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Prinz Harry Er bekommt Spott von US-Richter ab

Prinz Harry und Herzogin Meghan kurz vor seiner Rede vor den Vereinten Nationen, am 18. Juli 2022 in New York.
Prinz Harry und Herzogin Meghan kurz vor seiner Rede vor den Vereinten Nationen, am 18. Juli 2022 in New York.
© Michael M. Santiago / Getty Images
Prinz Harry hat den Groll eines US-Richters auf sich gezogen. In einer Rede kritisiert er den Royal für dessen offene Worte vor der UN.

Der US-Richter Samuel Alito, 72, äußert sich spöttisch über Prinz Harry, 37, weil dieser sich in seinen Augen in die amerikanische Innenpolitik einmischte.

Prinz Harry sorgt bei US-Richter für Aufregung

Während seiner Rede vor den Vereinten Nationen kritisierte Harry vor einigen Wochen zwischen den Zeilen die Entscheidung des Supreme Courts. Dieser kippte zuvor das sogenannte "Roe v. Wade"-Urteil. Seitdem kann jeder US-Bundesstaat selbst über seine Abtreibungsregeln bestimmen und kann einen Schwangerschaftsabbruch auch komplett untersagen.

"Was mich wirklich verletzt hat", sagte der konservative Supreme-Court-Richter, "war, als der Herzog von Sussex vor den Vereinten Nationen sprach und die Entscheidung, deren Namen nicht genannt werden darf, mit dem russischen Angriff auf die Ukraine zu vergleichen schien." Neben Harry kritisierte er auch "eine Reihe von Staatsoberhäuptern", die es für völlig in Ordnung hielten, das amerikanische Recht zu kommentieren".

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Er nannte Supreme-Court-Entscheidung nicht beim Namen

Alito hielt seine Rede bereits am 21. Juli 2022 auf einer Konferenz für Religionsfreiheit im italienischen Rom, die von der juristischen Fakultät der US-amerikanischen Universität Notre Dame aus dem gleichnamigen Ort im US-Bundesstaat Indiana organisiert wurde. Jetzt wurde dessen Redebeitrag auch auf Youtube veröffentlicht. Der Seitenhieb gegen Prinz Harry folgt direkt auf dessen Rede in Gedenken an Nelson Mandela, †95. Harry, der von seiner Ehefrau Herzogin Meghan, 40, nach New York zur UN begleitet wurde, sagte unter anderem, dass derzeit "ein globaler Angriff auf Demokratie und Freiheit" stattfinde.

Als Beispiele nannte er den "schrecklichen Krieg in der Ukraine bis hin zur Rücknahme der verfassungsmäßigen Rechte in den USA". Letzteres ist eine klare Kritik an der Entscheidung des Supreme Courts und damit an dem Beschluss, der auch durch Richter Samuel Alito getroffen wurde.

Verwendete Quelle:

SpotOnNews


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