Prinz Harry: Trotz Zeh-Weh an den Südpol

Nur wenige Wochen vor seiner Expedition an den Südpol hat sich Prinz Harry einen Zeh gebrochen. Er ist fest entschlossen, den 335 Kilometer langen Trail trotzdem zu bezwingen

Prinz Harry, 29, musste 2011 seinen ersten Geh-Versuch in der Antarktis abbrechen.

Die Vorbereitungen für seine Expedition in die Antarktis liefen auf Hochtouren, aber jetzt muss Prinz Harry erst einmal eine Pause einlegen. Der Grund: Die Nummer Vier der britischen Thronfolge hat sich einen Zeh gebrochen, wie ein Sprecher des Königshauses mitteilte. Seine Teilnahme an dem 335 Kilometer langen Rennen am Südpol sei bislang aber nicht gefährdet. "Er ist definitiv dabei", bekräftigte der Sprecher. Prinz Harry soll sich schon vor mehreren Tagen verletzt haben. Weitere Details zu dem Zwischenfall wurden nicht bekannt, das sei "Privatsache", wie es aus dem Kensington-Palast hieß.

Ende November soll die Expedition in Richtung Antarktis starten. Dabei treten drei fünfköpfige Teams, die sich aus zum Teil schwer verletzten Soldaten zusammensetzen, gegeneinander an. Organisiert wird das Rennen von der Stiftung "Walking With the Wounded" . Die Spenden, die rund um das Event gesammelt werden, gehen an Soldaten, die im Einsatz für ihr Land verwundet wurden.

Prinz Harry ist Schirmherr der Organisation und gleichzeitig der prominente Begleiter des UK-Teams. Mit ihm läuft auch Duncan Slater, der bei einem Anschlag 2009 in Afghanistan beide Beine verlor. Mit dem Rennen will der 34-Jährige "beweisen, dass man alles tun kann, selbst wenn man beinamputiert ist", wie er in seinem Profil auf der Website von "Walking With the Wounded" angibt. Die Abordnung aus den USA wird von Schauspieler Alexander Skarsgard ("True Blood") prominent unterstützt, die dritte Truppe aus Australien und Kanada führt Darsteller Dominic West an.

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Harry und Meghan
Bei den Übungen mit den Surfern werden Harry und Meghan nach ihren Stärken gefragt, dabei verraten sie dieses süße Detail.
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Königs bei der Arbeit 2013

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26. Dezember 2013: Alle Jahre wieder: Die Queen wünscht bei ihrer Weihnachtsansprache aus dem Blue Drawing Room des Buckingham Palace in London "A merry Christmas".
16. Dezember 2013: Prinzessin Beatrice und Prinzess Eugenie besuchen die "8th Annual Charity: Water in NYC"-Gala in Brooklyn.
13. Dezember 2013: Königin Máxima trifft lokale Farmer auf ihrer Reise durch Tansania.

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335 Kilometer geht es von der russischen Forschungsstation Novolazarevskeya in Richtung Südpol. Die Dauer der tatsächlichen Wanderung ist auf 16 Tage festgelegt. Spätestens am 17. Dezember sollen alle Teams ihr Ziel erreicht haben. Der Marsch bei einer durchschnittlichen Außentemperatur von minus 35 Grad Celsius ist beschwerlich, dementsprechend hart war die Vorbereitung. Im März probten Prinz Harry und sein Team in Island das Wandern in windiger Umgebung, im Sommer gab es Workshops zur Teambildung. Zuletzt stand das Kältetraining auf dem Programm. Dafür übernachtete Harry einmal mit seinen Teammitgliedern in einer Kältekammer, die auf eine Temperatur bis zu minus 55 Grad heruntergekühlt wurde. "Das Reingehen" soll dabei für Prinz Harry sehr beschwerlich gewesen sein, wie er hinterher in einem knappen Statement zugab.

Zur Vorbereitung verbrachte Harry mit seinen Teamkollegen eine Nacht in einer Kühlkammer.

Prinz Harry, der als das sportlichste Mitglied des britischen Königshauses gilt, wird für das Rennen samt Vorbereitung von seinen Pflichten als Hubschrauberpilot im britischen "Army Air Corps" freigestellt. Im März 2011 hatte er schon einmal an einerähnlichen Expeditionteilgenommen. Das knapp vierwöchige Rennen führte damals zum Nordpol. Weil er Termine rund um die Hochzeit seines Bruder William wahrnehmen musste, konnte Harry nur wenige Tage mitwandern. In diesem Jahr hat er sich das Ziel gesetzt, den gesamten Weg zu bestreiten.

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