gala


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