Weggefährte über Prinz Harry: "Ich habe das Gefühl, er fühlte sich isoliert"

Früher der Spaßvogel vom Dienst, heute besorgter Familienvater: Prinz Harry hat in den letzten Jahren eine umfassende Wandlung vollzogen.

Dass sich Prinz Harry, 35, seit der Hochzeit mit Herzogin Meghan, 38 verändert hat, ist vielen Beobachtern aufgefallen. Seit der TV-Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" weiß man, woran unter Wandel unter anderem liegt: Der harte Umgang der Medien mit dem Paar, aber insbesondere mit Meghan, belastet Harry. Ein ehemaliger Mit-Offizier des Prinzen teilt im "Express" nun seine Gedanken zu dem Thema.

Alle liebten Prinz Harry

2008 und 2012 diente Harry für die britische Armee in Afghanistan und habe dort "einen großartigen Sinn für Humor" bewiesen, attestiert der Insider, der namentlich ungenannt bleiben will und mittlerweile aus dem Militärdienst ausgetreten ist. Auch mit seiner Bodenständigkeit konnte Royal Harry punkten. "Er brühte Tee für die Jungs auf oder räumte Hunderte von Büchern auf, die wir gerade geschickt bekommen hatten, oder wartet einfach, bis er an der Reihe war, um in den provisorischen Dusch- und Toilettenbereich zu kommen." Harry habe sich "in der Armee zu Hause gefühlt" und  sei "gut in seiner Arbeit" gewesen, womit er sich "den Respekt seiner Kollegen und Soldaten" verdient habe, so der Insider weiter. Obwohl die Zeit in Afghanistan lange zurückliegt, kreuzen sich hier und da die Wege des Prinzen und des Insiders bis heute.

Prinz Harry

Spaßvogel war einmal

Prinz Harry + Usain Bolt
Prinz Harry ist als der Witzbold der Königsfamilie bekannt. Doch damit könnte nun Schluss sein, glaubt Fotograf Arthur Edwards, der die Royals über 40 Jahre lang begleitet hat. Die Hochzeit mit Herzogin Meghan habe ihn "massiv verändert". Seine Rolle als Repräsentant der Monarchie nehme er ernster als je zuvor.

Der Royal ist kein Spaßvogel mehr

Über das nächste Treffen nach dem Einsatz in Afghanistan sagte der Ex-Soldat: "Ich kann nicht sagen, wo ich ihn wiedergesehen habe, aber er schien ein bisschen verloren und völlig außerhalb seiner Komfortzone zu sein. Wir unterhielten uns mit ihm und er wirkte distanziert und unzusammenhängend. Ich habe das Gefühl, er fühlte sich isoliert." Auch 2019 hat der ehemalige Militär-Captain den Royal getroffen.

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Steckt hinter der Kritik an der Presse ein perfider Plan?

Prinz Harry und Herzogin Meghan


Für Harry war es ein besonderes, aber auch turbulentes Jahr. Am 6. Mai kam sein erstes Kind, Archie Mountbatten-Windsor, zu Welt. Gleichzeitig standen die Zeichen mit Bruder Prinz William, 37, auf Trennung: Harry und Meghan zogen vom Kensington Palast nach Windsor, stiegen aus der mit William und Herzogin Catherine, 37, gemeinsam vertretenen Royal Foundation aus und gründeten zudem ihren eigenen Mitarbeiterstab.

TV-Interview von Harry und Meghan

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Prinz Harry, Herzogin Meghan, Queen Elizabeth

"Ich habe den Prinz dieses Jahr gesehen und er schien sehr ruhig und zurückhaltend zu sein, nicht der sprudelnde, lustige Typ, den ich einmal kannte", sagte der Militär-Insider zum "Express" und ergänzt: "Natürlich haben sich seine Umstände geändert. Das Leben steht still. Ich vermute, dass er als frisch verheirateter Mann Angst vor dem Druck hat, den seine Frau empfindet." Ein Eindruck, den Harry bestätigte: Im Oktober veröffentlichte er ein Wut-Statement gegen die Presse; es folgte drei Wochen später die Ausstrahlung eines kontrovers diskutierte Interview der Sussex' in der Doku "Harry and Meghan: An African Journey" über Mediendruck und Schwierigkeiten mit dem Leben als Royal. Ja, 2019 hat tatsächlich seine Spuren an Harry hinterlassen.

Das Jahr wollen Harry und Meghan mit Archie angeblich von November bis Ende Dezember in den USA verbringen. Bestätigt hat der Palast das noch nicht. 

Verwendete Quelle: Express, ITV

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