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Prinz Charles Am Boden zerstört wegen Prinz Harrys Statement zum Spendenskandal

Prinz Charles und Prinz Harry
© Matt Dunham - WPA Pool / Getty Images
Wie genau die Stimmung zwischen Prinz Charles und Prinz Harry aktuell ist, kann nur von Fachleuten vermutet werden. Während der Thronfolger kein Wort über die private Fehde mit seinem Sohn verliert, spricht Harry seit geraumer Zeit sehr wohl über seine Gefühle zu dem Verwürfnis. Der jüngste Skandal dürfte zu einer Versöhnung nicht unbedingt beitragen.

Das eingeschränkte Leben im Palast, rassistische Bemerkungen über seine Frau Herzogin Meghan, 40, bzw. den gemeinsamen Sohn Archie, 2, und jetzt auch noch der indirekte Vorwurf, Prinz Charles, 73, habe im Spendenskandal um den saudischen Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz mehr gewusst als er zugibt – Prinz Harry, 37, nimmt sich nicht zurück, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Dabei könnte die Beziehung zu seinem Vater auf der Strecke bleiben.

Prinz Charles nicht wütend, nur traurig über Harrys Kommentare

Der soll laut einer ehemaligen Beraterin von Charles, die mit der Royal-Expertin Camilla Tominey bei "The Telegraph" sprach, nicht verärgert sein. Er liebe seinen Sohn sehr und sei nicht wütend, "nur traurig über seine neuen Kommentare". Diese Empfindung ist wahrscheinlich noch viel gravierender als Wut.

Harry äußerte sich zuletzt mit einem Statement durch seinen Sprecher zu den Verbindungen zu Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz. Zuvor tauchten Fotos auf, die Harry und den Milliardär zusammen bei einem Treffen im Jahr 2013 in einem Pub in London zeigen. Dabei sollen die beiden über Harrys Organisation "Sentebale" gesprochen haben, an die Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz einige Monate zuvor 50.000 Pfund (ca. 59.000 Euro) gespendet hatte.

Die "Sunday Times" deutete damit eine Beteiligung von Harry an dem Spendenskandal an, was der Prinz nicht auf sich sitzen lassen wollte: "Der Herzog und seine Berater sowie seine gemeinnützige Organisation 'Sentebale' haben 2015 die Verbindungen zu Herrn Mahfouz und seinen Mitarbeitern abgebrochen, keine weiteren Spenden an 'Sentebale' mehr angenommen und alle Pläne für eine Spendenaktion angesichts wachsender Bedenken gegenüber der Motive für seine Unterstützung eingestellt. Der Herzog hatte vor fast acht Jahren ein geplantes Treffen mit diesem Spender, stellte ihn keinem Mitglied der königlichen Familie vor und drückte seine Besorgnis über den Spender aus."

Prinz Charles und Prinz Harry

Prinz Harry argumentiert sich aus dem Schneider

In den vergangenen Jahren soll der Milliardär Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz 1,5 Millionen Pfund (ca. 1,8 Millionen Euro) an die "Prince’s Foundation" von Prinz Charles gezahlt haben, um dafür royale Ehrungen wie etwa den Ritterschlag zu erhalten. Im November 2016 wurde Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz in einer privaten Zeremonie von Prinz Charles als CBE (Commander of the Most Excellent Order of the British Empire) ehrenhalber ausgezeichnet. 

Nach Bekanntwerden dieses Skandals musste bisher nur der Stiftungsleiter Michael Fawcett seinen Kopf hinhalten und trat in seiner Position zurück. Prinz Charles soll über diese Vorgänge nichts gewusst haben – doch Harrys Kommentar, er habe seine "Besorgnis über den Spender ausgedrückt", deutet genau das Gegenteil an.

Eine bittere Enttäuschung für Prinz Charles, sagt Camilla Tominey: "Er wird sich dadurch absolut am Boden zerstört fühlen; verzweifelt. Er wird außer sich sein, wenn er dadurch auch noch mehr von seinen Enkeln geächtet wird. Das ist so ein trauriger Zustand."

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, mirror.co.uk, dailymail.co.uk, thesun.co.uk, thetimes.co.uk

jno Gala


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