Prinz Harry: Unfreiwilliger Stop im Eis

Der britische Prinz Harry hat mit seiner Nordpolexpedition kein Glück: Nach einem verspäteten Start steckt er nun wegen einer kaputten Landebahn fest

Prinz Harrys Tour durchs Eis läuft nicht glatt: Der dritte der britischen Thronfolge steckt fest, Risse in der Start- und Landebahn für Flugzeuge verhindern seine geplante Rückreise um bis zu 48 Stunden, bestätigte ein Sprecher des Königshauses. So wird die Abreise genauso schwierig wie die Anreise ins Eis - da hatte der Prinz mit Sturmböen zu kämpfen, es ging später los als geplant. Den eng getakteten Zeitplan des jungen Royals, dessen älterer Bruder Prinz William Ende des Monats die bürgerliche Kate Middleton in einer jetzt schon als mediales Großereignis vorbereiteten Hochzeit zur Frau nehmen wird, wird so ganz schön strapaziert.

Harry begleitet als Schirmherr des Projekts "Walking With the Wounded" eine kleine Gruppe aus ehemaligen und im Krieg verwundeten Soldaten plus einem Expeditionsleiter und einem Führer, um auf die Situation verletzter Soldaten aufmerksam zu machen. Denen gebühre Dank und Hilfe - zum Beispiel auch, indem man sie hinterher beim Weg zurück in ein ziviles Leben unterstützt. Die eingeworbenen Spendengelder sollen unter anderem in Ausbildungen fließen.

16 Meilen wollte Harry, in kältetaugliches Orangerot gehüllt, mit der Truppe zurücklegen, dann zu anderen Terminen weiterreisen. Ein wenig werden seine nächsten Gastgeber auf den engagierten 26-Jährigen warten müssen.

cfu

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